Vom Bergmannssohn zum Weltmarktführer: RENOLIT-CEO Karsten Jänicke über den Moment, der seine Chef-Rolle veränderte
Shownotes
Vom Bergmannssohn aus dem Ruhrgebiet an die Spitze eines Weltkonzerns: Karsten Jänicke ist 2008 bei RENOLIT eingestiegen, 2019 in den Vorstand gekommen und führt das Unternehmen seit Anfang 2025 als CEO. RENOLIT ist ein echter Hidden Champion – Weltmarktführer für hochwertige technische Kunststofffolien, 1,2 Milliarden Euro Umsatz, rund 5.000 Beschäftigte, etwa 30 Produktionsstandorte weltweit. Die Folien stecken fast überall: im Blutbeutel im Krankenhaus, in der Poolmembran im Garten, auf dem Dach, im Fensterprofil und in der Holzoptik des Caravans.
In dieser Folge von Debugged zeigt Karsten, wie man ein tief in der Industrie verwurzeltes Familienunternehmen durch eine Zeit steuert, in der fast alle Rahmenparameter gleichzeitig kippen. Er rechnet vor, was die geopolitischen Krisen konkret kosten – allein durch die Rohstoffteuerung nach dem Iran-Konflikt rund 30 Millionen Euro Mehrkosten in drei Monaten, bei Preissprüngen von 50 bis 100 Prozent. Und er erklärt, warum RENOLIT trotzdem die größte Investition der Firmengeschichte stemmt: 130 Millionen Euro in den Standort Worms und die Zusammenlegung zweier deutscher Werke. Also, ein klares Bekenntnis zu Deutschland, gegen den Trend der schleichenden Deindustrialisierung.
Ein Deep Dive über Transformation zwischen Weltmarkt und Standort Deutschland, über eine Führungskultur ohne Angst und die Kunst, aus einzelnen „Königreichen" ein Team zu machen.
Viel Spaß beim Hören!
Produziert von Podstars by OMR.
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00:00:00: Wenn es einige gäbe, die sagen ich bin jetzt hier in dieser Position und fühle mich unheimlich wohl.
00:00:04: Und kein Fremd lädt unheimig viel erreichen.
00:00:06: Ich bin hier dank des Supports von Karsten.
00:00:09: das wäre mir sehr wertvoll.
00:00:10: Ich glaube, ich bin da nicht der Typ für um zu sagen wenn ich mal gehe dann sollen sich die Leute daran erinnern an eins zwei drei.
00:00:18: Ich würde mir wünschen dass Leute sich ja an den Menschen Karstenjenigen erinnernen und sagen hey das war jemand der hat uns gepusht aber positiv.
00:00:27: Der hat uns konstruktiv nach vorne gebracht Und eine Zeit mit dem erinnere ich mich gerne.
00:00:35: Ja, ein herzliches Hallo an alle Zuhörer oder Zuschauer zu Debakt!
00:00:39: Neue Folge heute mit Karsten Jeninke CEO von Renu Liedt.
00:00:43: Schön dass du da bist, Karsten.
00:00:45: Vielen Dank für die Einladung.
00:00:46: Freut mich sehr Matthias.
00:00:47: Sehr, sehr gerne.
00:00:48: Wir haben uns ja just vorgestern gesehen.
00:00:50: bei einem meiner Vorstands-Dialoge war auch eine illustre Runde.
00:00:53: Fünf Vorstände gute Diskussion Diverse Themen.
00:00:57: Ich habe sogar ein Thema, was ich heute im Kontext von Führung gerne nochmal ausbacken würde.
00:01:00: Okay.
00:01:01: Dieses Thema Incentivierung, Bonifizierung, das finde ich sehr, sehr spannend!
00:01:05: Aber vielleicht eins nach dem anderen?
00:01:07: Gerne!
00:01:08: Vielleicht einfach mal kurze Rahmengebungen... Ich sage mal eben, Renolith ihr sitzt in Warms und habt eine ganze Menge Standorte auf der Welt.
00:01:17: Ich weiß nicht mehr ob es dreißig oder fuchzig waren also du wirst mich korrigieren.
00:01:20: Knapp dreißiger.
00:01:21: Ja
00:01:22: Macht ein, zwei Milliarden Umsatz.
00:01:24: Also alles andere als einen kleinen Unternehmen, fünftausend Beschäftigte und wir haben eine ganze Menge spannende Themen weil ihr eine Industrie tätig seid.
00:01:33: du wirst das viel professioneller formulieren als ich.
00:01:36: Ihr stellt Folien her Und dass in ganz unterschiedlichen Bereichen.
00:01:41: also wenn man im Krankenhaus unterwegs ist dann wird man Beutel in jeglicher Form wahrscheinlich von euch antreffen ob für Bluturin your name it Aber es gibt ganze Swimming Pools von euch, wir auf der Welt vertrieben werden Dächer die und so weiter und sofort.
00:01:58: Also eigentlich ganz spannend.
00:02:00: und ja erst mal wer ist ein Karsten eigentlich?
00:02:04: Was ich ganz gerne mache, ich teile am Anfang eine Kleinigkeit vor mir und dann mal gucken wie das mit dir resoniert.
00:02:10: Ich habe mich die Tage furchtbar geärgert Was selten passiert?
00:02:15: Also in Jobs, die du und ich machen, hast ja jeden Tag eigentlich X-Sachen, die nicht funktionieren.
00:02:19: Und Leute, die dich im Zweifel aufregen und man könnte sich den ganzen Tag aufrehen... ...und ganz selten ist es bei mir so dass ich irgendwas tatsächlich so mehrere Tage mit mir so echt als Groll rumschlepp also richtig stinkig war.
00:02:30: was war's?
00:02:31: meine Frau und ich haben seit zwei Jahren so ein Projekt am Laufen das wir uns einen Expeditionsmobil bauen lassen und da wollten wir eigentlich festgeplant, jetzt so ein bisschen Skandinavien abfahren und damit mal sechs, sieben Wochen unterwegs sein.
00:02:47: Klappt nicht!
00:02:47: Fertigstellung sollte eigentlich mal so Q-Ein sein.
00:02:51: dann war die Idee spätestens Juni ist, dann war der Idee Juli immer noch nicht fertig.
00:02:57: Jetzt wird halt das Haus in Schweden gemietet.
00:03:01: Der gute Kerl, der sich mit diesen Dingen wirklich gut auskennt ist aber kommunikativ.
00:03:06: Derart schlecht oder?
00:03:07: Dass ich so das Gefühl hatte, dass du jetzt meine Schuld und ich soll mich nicht anstellen, dass es sich noch mal verzögert.
00:03:13: Und das hat mir einfach echt geärgert!
00:03:14: Richtig geärgart!
00:03:16: Gibt's was, was dich richtig ärgern kann?
00:03:18: Oder hast du dich schon mal auch über Tage oder Leute einfach mal wirklich geärgert?
00:03:22: Oder kannst du das ganz schnell abhaken?
00:03:24: Wie bist du da so drauf?
00:03:26: Nee, ich bin jemand, der zich auch gerne mal ärgert muss ich leider zugeben Aber seltener eigentlich jetzt aus dem beruflichen Umfeld eher, wenn ich so sehe was geopolitisch auch passiert, wo ich denke wie viel dumme gefährliche Leute wirklich sagen in der Welt haben und das ärgert mich sehr oft muss ich sagen.
00:03:45: Ich glaube da muss ich nicht ins Detail gehen.
00:03:47: wir wissen alle worüber ich spreche aber in meinem beruflichem Umfeld versuche immer eher den ruhigen ausgeglichenen Part zu geben.
00:03:55: Wenn meine Frau das jetzt hören würde die würde sie wahrscheinlich totlachen Weil es ist eine Tat so, man versucht sich dann im beruflichen Umfeld sehr ausgeliehen zu geben.
00:04:05: Ist auch sicherlich Teil meiner Rolle als Moderator und Motivator.
00:04:10: Und dann zu Hause bricht's hin und wieder mal wegen Kleinigkeiten vielleicht aus einem raus?
00:04:15: Das muss dann leider hier unter meine Formel aushalten aber ich glaube das kriegen wir zusammen ganz
00:04:19: gut hin.
00:04:20: Ich glaub dass es ja so ein Muster ist in den Jobs die wir machen ... muss er auch so den Schauspielern und Entertainer manchmal geben.
00:04:26: Da mag's irgendein anderes aussehen als ein Außenwerk, das mir auch bekannt und das Phänomen nach Hause tragen.
00:04:31: Ich hatte in einem Podcast mit dem Stefan Leitz mal erzählt wie mir meine Tochter das Kompliment gemacht hat, dass sich das zum Glück gebessert hat... ...und ich zuhause dann eben nicht mehr unausgeglichen wirke.
00:04:43: Aber es ist ja dann auch eine Belastung, die man mit sich und gerne ins Privatleben trägt.
00:04:49: Und leider, weil ich das Beispiel gerade brachte ... Leider muss das meine Frau aushalten, weil sie sagt oft, Mensch, wir haben zwei Söhne, bei den Jungs bist du immer so gut drauf und ausgeglichen und verständnisvoll und irgendwie erlaubst vieles und hast für viele wirklich Verständnis und gibt's da Tipps?
00:05:07: Bei mir ist das nicht so!
00:05:09: Dann sagt sie das und dann reflektierst du das, musst dann zugeben.
00:05:13: Sie hat tatsächlich
00:05:13: recht.".
00:05:14: Und da muss man wirklich an sich
00:05:15: erinnern?
00:05:16: Ich
00:05:16: versuch das!
00:05:17: Also versuchen hilft ja nicht...
00:05:19: Das stimmt.
00:05:22: Ja ich arbeite an mir aber hin und wieder bricht es dann trotzdem aus mir raus.
00:05:27: Aber ich glaube ich bin auf dem Weg der Besserung.
00:05:29: Hast du irgendwie ... ich meine sehr was du machst kommt nachher noch im Detail drauf.
00:05:35: ist ein belastender Job?
00:05:36: hast du irgendwie für dich?
00:05:38: Ich will jetzt gar nicht irgendwie hier Tricks, Kniffe, Lifehacks alles in der Regel relativ unsehn.
00:05:43: Aber hast du für dich Wege gefunden?
00:05:45: oder sagst da so komme ich mit den Vielfaltanthemen?
00:05:48: Der Belastung auch so klar dass sich das halt nicht irgendwie auch für dich negativ selbst negativ äußert.
00:05:54: Also was zum Ausgleich oder was tust du genau um dich auch dafür vielleicht zu trainieren oder zu erziehen?
00:06:00: ist das nicht passiert?
00:06:01: Ja das war früher in der Tat noch einfacher als unsere beiden Jungs noch kleiner waren.
00:06:06: Das war für mich der super Ausgleich.
00:06:08: Sobald ich dann zu Hause war oder am Wochenende, war Familie im Vordergrund und dann im Spiel mit den Jungs – natürlich auch bei Ausblügen mit Familie und Frau – da war das berufliche weg.
00:06:21: Da konnte ich wirklich abschalten.
00:06:22: Ich kam nach Hause und konnte abschalten.
00:06:25: Also wenn du die Tür aufmachst und dann rennt er zwei Jungs runter Einer schmeißt den Holzschwert hin.
00:06:30: Und bevor du es aufgehoben hast, hast du schon einen ersten Schlag abbekommen und schreist vor Schmerz auf.
00:06:35: Dann sind die Probleme von der Arbeit erst mal weg.
00:06:39: Mittlerweile sind die beiden sechsundzwanzig.
00:06:40: Das heißt wo nicht mehr zu Hause... Er
00:06:42: ist zweierige Zwillinge?
00:06:43: Genau!
00:06:44: Zwei Gezwillinge.
00:06:45: Beide in Barcelona geboren damals.
00:06:47: Meine Frau ist ja aus Barcelona auch gebürtig.
00:06:50: Die kommen jetzt nicht nur mit Holzschwertern auf mich zugerannt.
00:06:53: Sport.
00:06:54: Sport ist ein ganz wichtiges ... die ganz wichtige Aktivität, um damit umgehen zu können.
00:07:00: Früher habe ich immer gesagt, ich werde niemals ein Sport machen, der nichts mit Bellen zu tun hat.
00:07:05: Ob es Fußball oder Tischtennis ist, Quosch.
00:07:09: und irgendwann merkt man dann wenn man Kinder bekommen hat oder wenn man Vater geworden ist... Die Zeit ist nicht mehr da, um zu sagen so jetzt um sieben gehe ich jetzt mit den Freunden mal ein.
00:07:19: zwei Stunden Squash spielen das geht nicht mehr!
00:07:22: Und was ist dein Sport?
00:07:23: Den man ausüben kann?
00:07:25: laufen Laufen kannst du immer.
00:07:27: Du kannst abends um zehn laufen, um neun morgens früh und dann habe ich tatsächlich angefangen mit Laufen und ich bin jemand... Ich könnte nicht einfach jetzt zehn Kilometer laufen ohne Ziel.
00:07:38: Das heißt jetzt dreimal die Woche laufen gehen, ohne auf was hinzuarbeiten das könnte ich nicht.
00:07:43: Das heisst mein großes Ziel war dann, ich möchte mal gern Marathon laufen.
00:07:48: Und dann innerhalb der Firma dann kommuniziert auch noch ein paar Leidensgenossen gefunden.
00:07:52: Dann haben wir uns damals auf den K-Stadtmarathon vorbereitet, der erste K-Startmarathon von Burken nach Dortmund.
00:08:03: Und das war so ein Ziel was ich hatte.
00:08:05: und mittlerweile haben wir Headquarter Rentalit in Worms.
00:08:09: es gibt dort den Nivellunglauf, da findet immer jeden zweiten Sonntag im September statt kann man laufen zehn Kilometer oder einen Halbmarathon oder ab sechszig kann man auch sich für fünf Kilometer anmelden, da habe ich noch ein bisschen Zeit und das ist so ein Ziel.
00:08:23: Das ist dann so für mich der Laufepunkt des Jahres zu sagen Mensch Ich will am zweiten Sonntag im September eine gute Zeit laufen.
00:08:29: Und das ist dann mein Ziel, um da wirklich beim Laufen dran zu bleiben und... Was ist die
00:08:33: gute Zeit?
00:08:35: Das ist ne ganz böse Frage Matthias!
00:08:37: Ich hatte dafür auch noch einen Pen-Pot.
00:08:39: Ja,
00:08:40: das dachte ich mir, das hatte ich befürchtet Es war ... Zu meinem Anfängern bei Renonit war das große Ziel immer.
00:08:47: Ich möchte unter fünfzehn Minuten laufen.
00:08:48: habe ich auch oft geschafft
00:08:50: Den Halbmarathon oder die zehn Kilometer?
00:08:52: Nee den Marathon.
00:08:53: Ich bin in dem Marathon Bochendorf und unter fünfzig Minuten gelaufen.
00:08:57: Ich hatte diese neuen alte der Schuhe, damit geht das.
00:09:00: Nee, im Ziel war immer so unter fünfzig Minuten, das habe ich dann auch ein paar Mal geschafft.
00:09:05: So im Laufe der Jahre ist das Ziel ein bisschen nach oben gedriftet.
00:09:08: Das heißt für mich eine gute Zeit ist wenn ich bei unter einer Stunde bleibe.
00:09:12: Damit bin ich zufrieden und ich glaube es ist auch ne gesunde Laufzeit.
00:09:15: Ja deine und von mir sehr wertgeschätzte Kollegin Mai Lin sagte mir dass ihr das letzte mal schneller war als du dass du da gedacht hast, oder irgendwie kam der Aufener.
00:09:26: Da muss ich jetzt aber noch mal einen Zahn zulegen.
00:09:29: Können
00:09:29: wir den Kommentar von dir jetzt rausschneiden?
00:09:31: Selbstverständlich.
00:09:32: In der Tat!
00:09:33: Jetzt kann ich auch sagen Marlin die Jahre davor war sie immer hinter mir im Ziel.
00:09:37: Aber stimmt dieses Jahr ist letztes Jahr ist die Marlin echt gut gelaufen und für das erste Mal ... Ich muss es zugeben... Das erste Mal in meiner Nibelung-Lauf-Karriere, dass sich nicht unter der Stunde geblieben bin.
00:09:47: bei eine Stunde zwei irgendwas, das nagt noch an mir.
00:09:51: Wie häufig
00:09:51: läufst Du?
00:09:52: wie Woche?
00:09:54: Mindestens versuche ich zweimal, nach Möglichkeit dreimal.
00:09:58: Neben Sport noch andere ganz praktische Sachen vielleicht auch direkt verbunden mit der Frage du bist jetzt seit der Nulli-Zeit?
00:10:04: Zwei tausend acht das richtig!
00:10:07: Erster September zwei tausende acht genau.
00:10:11: Bis dann bis also ein Grunde ja etliche Jahre da bist dann glaube ich so seit acht neun nach acht neuen Jahren in Vorstand und seit letztem Jahr jetzt CEO
00:10:23: Nach zehn Jahren.
00:10:23: Ich bin gestartet, der erste September, als Geschäftsbereichsleiter für den Bereich Design.
00:10:29: Heute heißt das in Tirei Surfaces, also Möbel-Fußboden-Deckewand und bin dann im April, zwei Jahrzehnte, einen Vorstand gekommen unter dem ersten, ersten und fünfundzwanzig danach als CEO.
00:10:41: Vielleicht wenn du mal die Frage mit, wie bewältigst du so den Alltag?
00:10:45: Was machst du zum Ausgleich laufen hat man schon?
00:10:47: Ob es noch andere Dinge gibt direkt verknüpft mit der Frage Wie hat sich diese Reise für dich persönlich verändert?
00:10:54: Würdest du sagen, das Arbeitspensum ist eigentlich gleich.
00:10:58: Oder hat sich das mit den gerade skizzierten insbesondere zwei substanziellen Rollenwechselvorstand CEO auch noch mal verändert?
00:11:07: Spannende Frage!
00:11:08: Hat eine sehr spannende Frage.
00:11:10: Ich würde sagen Arbeitspänsung.
00:11:14: Also jetzt zu sagen es hat sich nicht geändert wäre wahrscheinlich gelogen.
00:11:17: ich war immer schon sehr lange im Büro aber Es ist der Druck nochmal ein anderer.
00:11:24: Wann spürst du das?
00:11:27: Du bist jetzt in der First Line of Fire, so nenn ich es immer ganz gerne.
00:11:33: Wenn du Geschäftspreisleiter bist dann hast du einen Vorstand, den du berichten kannst in unserer Matrix Struktur bei der Renolith und wenn du guten Vorstand hast dann weißt du er hält dir den Rücken frei auch wenn's mal schwierig wird.
00:11:44: Das Glück hatte.
00:11:45: Ich konnte da wirklich mit jedem Problem hin und wusste auch, da wird mir jetzt nicht gleich der Kopf abgerissen.
00:11:50: Wenn mal etwas nicht so gut läuft... Und das gibt dir wirklich viel Piece of Mind, sag ich mal.
00:11:57: Dann im Vorstand war das immer noch ähnlich.
00:12:01: Dann bist du zwar derjenige an den dann auch andere aus der Management Level-I Ebene berichten, dann bist du derjenig, der diesen Kollegen in Rücken freihält.
00:12:10: aber wenn es dann auch Richtung wirklich schwieriger Entscheidungen geht oder Vielleicht mal so Ergebnisprobleme in der Gruppe oder auch Tee mit dem Aufsichtsrat, Familie.
00:12:21: Dann bist du nicht der, der in der Line of Fire ist.
00:12:24: Dann hast du immer noch einen Kollegen, der dir dort den Rücken freihält wenn es gut läuft.
00:12:30: und das Glück hatten wir alle im Vorstand.
00:12:34: Und dieses Kissen sag ich mal ... Dieses Komfortkissen ist jetzt weg.
00:12:41: Ich bin jetzt derjenige, der möglichst allen Rücken frei hält Und dann derjenige ist, der da Reden und Antwort zu halten hat.
00:12:51: Ich muss aber sagen das ist in unseren Unternehmen ich muss fast sagen vorbildlich.
00:12:57: dass für die Verhältnis von Vorstand so auf dieser Familie könnte ich mir besser nicht wünschen.
00:13:03: Familie, die schon immer sehr langfristig orientiert war... Ich würde gerne eine kleine Anekdote mal erzählen.
00:13:09: Passt jetzt gerade gut eine Anek-Dote dazu erzählen damit vielleicht auch die Zuhörer verstehen Wie ist unser Kulturbahrenolitt, wie ticken wir?
00:13:18: Und ich nenne dir mal ein Beispiel.
00:13:20: Kannst du das parken?
00:13:21: Weil ich glaube... Ich habe es mir auch gerade was Wichtiges aufgeschrieben weil dieses Peace of Mind fand ich beeindruckend, weil ich ganz viele Vorstand Führungssetups kennen, wo alleine schon die Zielsetzung der andere ist dass man nicht als Vorstand für Peace Of Mind seiner nächsten Ebene sorgt sondern eher Pressure.
00:13:41: Aber da kommen wir vielleicht nachher drauf, was ich glaube und das gut wäre, dass wir den Zuhören einmal kurz vermitteln.
00:13:46: Was macht ihr eigentlich genau?
00:13:48: Also ich habe es zwar kurz angerissen.
00:13:51: bei DBAG gehen wir im Grunde so ein bisschen im Organisationskontext immer ein Hape Operating Model.
00:13:57: wie verdient ihr eigentlich Geld?
00:13:58: Wie ist das hergestaltet?
00:13:59: Was ist Strategie?
00:14:00: Kommen wir auch auf Spark-二zig, dreißig zum Sprechen.
00:14:03: Wie läuft die Strategie Umsetzung?
00:14:04: und dann aber auch das Thema Leadership Kultur wo ich mir vorstellen kann dass wir da eine ganze Menge spannende Fragen haben.
00:14:09: und da dann gerne mal
00:14:11: so
00:14:11: dieses Verhältnis.
00:14:12: Wenn du mal versuchen solltest für am besten irgendwie ein zehnjähriges Kind zu erklären mit was verdient ihr eigentlich euer Geld?
00:14:21: Was würdest du sagen?
00:14:22: Als Intro würde ich sagen jetzt kommt der Werbetrailer Die rennaut sich als Weltmarktführer in der Herstellung von sehr hochwertigen technischen Kunststofffolien sieht.
00:14:35: und wie du ja vorhin im Intro schon gesagt hast, decken wir da ganz verschiedenste Bereiche ab.
00:14:39: Das geht vom Bereich Medical Health Care sprich Kunststofffolen für die Herstellung vom Blutbeuteln, Transfusionsbehälter, Schläuche medizinische Systeme was auch immer bis hin zu den, wir nennen das Membranen für die Pool-Auskleidung Und wir stellen der Fohlen her von einer Dicke von unter hundert Mühe.
00:15:00: Ein Müh ist ein Tausend so einen Millimeter, das heißt Hundert Müh sind Null Komma Eins Millimeter darunter noch bis hin zu vier Vier- und halb Millimeter.
00:15:07: Das sind diese dicken Schmatten die dann halt in dem Bereich Stächer Roof oder auch Pool gehen.
00:15:14: Ja Prozess, Produktionsprozess, jetzt machen wir es... Ich klang
00:15:16: jetzt übrigens gar nicht so als hättest du schon tausendmal erzählt.
00:15:19: Na!
00:15:20: Ist zum zweiten Mal erst glaube ich die letzten zehn Jahre.
00:15:25: Du sagst mal den Prozess für einen zehnjährigen erklären.
00:15:28: Ja, vor allem auch weißt du wenn du auf die Wertschöpfung guckst was macht ihr selber?
00:15:32: Dann habt er diese ganz verschiedenen Geschäftsfelder irgendwie irgendwas gemeinsam.
00:15:36: wo produziert?
00:15:36: also mal so zu versuchen simpel zu greifen wie ja Wie kommt es am Ende des Tages das ihr auch ein bisschen ebend macht
00:15:43: gerne.
00:15:45: Ich würde gern Beispiel aufgreifen aus unserer Produktionsleiter Swarms.
00:15:48: Wer Benkowski mal genannt hat finde ich sehr sehr anschaulich und vergleicht uns mit einer Nudelfabrik.
00:15:54: Klar, was ist jetzt der Rohstoff für die Nudelfabrik?
00:15:56: Das ist Mehl.
00:15:58: Weizen wird gemahlen.
00:16:00: Vergleichen wir das mal mit unseren Polymer und unseren Kunststoffen, die wir halt in Pulverform einkaufen.
00:16:07: Das heißt unsere Lieferanten aus Erdöl aus Steinsalz stellen die halt in sogenannten Crackern diesen Grundstoff her.
00:16:18: Das kann Polypropylen sein, Polyvinylchlorid, Polyethylene und liefern uns das in Pulverform.
00:16:27: Das heißt unser Mehl, das Mehl für die Pasta Fabrik ist unser Kunststoffpulver.
00:16:33: Und was passiert in der Pasta-Fabrik?
00:16:35: Ich gebe dann Eier dazu Wasser möglicherweise geschmackliche Verstärker, Additiven oder vielleicht auch Spinatomaten um deine Farbgebung entsprechend reinzubekommen machen wir genauso.
00:16:49: Wir geben Additive dazu damit aus dem Pulver eine Masse wird, ich nenne es mal Teig.
00:16:58: Das können sogenannte Schlagziehmodifier sein damit die Folie entsprechend reißfest wird.
00:17:03: das sind dann Pigmente um die Folien entsprechend farblich abzustimmen und über große Kalandenanlagen.
00:17:11: das sind Maschinen mit vier bis fünf großen beheizbaren Walzen wie dieser Teig geknetet wie einer Pasta-Maschine sag' ich mal bis halt da und das ist die Kunst bei der Geschichte eine sehr, sehr gleichmäßige in der dicke Variable Folie hergestellt wird.
00:17:28: Und wie es ähnlich dann wie im guten Pasta-Restaurant ist – das erwähne ich ja auch ganz wichtig – ist jetzt ne Spinatsoße, so ne Tomatensoße was auch immer….
00:17:38: Wir können die Folien in Abhängigkeit von dem Geschäftsbereich dann halt noch veredeln, sprich wir bedrucken sie für den Bereich in Tierresurface, für den Möbelbereich oder auch im Bereich Exterior, für die Fensterprofile.
00:17:50: Farbgebungen können wir deinsprechend anpassen oder und die werden dann noch entsprechend auch geprägt, dass du dann wirklich sehr Holz ähnliche nachahmende Oberflächen hast.
00:18:01: Also ich wage zu sagen das wenn du nimmst nicht überall nicht Fachmann jetzt in den Thema über eine von uns geprägte Möbeloberfläche oder Möbelfolie mit der Hand gehst kannst du nicht sagen ist es echt Holz?
00:18:16: Oder einer von uns geprägte Folie?
00:18:17: Gleich bestätigen, weil in unserem Expeditionsmobil sieht er aus wie Holz.
00:18:21: Fühlt sich an wie Holz ist aber kein Holz.
00:18:24: Ja, in der Tat.
00:18:25: Gerade jetzt im Bereich Caravan da sind wir auch einer der größten Zulieferen in dem Bereich und das sind unsere Folien in der Anwendung.
00:18:32: Das heißt wenn du ein Caravan hast, ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß dass du dann noch nicht Produkt mit dir rum fährst.
00:18:38: Ich finde
00:18:38: damit hätte man fast in die Sendung der Maus gehen können.
00:18:40: also ich hoffe es ist jetzt einigermaßen gerübergekommen.
00:18:42: vielen Dank an Herrn Binkowski.
00:18:43: in Worms nochmal an dieser Stelle.
00:18:46: Sag mal grad sind das ja sehr unterschiedliche Sachen.
00:18:50: Das Karavan, Swimmingpool, Dächer, Fenster und dafür seid ihr Weltmarktführer, seid wirklich einer der Hittenschampions hier in diesem Land.
00:19:00: Produziert ihr das alles in Worms?
00:19:02: Wo produziert ihr die Dinge?
00:19:04: Und wo vertreibt ihr sie?
00:19:05: vielleicht da ein paar Worte noch zu was ist Deutschland Europa, der ganze Planet?
00:19:10: Kannst du da noch bisschen...
00:19:11: Was sind die Gemeinsamkeiten?
00:19:12: auch mehr?
00:19:12: Ja
00:19:13: also in der Tat wir haben vorhin gesagt dass knapp dreißig Standorte, an denen wir produzieren und vertreiben global agierend.
00:19:22: Das heißt Herz ist in der Tat Europa.
00:19:26: Wir haben auch Standorte in den Vereinigten Staaten.
00:19:29: ein großer wichtiger Standort in La Porte das ist in die Indiana knapp zwei Stunden südwestlich von Chicago.
00:19:36: Wir im einen wichtigen Standort noch ein Kommus bei Los Angeles für eine Bereich Helsinki aber auch standorte in China in Beijing wieder für den Bereich Helski Peking Aber auch im Süden in Yingde wo wir halt für andere Geschäftsbereiche produzieren, haben einen Weg in Indien.
00:19:53: Für den Bereich Composites, wo wir für die Automobilindustrie fertigen und bauen da gerade im sehr spannenden Projekt ein warteres Werk auf für den Bereich Geomembranen.
00:20:04: Da sage ich vielleicht gleich noch was zu.
00:20:06: Und ansonsten sind wir mit vier Standen in Deutschland.
00:20:10: das ist unser Statement für den deutschen Standort.
00:20:12: Worms Frankental München und Waldkreiburg.
00:20:15: Und in Europa haben wir weitere Standorte, dann in England Kremlin im Norden.
00:20:19: In Spanien zwei Standorte San Saloni bei Barcelona was mich sehr freut.
00:20:23: auf Brunt meiner fast katalanischen Erkunft, danke meiner Frau!
00:20:26: Hatte
00:20:26: ich mich auch sehr gefreut, wir haben ja vor fünf sechs Jahren Projekt zusammen gemacht und ich war sehr gerne in Barcelona.
00:20:31: Ja kann nicht verstehen, kann nicht verstehen.
00:20:33: In Vietwerta einen weiteren Standort in Spanier und dann in Mailand noch in Italien und in Buryasco.
00:20:42: Jetzt bist du ja wirklich einmal durch ein Globus marschiert.
00:20:45: Produziert ihr auch an diesen Standorten?
00:20:47: Genau, ich
00:20:48: habe jetzt einen wie Standorte gehabt wo wir produzieren.
00:20:50: dazu gibt es dann noch verschiedene Vertriebsstandorte.
00:20:54: Wo wir halt den Kunden entsprechend ansprechen möchten und ihr was verbindet.
00:21:00: uns verbindet das Erstmal die Produktionsmethode.
00:21:04: Also in allen Produktionsstandorten werden diese Folien, verschiedenen Dicken über die Kalander- oder Extrusionstechnologie hergestellt.
00:21:15: Es gibt Standorte, die sich auf einzelne Geschäftsbereiche fokussieren und andere, ich nenne das mal Hybridstandorte, für verschiedene Geschäftsbereiche produzieren.
00:21:24: Unser Einkauf
00:21:25: z.B.,
00:21:26: der geht global.
00:21:27: Das heißt der Einkauf, Economies of Scale Kauf für die ganze Gruppe entsprechend ein.
00:21:33: Und das ist das, was uns verbindet, sprich die Polymere, die wir einsetzen und die Maschinen auf denen wir produzieren.
00:21:42: Dann sag mal wenn man bisschen provokant drauf guckt kann man ja sagen wie furchtbar die Produzieren ja nur Plastik und Müll in unserem Planeten zu.
00:21:56: Wenn man sowas hört und wahrscheinlich hörst du auch mal so weit Was sagst du dazu, wie denkste da drüber?
00:22:03: Kannst du das mal einordnen?
00:22:04: auch weiß ich natürlich Zero Waste Production Circular Economy.
00:22:10: Wie stehst du dazu?
00:22:11: also wie steht man zu dem Thema Plastik?
00:22:13: globale Verschmutzung nicht Abbau Fähigkeit von Plastika aus Umweltperspektive sozusagen Das Gift schlechthin für den Planeten?
00:22:25: ordne das mal Ein
00:22:27: großes Thema.
00:22:28: kannst du stundenlang darüber diskutieren?
00:22:31: Mir sind da zwei Aspekte ganz wichtig, um das mal vernünftig einzuordnen.
00:22:38: Zwei Aspekt, die massiv wichtig sind.
00:22:39: Zum einen glaube ich, dass es in den letzten hundertfünfzig Jahren wahrscheinlich kein Stoff, keine Technologie gab, die die Sozialisationsförderung treibend war wie es in der Kunststoff war.
00:22:52: und das Problem Und das glaube ich ist das Thema... Gibt es zuerst
00:22:56: seit den Sechziger Jahren, also Kunststoff in der Form?
00:23:00: Daher ist deine Einordnung wahrscheinlich richtig.
00:23:02: In
00:23:02: der Form wie es heute sein wird ja und ein Aspekt immer wichtig ist bei der ganzen Diskussion.
00:23:07: Das Problem ist nicht der Kunststoff.
00:23:09: Das problem ist die Verrammung eines so wertvollen Stoffes sprich die Nutzung.
00:23:17: Wofür nutze ich diesen sehr wertvolle Stoff und was mache ich nach Ende seines Lebenszyklus?
00:23:25: Und da kann ich auch sagen jetzt für die Renolith, dass wir da glaube ich auch wieder im Markt führen sind.
00:23:30: In der Art und Weise wie wir daran gehen... Ich bin ganz bei dir!
00:23:33: Bei den Diskussionen brauchen wir diesen ganzen Verpackungsmüll.
00:23:39: Ne, glaube ich, brauchen wir nicht.
00:23:41: Also wenn ich mal zwei oder drei ganz konkrete böse Beispiele nenne ist mir letztens beim USA-Besuch wieder aufgefallen Da gibt es in Folie eingeschmeißte Bananenhälften.
00:23:51: Das ist natürlich Quatsch.
00:23:53: Ich habe letztes Jahr beim Besuch in Spanien, in Barcelona gesehen im Supermarkt.
00:23:56: Da gibt es in Folien eingeschweißte Spiegeleier.
00:24:01: Das ist natürlich Schwachsinn!
00:24:02: Das ist völliger Nonsens.
00:24:05: Trotzdem – und man muss deshalb differenziert darauf
00:24:08: schauen –
00:24:10: auf Foliekundstoff als Verpackungsinstrument darf man nicht per se verteufeln.
00:24:16: Gibt's das berühmte Beispiel?
00:24:17: Ein Kollege hat an meinem Blog-Artikel geschrieben zum Thema Salatkoke war auch Diskussion, Mensch was für den schwachsten Salatgurken in Kunststofffolie im Supermarkt anzubieten.
00:24:26: Und das Echo darauf war so verheerend auf das Thema eingepackte Gurke dass heute in Supermärkten kaum noch diesen plastik eingepakten Gurken findest.
00:24:34: vielleicht erinnerst du dich früher war das so.
00:24:37: Thema ist aber und sogar Naturschutzverbände sagen heute nicht verpackte Gurken haben eigentlich einen höheren CO²-Fußabdruck als verpackt.
00:24:48: warum wenn ich die nicht verpacke
00:24:50: A.
00:24:51: Brauche ich dann Transport in gekühlten LKWs, die ganze Kette durch?
00:24:57: Das ist natürlich erhöhte Energieverbrauch, erhöhte Kosten und B., wenn ich das nicht mache verdirbt viel mehr Ware.
00:25:04: Ich muss viel mehr produzieren um ein endersreicher Sodomand anbieten zu können.
00:25:08: Das heißt man muss auf diese Thematik wirklich sehr differenziert schauen.
00:25:12: Dann was machen wir bei der Renolith?
00:25:14: Gibt es aus meiner Sicht zwei oder drei wichtige Aspekte.
00:25:20: Themen Energie müssen uns möglichst autark aufstellen.
00:25:24: Das heißt Abhängigkeit von Gas und Strom unterbekommen, das wurde uns jetzt wieder schmerzlich vor Augen geführt durch die Iran-Krise wie abhängig wir nicht nur bei den Kosten aber auch überhaupt bei der Verfügbarkeit von Öl und Gas sind.
00:25:39: Wir sprachen ja die Tage da drüber auch Stichwort eine Ostkrise Iran Krieg was du klar gemacht wie viel euch das tatsächlich einfach auch kostet wenn der Ölpreis malen Respektive der Preis für eure Rohstoffe anfängt anzuziehen.
00:25:54: Kannst du das soweit du eben magst mal klarmachen, damit zuhörermal eine Dimension an Vorstellung bekommen was es nicht nur für den Spritpreis an der Säule bedeutet sondern auch Unternehmen wie Nirenulitt was das mit euch macht?
00:26:08: Ja kann ich gerne sagen erst einmal schlimmste ist immer Unsicherheit.
00:26:14: Das heißt wenn ich weiß dass die Kosten langfristig hoch sind Dann kann ich damit umgehen, dann können wir da mit umgehen.
00:26:21: Da können die Kunden damit um gehen.
00:26:23: Das Thema ist wenn du nicht weißt wann was ob überhaupt kommt und verfügbar ist zu welchen Preisen?
00:26:29: Dann hast du ein Problem!
00:26:30: Und das ist genau in der Lage indem wir uns dann seit Ende Februar seit dem Angriff auf den Iran befinden.
00:26:36: Und ganz konkret was bedeutet das für für uns?
00:26:40: Was auch der wichtigste Punkt ist wie immer Verfügbarkeit.
00:26:44: Es gab schon Momente so im März April Wo nicht klar war, werden wir die Maschinen am Laufen halten können.
00:26:51: Weil die Auftragslage war gut oder ist gut.
00:26:54: gerade jetzt im ersten halbjahr, sechsundzwanzig aber wird genug Rohstoff nachkommen und das liegt nicht so sehr daran dass wir jetzt rostoffabhängig sind von dem was aus der straße wann du musst kommt.
00:27:05: dann liegt einfach darin dass aufgrund Der Verknabpunkt dort, dass die gesamte Weltmarkt verknappt hat und entsprechend die Rohstoffe teurer wurden.
00:27:12: Das heißt auch uns stand weniger zur Verfügung.
00:27:15: Sehr früh sind die Lieferanten auf uns zugekommen haben gesagt Leute ihr bekommt maximal das was ihr budgetiert habt.
00:27:23: Was kauft ihr da ein?
00:27:24: Kannst du es mal kurz?
00:27:26: Polymerer
00:27:26: Kunststoffe, das ist polyvinylchlyrit, polypropylene, polyethylen und dann sonstige additive.
00:27:34: Und wie viel sind die Teure geworden in drei Zeit?
00:27:37: Nein, genau.
00:27:37: Lass mich den kurz ausführen!
00:27:40: Erster Punkt ist Verfügbarkeit.
00:27:42: Das haben wir geschafft.
00:27:43: Der große Kompliment an unseren Einkauf dass das wiedergeklappt hat.
00:27:46: und dann Thema Preise.
00:27:48: Das hat uns extrem getroffen.
00:27:51: unsere Rohstoffe sind gestiegen der Range von fünfzig bis hundert Prozent.
00:27:58: Und das ist ja für euch nicht irgendeine Kostenposition?
00:28:01: Das
00:28:01: ist die Kostenposition.
00:28:02: Das macht ungefähr Ein Drittel vom Umsatz ist Rohstoff.
00:28:08: Und um auch mal eine Zahl zu nennen, glaube ich kann sich jeder vorstellen wenn wir als Unternehmen im Jahr ungefähr diese einst Komma zwei Milliarden fakturieren.
00:28:18: alleine durch die Rohstoffteuerung haben wieder mehr Kosten gehabt in den Monaten März April Mai.
00:28:27: von rund dreißig Millionen Euro kann sich jetzt jeder Pimal Daumen ausrechnen, ein bis zwei Milliarden.
00:28:33: Was macht der Rennlid vielleicht für einen Gewinn?
00:28:34: Was ist so branck schon üblich?
00:28:36: und wenn du dann auf einmal in drei Monaten dreißen Millionen mehr an Kosten hast, da bleibt nichts anderes übrig als das an die Kunden weiterzugeben.
00:28:44: Ist nie schön, macht keinen Vertrieb gerne aber ist die einzige Möglichkeit.
00:28:49: Das kann sehr schnell existenzgefährdend sein.
00:28:53: Wir sind jetzt Rennlied sehr stabil, sehr gut aufgestellt Aber das ist auch für uns kein Pappenstiel.
00:29:00: Ich verstehe, dass man da den Sprung in die Strategie machen.
00:29:07: Wir beide Vorstandsteam hatten ja das für genügend zwanzig-einundzwanzig, was glaube ich so?
00:29:12: Für die fünfundzwanziger Strategiestrategie Umsetzung zu machen.
00:29:15: jetzt habt ihr Spark zwanzichdreißig.
00:29:16: also ich
00:29:17: glaube wir haben uns kennengelernt Matthias sogar zwanzichtneunzehn.
00:29:21: Ich bin gestartet im Vorstand April neunzehnt und ich glaub
00:29:24: Stimmt
00:29:25: Du warst mit das erste große Projekt, wo ich damit drin war und da haben wir uns kennengelernt.
00:29:29: Da fing es an die Strategie One twenty-twenty five zu entwickeln.
00:29:33: Sorry.
00:29:35: Komm mal bestimmt nochmal drauf weil ich natürlich daran interessiert bin wie ihr des Umsetzungsmanagement der zwanzig dreißiger macht.
00:29:39: aber vor Umsetzung Strategie zwanzichdreißig wenn ich jetzt rechte Erinnerung habe habt vier zentrale Pillar Themen Profitable growth, boost performance, empower people and secure the planet or so in der Art.
00:29:55: Protect the planet.
00:29:57: Wenn man jetzt auf insbesondere Wachstum guckt dann sagt eure Strategie ja ganz klar wachstumsasien usa oder amerika nicht deutschland.
00:30:12: Kann Deutschland als Industrie oder einer mal nach überhaupt für euch noch wachsen?
00:30:17: Oder ist das Ding eigentlich durch?
00:30:19: und dann verknüppel ich es direkt mit der Frage.
00:30:20: Trotzdem investiert ihr ja die größte Summe ever in Worms, ich glaube hundertdreißig Millionen Euro.
00:30:29: Wie passt das zusammen?
00:30:30: also jetzt ein ganzer Blumstrauß an Fragen über.
00:30:32: du bist schon irgendwie sortieren.
00:30:35: Super Frage und passt auch in der Tat super zusammen.
00:30:39: In der Tat der eine Eckpfeile unserer Strategie Profitable Growth sieht vor, dass wir vornehmlich in Asien sprich in unserem Werk an China und Indien wachsen.
00:30:48: Und v.a.
00:30:49: auch Nordamerika.
00:30:50: Da haben wir eine eigene Strategie aufgesetzt mit verschiedenen Geschäftsbereichen um dort in Nordamerikansprechend stark zu wachsen.
00:30:58: heißt aber nicht das Europa oder Deutschland außen vor wäre.
00:31:01: Wir sind wirklich platzisch in verschiedenen Geschäfte bereichen in Europa und in Deutschland und man muss ja realistisch sehen was passiert gerade in Deutschland.
00:31:12: Praktisch sind wir seit Juli, in einer Wirtschaftskrise in Deutschland.
00:31:17: Also ein Backstum hat de facto nicht stattgefunden.
00:31:19: Auch
00:31:19: bei euch nicht?
00:31:21: Auch bei uns nicht!
00:31:25: Das heißt im Rahmen der Strategie was wichtig für uns ist dass wir die Märkte Europa und Deutschland unter Position halten auch volumenmäßig.
00:31:34: Wir sagen nicht das wir gar nicht wachsen.
00:31:37: so einen bis drei Prozent möchten wir schon dann noch wachsen.
00:31:40: Aber ganz realistisch muss man sagen... Also im Faktischen
00:31:44: schrumpfen ist, wenn man es dann mal inflationär... also je nachdem ob du wirklich auf
00:31:49: Markt
00:31:49: guckst oder auf Volumen.
00:31:53: Mit Euro würdest du dir das für Augengeschrei
00:31:55: wachsen?
00:31:55: Ja aber wir reden
00:31:56: über Volumen!
00:31:56: Ich rede über Volume und Tonage.
00:32:00: So, Nordamerika, Asien Wie passt das zusammen dass wir jetzt dieses Invest in Deutschland unternehmen?
00:32:10: Also ganz klares Bekenntnis von Vorstand, von Aufsichtsrat und der eigentlichen Familie.
00:32:16: Ganz klares bekenntnis zu Deutschland.
00:32:20: Finde ich toll, finde ich herausragend gerade wenn ich sehe dass du ja auch in Fernsehenpolitik immer wieder hörst die Industrialisierung des Standortes Deutschland oder wir sind da schon mittendrin.
00:32:32: das stimmt leider zum Teil wenn man sich auch die Politik von vielen Großunternehmen ansieht die hier in Deutschland Arbeitsplätze abbauen.
00:32:41: Man hört immer das schöne Wort sozialverträglich, wenn ich sehe dass dann ein großer Player zehn tausend Stellen abbaut aber halt sozial verträglich und sozial platt.
00:32:52: und ja das ist so.
00:32:54: Aber diese zehn Tausend Arbeitsplätzen sind langfristig weg Das heißt für die folgenden Generationen Die kommen nicht wieder zurück das wird in Asien in China wo auch immer investiert.
00:33:03: aber diese Arbeitsplätze sind verschwunden.
00:33:05: Und genau in diesem In diesem Moment, das war ja im März letzten Jahres, als wir das bekannt gegeben haben und der Investment, haben wir gesagt.
00:33:15: Nee!
00:33:16: Wir gehen anderen Weg.
00:33:17: Wir werden unsere beiden Standorte Worms-und Frankental zusammenführen.
00:33:22: Warum?
00:33:23: Zwölf Kilometer auseinander.
00:33:25: Zwölft Kilometer Auseinander?
00:33:26: Ja aber ich meine gut... Ich bin jetzt aus dem Ruhrgebiet, wo er ist, aus Dortmund.
00:33:30: Aber der eine Standort Frankental Rheinland-Pfalz, klar.
00:33:36: Das sind Felser, Worms... Bundesland auch Rhein an Pfalz?
00:33:40: Ich muss vorsichtig sein aber wir sind Rhein Hessen.
00:33:43: Heißt ist nochmal eine ganz andere Kultur hier und da.
00:33:45: Aber ne Spaß war Seite.
00:33:48: Geht in die Zusammenführung dieser beiden Standorte.
00:33:49: das ist nicht jetzt nicht rein reines altruistischen Gründen sondern hat auch ganz harte wirtschaftliche Hintergründe denn Renliet wurde gegründet, six von vierzig.
00:34:00: Frankenteil ist ein Standort der in den neunzehn Jahren dazu gekommen ist Und beide Standorte erfordern relativ große Investments in Themen Arbeitssicherheit, Gebäude, Brandschutz aber auch Maschinen-Upgrades und so ein Invest an beiden Standorten in der Höhe durchzuführen.
00:34:25: Wenn man dann noch weiß dass beide Standorte gleich Kalandertechnik fahren auch noch für identischen Geschäftsbereich produzieren dann muss man sich die Frage stellen, macht das Sinn?
00:34:37: Nein, macht keinen Sinn.
00:34:38: Wir können da so gar nicht stemmen beiden Standorten diese Summe zu investieren.
00:34:44: Was würde dir vielleicht jetzt ein Berater eine Beratungsgesellschaft du kennst die empfehlen?
00:34:51: wahrscheinlich würden sie sagen hey Leute macht einen Stand dazu und investiert doch in den USA oder China zumal wer dort mit derselben Technik wachsen wollt und auch die gleichen Folien produzierten.
00:35:08: Aber genau das möchten wir nicht.
00:35:09: Wir kennen das Standort Deutschland, wir haben ganz klar gesagt was wir im März bekannt gegeben haben, März letzten Jahres dass die Standorte zusammenlegen.
00:35:16: Jedem der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Frankental, jedem der dreihundertsiebzig wird ein Job in Worms angeboten.
00:35:23: Das mal einzuordnen.
00:35:24: kurz noch Karsten ihr seid ihr habt ja noch zwei weitere Standorte in Deutschland.
00:35:28: das heißt in Deutschland seid ihr immerhin wie viele Mitarbeiter von den fünftausend?
00:35:31: In Deutschland sind wir knapp unter zweitausend.
00:35:33: Werdet ihr in zwanzig, fünfunddreißig noch zweitausend sein oder weniger?
00:35:39: Das wird sich zeigen.
00:35:40: Also ich würde jetzt mal sagen im Rahmen der weiteren Digitalisierung und Technisierung das wir tendenziell weniger wären an den Standorten.
00:35:49: Ich habe es gerade gesagt... Und globale
00:35:51: seid ihr dann mehr als fünftausend?
00:35:53: Ich würde mir wünschen dass ja also wenn unsere Strategien so aufgehen wie wir uns das vorstellen in Indien, in China, in Nordamerika Dann sollte das so sein.
00:36:02: Bedeutet also schon Es ist eher eine schleichende keine radikale, wie du es gerade auch mit anderen Unternehmen verglichen hast.
00:36:08: Es ist dann schon auch eine schleichende Verlageung in die Welt bei einer Rhinolith.
00:36:13: Darf ich das so sagen?
00:36:15: Dass ihr woanders stärker wachst als hier, wo ja die gleichen Effizienzpotenziale mit Automatisierung, KI etc.
00:36:22: herrschen aber ihr werdet wahrscheinlich auf dem Globus betrachtet stärker außerhalb Deutschlands wachsen.
00:36:28: Ja, ich meine schleichende Verleigerung finde ich jetzt ist ein böses Wort gerade von dem Hintergrund dass wir jetzt hundert dreißig Millionen Euro in den Standort in den Worms investieren werden.
00:36:37: Dass wir uns dann auch mal technologisch mit neuestem Kalandertechnik aufstellen werden.
00:36:41: Wir werden einen neuen Kalander dort investieren.
00:36:45: In der Tat entsprechend im höheren Output mit geringem Einsatz werden gefahren werden können.
00:36:51: aber das Recht es ist aber auch Teil unserer Strategie.
00:36:53: wir sagen ganz klar dass wir bis zwanzig dreißig gemessen am Gesamtumsatz rund drei bis fünfunddreißig Prozent außerhalb, außerhalb Europas produzieren wollen.
00:37:07: Aber ich finde diesen Ausdruck schleichend als ob das irgendwie im heimlichen geschieht?
00:37:13: Nee, nochmal!
00:37:16: Wir werden ja auch dort weiter investieren.
00:37:19: aber ist ja ganz klar wenn ich sage Rund ein... Wir haben im letzten Jahr ungefähr Zweihundert bis zweihundert Zehntausend Tonnen Folie verkauft.
00:37:29: Und davon kommt rund ein Drittel aus den vier deutschen Standorten, wenn ich jetzt einfach davon ausgehen muss dass wir hier in Europa unsere Markanteile halten leicht wachsen einen bis drei Prozent aber ich klar sage in Asien und Nordamerika sehen wird viel höheres Wachstumspotenzial auch im zweistelligen Bereich.
00:37:47: mein.
00:37:47: rein mathematisch wird sich dann natürlich der Share Der Anteil der Auslandsproduktion spricht der Produktion im Übersee verändern.
00:37:55: Das ist Teil der Strategie und ist, glaube ich ganz klar.
00:37:57: Aber ohne das Bekenntnis für den Europäischen, die deutschen Stand oder zu verlieren.
00:38:01: Das heißt, ich wachse in Übersee einfach stärker als wir es für Europa projizieren.
00:38:07: Und das, glaube mich, ist legitim.
00:38:08: Ja,
00:38:09: das mich da auch irgendwie folgt einordnen was ich mit diesem Schleichend mein.
00:38:12: Das meine ich auch eher national dass wir... Es gibt radikale Die Industrialisierungsaspekte, kannst du nach Ludwigshafen gucken?
00:38:23: Nach Wolfsburg gucken etc.
00:38:25: Aber eben auch große Mittelständler wie ihr werden einfach aufgrund Rahmenparameter Demografie extrem hohe Lohnkosten aber eben auch der Abnahmemarkt der woanders einfach stärker wächst als hier nicht dieses Wachstum mehr haben national haben können schlicht wie man sich es vielleicht wünschen würde und wird jetzt wahrscheinlich zu weit führen, dass wir uns noch mal Gedanken darüber machen.
00:38:51: Mensch was müssen wir eigentlich hier an echten Reformen um das mal in einer kleinen Spitze Richtung der Politik zu versehen die sich gerade selbst dafür feiern was sie geschafft haben?
00:39:01: Vielleicht einleiten damit wir hier als Industriestandort eine hohe Attraktivität haben.
00:39:07: Also eine Meinung kurz dazu hast du sehr gerne aber das ist das was ich damit meine ja also eher einen Rahmen politisches Thema was ich da adressieren wollte was mich schwer umtreibt.
00:39:16: Ganz kurz zur Einordnung, wenn ich sage dass wir in Europa investieren in Deutschland hier produzieren wollen weiterhin dort wachsen heißt ja nicht das wir auch nur für europa produzieren weil wir exportieren noch sehr stark im länden übersee aus diesen standorten heraus.
00:39:31: das heißt auch wenn europa nicht wächst können wir mit unserer produktion europa wachsen weil wir einfach aus der Expo stark sind.
00:39:39: Ihr werdet euch aber wahrscheinlich auch nicht dem Trend verschließen können, du hast ganz am Anfang gesagt Unberechenbarkeit, Stichwortzölle, Tichwort Rohstoffbeschränkungen und dass man ja tendenziell in ich sag mal Produktionsnetzwerke in die Industrie geht anstatt von einem Stammsitz aus zu versuchen die Welt zu begegnen.
00:39:57: Ja absolut!
00:39:57: Gut das wir dir auch unser Globalisierung-Strategie komplett widersprechen.
00:40:02: Politik?
00:40:03: ein kurzer Einsatz dazu.
00:40:06: Ich möchte mich nicht an den Politikerböschen hier beteiligen, denn die machen da einen Job, den ich nicht haben möchte.
00:40:12: Dieses Twenty Four Seven möchte ich mit keinem tauschen und von daher mit Kritik möchte ich mich der Fähreweise zurückhalten.
00:40:19: aber wie du richtigerweise sagst es sind gerade zwei Themen, die uns gerade in Deutschland extrem belasten.
00:40:25: das ist A-Energiepreise.
00:40:27: Da sind wir einfach nicht wettbewerbsfähig.
00:40:31: Ein Beispiel auch aus der Rennlied, das ist vielleicht auch für die Zuhörer interessant.
00:40:35: Wir haben mal eine Rechnung aufgestellt auf Basis unserer Verbräuche in den Jahr und ich hatte ja vorhin gesagt dass unsere Produktionsweisen Maschinen eigentlich weltweit relativ gut vergleichbar sind.
00:40:50: Und das was wir an den deutschen Standorten Worms, Frankreich, Münchenwald-Kreiburg herstellen könnten wir theoretisch auch in den USA herstellen.
00:40:59: Ich rede gar nicht von China Die Energie.
00:41:03: Was hat er noch mal extrem billig?
00:41:04: Aber mal angenommen, wir würden jetzt sagen alles was wir volumäßig in Deutschland oder jedoch in Deutschland herstellen, würden wir in die USA verlagern.
00:41:14: Du musst investieren, maschinen, alles klar!
00:41:17: Wir haben Umsatz von ein bis zwei Milliarden Euro und alleine durch diese Verlagerung würden wir Energiekosten sparen pro Jahr in Höhe von sechzehn Millionen Euro.
00:41:25: Wahnsinn.
00:41:26: Ein, sechs, sechs Millionen.
00:41:28: Das wäre Wahnsinn.
00:41:29: Stell dir mal vor Matthias, wir könnten jetzt jedes Jahr sechzehn Millionen Euro mehr investieren in neue Technologie, Digitalisierung, Maschinen.
00:41:37: Das wäre Wahnsinn!
00:41:38: Ausbildung und das wäre der helle Wahnsinn.
00:41:41: so tun wir nicht, wäre theoretisch aber möglich.
00:41:45: Und hier muss die Politik was machen.
00:41:47: gerade im Mittelstand muss entlastet werden um da auch wettbewerbsfähig zu sein.
00:41:52: es bringt ja nichts wenn wir die größtendolsten schönsten sind im Bereich auch von Nachhaltigkeits-Hastinabilität.
00:42:00: Und das führt dazu, dass die Produktion, die hier zu Umweltbelastung führt jetzt einfach verlagert wird nach Eisen in den USA und da vielleicht noch viel schlimmer Haus.
00:42:12: Das kann nicht sein!
00:42:13: Da erwarte ich mir von der Politik mehr.
00:42:15: Der zweite wichtige Punkt ist Bürokratie.
00:42:20: Das bringt uns um ein sehr plakatives Beispiel.
00:42:25: Das mag vielleicht zu plakativ sein, aber ich habe das oft gebracht.
00:42:28: Wir haben auch schon sehr oft Politiker wirklich aller Koleur bei uns in Worms gehabt – ob vom Bund oder vom Land statt Kommune.
00:42:37: Alle haben Verständnis dafür und alle sehen das Problem genauso wie wir.
00:42:41: Wir merken nicht, dass sich was tut.
00:42:42: Beispiel Bürokratie Anfang der zwanziger Jahre mussten wir an Wormms unsere Gefahrgutlager erweitern inklusive des Genehmigungsprozederes.
00:42:58: über fünfzehn Monate gedauert.
00:43:01: Und wir müssen als Ronaldit dafür, kann man sich gut merken, vierfünf sechs, vierhundertsechsundfünftig Unterschriften leisten, die dazu gehören... Ich rede zwar in einer Erweiterung eines Gefahrgutlages.
00:43:13: Gefahrgot heißt für uns Lacker-Lösemittel, die wir halt für die Produktion brauchen.
00:43:19: Vierundzwanzig Aktenordner, neuntausend knapp neun tausend Wetterpapier.
00:43:24: Wahnsinn!
00:43:26: Und dann hatten wir die Genehmigung, unsere Gefahrgutlager zu erweitern.
00:43:30: In der gleichen Zeit haben wir unseren Standort in Gangzhou im Süden Chinas bei Hongkong hundertdachzig Kilometer weiter umgezogen nach Jengdee.
00:43:40: Haben die Kalander, die Anlagen entsprechend transferiert und haben da angefangen zu produzieren inklusive allerbehördlichen Genehmigungen verfahren in derselben Zeit.
00:43:52: Das ist zugegeben ein sehr plakatives Beispiel aber Das ist halt der große Wettbewerbsnachteil, den wir gegenüber China haben und es wäre in Nordamerika.
00:44:00: Wir sehen das ja aufgrund unserer Fährung würde das genauso schnell gehen.
00:44:05: Es sind unglaubliche Nachteile und alle Reden von Bürokratieabbau.
00:44:08: aber ganz ehrlich Matthias ich merke nichts davon.
00:44:10: Wir merken nichts davon scheint eher schlimmer zu werden Und das sind für uns Demografie ein Riesenthema Ausbildung gar keine Frage Ganz wichtig wo wir auch Vorräter sind investieren gar keine frage.
00:44:22: Aber diese beiden Punkte oder gar nicht.
00:44:24: Diese beiden Punkte – Energie, Bürokratiebau sind für uns extrem wichtig um im Wettbewerbsvergleich mit Übersee einfach da weiter wettwärtsfähig zu bleiben.
00:44:39: Danke dir!
00:44:40: Das ordnet es gut ein.
00:44:41: Tut
00:44:41: sich leider nichts.
00:44:42: Ich weiß nicht ob deine Erfahrungen mit anderen nehmen, wahrscheinlich sind die Klagen ähnlich, könnte ich mir vorstellen?
00:44:47: Ja also das sind ja auch Faktoren.
00:44:48: du hast ja gerade zwei Rahmenparameter angesprochen, die überall identisch sind.
00:44:52: Zumindest jetzt mal im industriellen Sektor, aber da wir
00:44:55: auch
00:44:55: oder ich auch ob das Bankenversicherungen sind.
00:44:59: Ähnlich wie es dort brennend ist.
00:45:01: Jetzt haben wir mal auf den ectfiler profitable growth geguckt.
00:45:06: Haben auch schon über muss sprichen spicken, wie ihr den planet Aspekt bezeichnet habt.
00:45:14: Protector
00:45:15: Planet.
00:45:15: Protectable Planet ist der Anspruch, dass was du erläutert dafür zu sorgen, dass hier eben immer mehr eigentlich auch in Waste, ja.
00:45:23: Nicht nur Reduction sondern im Grunde herwollt das ihr gar keinen Abfall mehr produziert.
00:45:27: Thema Circle Economy Closing the Loop.
00:45:29: ist der Stichwort ne?
00:45:30: Closing The Loop
00:45:32: Wenn man auf die anderen beiden guckt Empower our People und Boost Performance.
00:45:37: Und ich verknüpfe das mal mit dem was du eingangs gesagt hast.
00:45:39: Das fand es einerseits sehr sympathisch wo du geschrieben hast vor der CEO Rolle oder Vorstandsrolle dieses Peace of Mind Gefühl für dich da war in der nächsten Führungsebene und wo du aber auch mit einem Anspruch formuliert hast, sondern es ist auch dein Job als CEO für den Peace of Mind von anderen zu sorgen.
00:46:01: Und ich kenne halt andere Kulturen.
00:46:04: Da ist der Vorstand nicht peace-of mind, sondern da ist der vorstand eher etwas, vor dem ich im Zweifel Angst habe und der mir eher schlaflose Nächte bereitet anstatt vielleicht dafür... Einen ruhigen Geist mit hohem Wirkungsgrad.
00:46:20: Aber diese Art von Führungskultur mit dir sollten wir mittlerweile... ...überkommen haben, überstanden haben?
00:46:25: Das sollte glaube ich nicht mehr die Maßgabe sein, was so war wie in dem Jahr zwanzig sechsundzwanzig.
00:46:30: Also ich kann jetzt nur von mir sprechen und du weißt, ich arbeite für eine ganze Menge auch große mittelständische Unternehmen.
00:46:37: Es ist während der Illusion zu sagen dass das Überkommen ist.
00:46:42: So worauf ich jetzt hinaus möchte ist... ...Boost Performance Und hier ist Peace of Mind.
00:46:52: Du hast es selbstkritisch mal gesagt und auch Kolleginnen und Kollegen von dir haben gesagt, naja auf der einen Seite haben wir ein unglaubliches ja unglaublich gutes Miteinander in der Rennulitt wenn's auf Kultur acht.
00:47:05: Wertschätzung und auch ich hatte das ja mal dir schonmal gesagt.
00:47:09: noch und auch damals zu deinem Vorgänger Michael Kundl die ich ausher geschätzt habe schätze Es gibt ganz wenige Unternehmen, wo ich sagen würde, dann könnte ich mir tatsächlich vorstellen zu arbeiten oder würzen Bekannten oder Freund empfehlen.
00:47:22: Wenn du einen guten Arbeit gehörst, wirst du die Renovie ein, das würde ich sagen, kannst gut und gewissens hingehen.
00:47:26: Du kannst
00:47:26: mir nachher mal dein Lebenslauf da lassen?
00:47:30: Weil ich finde ihr habt einfach ein professionelles ... Ihr seid ja auch sehr, du ja auch zahlen getrieben.
00:47:36: Du schmierst mir manchmal noch das Statement aufs Brot was ich damals zu euch im Vorstand gesagt habe
00:47:42: Sag es ruhig, du hast mich Erbsenszähler genannt.
00:47:44: Sag es ruhig Matthias, sag es ruhige!
00:47:47: Ja, wir fahrt in das Moment aber eben wirklich wertschätzend konstruktiv kritisch miteinander unterwegs und trotzdem warm miteinander.
00:47:58: Nichtsdestotrotz, du übst die Selbstkritik und auch Kollegen mit denen jetzt in Vorbereitung auf unser Gespräch noch mal sprechen durfte sagen Also teilweise haben wir es hier auch echt einfach zu gemütlich.
00:48:08: Teilweise sind wir eben nicht konsequent.
00:48:11: und auf Stichwort Boost Performance, deshalb will ich diese Brücke mal.
00:48:16: was heißt Boost Performance?
00:48:17: Ihr habt ja auch lange jetzt kein stringentes, nutzt ja auch den Progress Maker für die Strategie Umsetzung.
00:48:25: und einer der Kunden, die sagen ne, wir wollen die Strategiemunsetzung gar nicht ganz hart verdrahten mit einem KPI Management also so war's in den letzten Jahren Was ja auch Vorteile hat, kann auch Nachteile haben.
00:48:39: Also die Frage ist was heißt Boost Performance?
00:48:41: Ist das eher ein strategisch mechanischer Aspekt um den es dabei geht und oder ist das auch eine kulturelle Thematik, die dahinter steckt?
00:48:50: Mal eingebettet eben in das Jahr, was ich jetzt noch mal versucht habe als Kontext zu setzen
00:48:55: Da könnte ich jetzt auf viele Deine Aspekte gerade auch noch eingehen.
00:48:58: Bei uns ist es zu gemütlich, dass kommt darauf an wie ein Besprächsler.
00:49:04: Vielleicht da nochmal einen Punkt machen.
00:49:06: Auch Thema Peace of Mind heißt ja nicht, dass sich unsere Kollegen und Kollegen zurücklehnen können... Der
00:49:11: Vorschlag macht das schon!
00:49:12: Genau so ist es nicht.
00:49:14: aber ich stehe dazu zu sagen alle müssen angstfrei agieren können dürfen.
00:49:22: niemand muss oder niemand darf Angst haben, dass wenn ein Fehlerbill geht, das in der Kopf abgerissen wird und er dann weiß ich was...
00:49:29: Gesteinigt?
00:49:30: Gegeizelt?
00:49:31: Dornenkroneel?
00:49:32: Genau.
00:49:32: Und das hat man jahrelang vorgehalten.
00:49:34: Das finde ich wichtig.
00:49:36: Thema Peace of Mind, dass jeder weiß, ich habe jemanden den mir einen Rücken stärken und rückenfrei hält.
00:49:41: Das find' ich sehr wichtig!
00:49:42: Aber das jetzt gleichzusetzen mit ... Dann wird's mir zu gemütlich.
00:49:46: Das fände ich nicht korrekt.
00:49:48: Was aber stimmt und die Kritik hab ich mir auch schon mal oder auch schon anhören müssen Mensch, ihr seid immer zu viel auf Konsens aus.
00:49:56: Es gibt natürlich auch Kollegen und Kolleginnen sagen ich brauche jetzt eine Entscheidung und da mache ich das Und ich möchte jetzt dass das entsprechend so gehandhabt wird.
00:50:06: Ich bin eher ein Freund davon zu sagen ja aber diese Entscheidung betrifft nicht nur dich sondern auch noch einige andere.
00:50:11: lasst uns die abholen.
00:50:14: Das mag jetzt ein bisschen langwieriger sein am Anfang Aber nach hinten hinaus wird schneller wenn alle auf der gleichen Linie gehen oder wenn wir alle Kritiken eingefangen haben und das entsprechend bedacht haben.
00:50:25: Ich kann aber verstehen, wenn hier und da mal gesagt wird Mensch wir brauchen jetzt eine schnelle Entscheidung und dann machen wir das jetzt und dann müssen die anderen halt mal das mit abnicken Bin ich nicht der Freund von, aber kann ich auch nachvollziehen.
00:50:37: So boosting our performance Empowering Our People In der Strategie ist das schon getrennt.
00:50:43: Du hast es jetzt zusammengebracht Im Sinne von boosting your performance heißt ja auch dass sich die Leute entsprechend motivieren muss und auch entsprechend Ja, so ein bisschen anschieben muss.
00:50:53: Ein bisschen Druck ausüben, dass das dazu kommt.
00:50:56: Wir haben das hier getrennt.
00:50:57: Boostinger Performance ist eher im Rahmen der Strategiespark-二zig-dreißig eine technische Geschichte.
00:51:04: Das heißt, dazu gehört die Digitalisierungstrategie.
00:51:08: Dazu gehört, dass wir uns technisch weiterentwickeln, dass für unsere OPEX sprich operation excellence oe zahlen nach oben bringen.
00:51:18: dafür gibt es ganz, ganz konkrete ziele wo wir den in zwei tausend dreißig stehen wollen.
00:51:22: also ihr wollt definitiv effizienter und schneller werden.
00:51:26: modernisierung effizienter schneller digitaler.
00:51:29: ganz klar das ist thema boosting our performance.
00:51:32: über
00:51:32: ein daumen casten jetzt ich weiß dass es jetzt sehr pauschal gefraubt.
00:51:35: wieder
00:51:36: wollt ihr fünf prozent besser werden performanter, was man den Begriff mal zusammen.
00:51:42: oder wollt ihr eher zwanzig oder fuchtsig?
00:51:45: Was ist so wenn du das mal ganz... Ja
00:51:47: kann ich sagen.
00:51:47: Thema OE diese overall Equipment Efficiency Effekt Effektiveness Ist für uns ein ganz ganz zentraler Wert.
00:51:55: Hundert Prozent würde bedeuten die Maschinen laufen permanent sieben Tage Woche, vierzehn Stunden immer hundert Prozent Qualität kein Abfall alles super.
00:52:05: Das ist eine Illusion wird nicht zu sein und Erster Schritt ist, dass wir in der Lage sind an allen Standorten vergleichbare OEE-Zahlen zu eroieren.
00:52:15: Da stehen wir jetzt bei, da stehen wir relativ gut schon da und wir haben Standorte, da liegen wir bei fiftyfünfzig achtundfünftig sechzehntig Prozent.
00:52:23: Wir haben andere Standorte die liegen schon bei um die achtzig Prozent Und das ist unser klares Ziel, dass wie als Gruppe in zwanzig dreißig bei fünfundachzig Prozent liegen.
00:52:34: Das ist echt ein großer Schritt den wir da gehen wollen, aber das ist halt ein Ziel was erst mal jetzt entsprechend formuliert wurde.
00:52:41: Was sind die kritischen zwei drei Erfolgsfaktoren damit das gelingt?
00:52:48: Wie schnell wir in der Lage sind Maschinausfallzeiten zu vermeiden weil das tut uns am meisten weh.
00:52:55: Das heißt wir können die tollsten Zahlen berechnen und wir wissen mit der Mannschaft die wir haben können wir so schnell so viel produzieren.
00:53:01: natürlich gibt es immer mal so Themen in Standhaltung gerade aufgrund ja viele alte Anlagen, die immer noch in Produktion sind.
00:53:10: Weil so ein Kalander den kannst du locker dreißig vierzig fünfzig Jahre betreiben wenn er entsprechenden Stand gehalten wird.
00:53:17: aber da haben wir hier und da jetzt mal höhere Ausfallzeiten als gedacht und das tut uns einfach weh.
00:53:22: und da ist ein ganz wichtiger Aspekt Thema Digitalisierung Thema Preventive Maintenance.
00:53:27: Das heißt nicht zu warten bis zum nächsten Standteilungsintervall sondern dass wir Technische Lösungen haben, ist das schon installieren.
00:53:38: Wo wir gewarnt werden, wo gesagt wird hey Leute Wir haben da einen Teil ein Lager läuft nicht mehr ganz rund wechselt das aus und wir haben das an eins war Standorten Sanz-Loni aber auch in Kremlinden Installiert haben das System getestet und es ist Wahnsinn Es war eine Trefferquote von hundert Prozent, das heißt wenn das System Alarm gegeben hat die Sensoren hey ihr solltet was wechseln.
00:54:02: Dann war es auch wirklich an der Zeit und solche Maßnahmen werden uns helfen die Maschinenkapazitäten entsprechend soweit zu erhöhen dass wir glauben dass diese ue zwar ein großer Schritt wären aber durchaus erreichbar.
00:54:18: Sag mal grad, wo du das so beschreibst.
00:54:20: Stichwort Robotik KI für ein sehr klassisches Industrieunternehmen wie ihr ja eines seid.
00:54:29: Ich durfte in den USA und China schon Dark Factories besichtigen Begriff der jetzt nicht so gerne genutzt wird.
00:54:37: aber Du weißt was ich mein?
00:54:38: Im Grunde brauchst kein Lichter drin, muss auch kein Mensch drin.
00:54:44: Kann es so etwas auch bei einer Renolith irgendwann geben?
00:54:47: Dark Factor kann ich mir nicht vorstellen.
00:54:50: Das ist ...
00:54:51: Was kannst du dir vorstellen, wie weit?
00:54:53: Ich guck jetzt nicht auf Dreißig, sondern wirklich mal, wenn deine Fantasie reicht.
00:54:58: Was kannst Du dir vorstellen?
00:54:59: Was würde mit Robotik und KI grundsätzlich in eurem Modell irgendwann einmal möglich sein?
00:55:06: Vielleicht dazu ein ganz konkretes Problem.
00:55:09: Ich hab Thema Demografie.
00:55:12: Wenn ich über zwanzig, dreißig und dreißige hinausgucke die Frage ist, wie viele Menschen haben wir noch tatsächlich für uns auch verfügbar wären, die Interesse hätten in der Produktion zu arbeiten.
00:55:25: Ein wichtiges Thema ist drei-vier-fünf Schichtbetrieb.
00:55:29: Es gibt Menschen, die finden das ganz toll und die arbeiten gerne in diesem Schichtssystem.
00:55:33: Es sind doch viele andere, die sagen oder auch neue Bewerber, sie sagen ja ich komme gerne aber ich möchte nicht in einem Schichtsystem arbeiten.
00:55:40: Gibt es auch so was wir uns vorschlagen können?
00:55:42: Da
00:55:42: stehe ich übrigens hoch gerade.
00:55:45: Manchmal in der Zeit habe ich auch im Schichtsystem gearbeitet.
00:55:48: Und man denkt immer, boah ist ja ganz toll und dann hast du entweder früh-frei abends oder du kannst morgens mittags ganz tolle Sachen machen.
00:55:56: Du bist einfach müde!
00:55:58: Du bist kaputt von deinem Job vom Tag vorher und freust dich dann aufs Wochenende.
00:56:02: Das heißt wir werden in Zukunft vermehrt Probleme haben junge Menschen für Schicht dabei zu begeistern.
00:56:10: das heisst und um auf deine Eingangsfrage zurückzukommen.
00:56:13: Wir müssen ein System arbeiten, das unsere Maschinen gerade was das Thema Nachtschicht angeht dort auch in der Tat alleine laufen können.
00:56:22: ist auch ein Losgrößen-Thema
00:56:23: d.h.,
00:56:23: wir müssen entsprechend große Losgrüssen haben um wirklich eine Anlage durchlaufen zu lassen mit einer bestimmten Folie wenn ich jetzt einen Wechsel habe und alle halbe Stunde neue Farbe produzieren muss.
00:56:34: dass wird im Moment noch nicht machbar sein.
00:56:36: dafür brauche ich Menschen.
00:56:37: Aber es geht schon auch in die Rechnung zu sagen, wir müssen uns darauf einstellen dass wir irgendwann mal in der Lage sind so eine Anlage auch mal gerade bei einer Nachtschicht laufen zu lassen.
00:56:49: Und glaubst du das wird irgendwann möglich sein?
00:56:51: Dass das per Robotik ja was ist so dein Zeitgefühl wann solche Maschinen und Fähigkeiten zur Verfügung stehen?
00:56:58: ich meine du kennst eure Zulieferer der Maschine.
00:57:02: also ich glaube durchaus dass wir in der Kalanatechnik in der Lager sind schon eine schicht kommt darauf an was wir jetzt da gerade für ein produkt produzieren in der lage sind demalene schicht alleine durchlaufen zu lassen.
00:57:16: das glaube ich schon.
00:57:17: das glaube schon
00:57:20: mag so aus der empower people thematik vielleicht kulturell die thematika gesprungen.
00:57:27: wir hatten ja mal kurz am anfangen gesagt uns grad vorgestern mit ein paar anderen vorstellen geschäftsführer zu den vorstandstehörigen von mir getroffen.
00:57:34: ein thema dabei war jetzt demerleistungskultur.
00:57:37: High-Performance-Organisation ist die Renonlitne High Performance Organisation.
00:57:44: Wie definierst du High Performance Organisation?
00:57:45: Das
00:57:45: oblass ich dir!
00:57:49: Also, du darfst es interpretieren wie du willst und dann gerne mal die Renonie da einordnet.
00:57:54: High Performance Organization, woran mache ich...
00:57:59: Das fest.
00:57:59: Du kannst aber auch den schnöten deutschen Leistungskulturbegriff nehmen, also wenn dir der Analyzismus.
00:58:05: beides erzeugt ja vielleicht das noch einleiten oder bei vielen erzeugte sowohl das eine wie auch das andere.
00:58:11: so dieses Bild von Chucker schneller höher mehr Trump Beat Stress.
00:58:17: ich verstehe es nicht darunter.
00:58:19: aber die Frage ist was verstehst du unter einer Leistungskultur oder einer High Performance Organisation?
00:58:24: Ja vielleicht magst du das mal teilen und dann können wir sich einmal die Frage stellen Bezogen drauf sich so darstellt.
00:58:31: Also High Performance, wie ich das definiere heißt dass unsere Mitarbeiter auf allen Ebenen in der Lage sind selbstständig verantwortungs zu übernehmen ihre Aufgaben zum Meistern ohne dass immer jemand von oben darauf gucken muss.
00:58:49: Das ist extrem wichtig und ich glaube dass wir diese Kultur auch fördern.
00:58:53: Ich glaube nicht mehr.
00:58:55: Gut, du hast das Beispiel am Anfang gebraucht.
00:58:56: Das mag da andere Unternehmen noch geben.
00:58:58: Aber ich bin davon überzeugt, dass es heute nicht mehr so ist, dass der Chef Däniger ist, der alles am besten weiß.
00:59:05: Dass das kann nicht sein!
00:59:06: Also wenn ich jetzt für mich spreche... Ich würde kein Bereich kennen in Abdul-Anulit wo ich am meisten weiß oder beste bin mit Sicherheit und sicherlich.
00:59:15: Das kann auch glaube ich gar nicht mehr sein.
00:59:17: Und High Performance Kultur heißt für mich.. dass wir es geschafft hätten oder haben, dass jeder und jede Einzelne von uns in der Lage ist.
00:59:32: In seinem Bereich selbstständig seine Aufgaben zu erledigen.
00:59:37: So auch das dann überhaupt?
00:59:39: Aber ohne dass alle nach acht Stunden oder nach sieben halb komplett nass gespielt sind völlig fertig nach Hause gehen.
00:59:46: Ich treibe es mal ins Extrem.
00:59:47: braucht's dann überhaupt Führung innerhalb Performance-Organisationen?
00:59:52: Aus meiner Sicht ja.
00:59:53: ich habe das vorhin gebraucht.
00:59:54: das Thema Peace of Mind Es gibt ja unglaublich viel Ruhe, dass wenn du weißt ... Ich habe doch mal ein Problem.
01:00:03: Ich kann in meinem Bereich komplett dominieren und bin da Experte drin.
01:00:07: Aber trotzdem hier und da gehst du mal doch schief oder ich brauche einen Sparring.
01:00:11: Und wenn es nur ein Sparring ist, das ja niemanden haben, wo ich weiß auf einer Tür, da kann ich hin und mir ein paar Gedanken zu holen.
01:00:19: Find' die schon!
01:00:20: Und leite ihnen vorgegeben müssen wir ja schon.
01:00:23: Und Führung ist für mich eher sozusagen Support.
01:00:28: Ich bin nicht derjenige, der den Kollegen und Kollegen die Lösung offerieren kann aber ich kann Möglichkeiten diskutieren vielleicht andere Ideen geben und wenn immer so ein offener Resonanzraum so nenne ich das mal.
01:00:43: Das verstehe ich unter Führung.
01:00:45: Wenn man jetzt mal den fachlichen Teil, den du stark betont hast zur Seite nimmt von wegen der Chef muss es ja und soll im Zweifel auch gar nicht besser wissen wie was zu tun ist Es ist ja eine Frage dann des Menschenbildes, was ich so habe.
01:01:00: Das kann ja im einen Extrem sein dass man das Menschenbild hat Menschen leisten sie leisten gerne und wenn ich mit ihnen in einem guten Dialog die Aufgabe kläre zielekläre Dann kann Ich vielleicht Führung da drauf reduzieren einfach für Sie dazu sein.
01:01:16: Wenn es Schwierigkeiten gibt Kann ich das Menschen Bild ein anderes extrem treiben und sagen Ja Das reicht aber nicht, weil Menschen sind grundlegend faul und wenn ich sie nicht zur Arbeit antreibe, dann machen sie nichts.
01:01:28: Oder das ist beides sehr extrem!
01:01:31: Wo ist da dein Menschenbild?
01:01:35: Es gibt dich den einen Menschen.
01:01:37: So
01:01:38: leitet sich ein bisschen das Führungsverständnis draus ab.
01:01:42: Weil in dem anderen Extrem, was ich gerade skizziert hab, müsste ich ja sehr streng auch von der Führungsmechanik den Steuer- und Kontrollmechaniken
01:01:52: etc.,
01:01:53: die es bei euch garantiert gibt, darauf achten dass Leute tatsächlich das tun, was man mit ihnen besprochen hat.
01:01:58: oder ich vertraue sehr stark weil Vertrauen ist ja das Bewusstsein gegen eines Risikos auch enttäuscht oder verletzt zu werden.
01:02:08: Die Frage ist, was ist noch vertrauen?
01:02:10: Wo wird es dann fahrlässig oder naiv?
01:02:13: Also weißt du, was ich mein?
01:02:15: Vielleicht kannst du das mal...
01:02:16: Grundsätzlich gibt es dafür uns alle am Ende des Monats, des Jahres Indikatoren an denen unsere Leistung gemessen wird und es wäre jetzt wirklich ein Trugschluss zu glauben bei aller Piece of Mind Thematik.
01:02:30: Am Ende wären die Zahlen egal sind sie natürlich nicht.
01:02:33: Auch wir sind, wie du gerade gesagt hast, Zahlen getrieben.
01:02:35: Wir müssen am Ende Ergebnisse bringen... Erbsenzähler?
01:02:38: Erbsenszähler in der Tat um weiter auch investieren zu können.
01:02:40: Sie sind für uns halt auch selbstschulig.
01:02:42: Das heißt, wir werden alle nicht nur der Vorstand, alle am Ende an ganz harten Zahlen gemessen.
01:02:49: Aber und das ist für mich ein wichtiger Punkt Ich habe dieses Grundsätzlich Vertrauen in die Menschen, dass es nicht alles faule Hunde sind, die wenn man sie nicht permanent antreibt nichts machen würden.
01:03:04: Das finde ich ist ein falsches Menschenbild dem ich widersprechen wollte.
01:03:10: also Wenn das mein Bild von den Kollegen und Kollegen wäre dann würde mich bei der Arbeit nicht gut fühlen.
01:03:15: Es ist umgekehrter Fall dass ich grundsätzlich das Vertrauen habe Dass jeder seine Arbeit bei uns gern macht und versucht wirklich zum Erfolg beizutragen, so gut er oder sie kann.
01:03:27: Das ist mein grundsätzliches Menschenbild.
01:03:29: So und dann liegt es an uns Thema Empowering People unsere Kolleginnen und Kollegen in die Lage zu versetzen ihre Arbeit, ihre Aufgaben so gut wie möglich zu erfüllen und das ist Führungsaufgabe.
01:03:40: Enabling ist ja diese Schöne!
01:03:42: neue deutsche Worten.
01:03:43: Du hast ja vorhin mal in einem Nebensatz gesagt, dass ihr schon an vielen Stellen auch sehr konsensorientiert seid.
01:03:49: Konsens sorgt für Tragfähigkeit von Entscheidungen aber kostet vielleicht auch Geschwindigkeit.
01:03:54: oder du hast das Beispiel selber aufgemacht.
01:03:57: Daran andockend würdest du sagen, ihr habt sowas wie eine Fehler- und Streitkultur?
01:04:04: Also hätte jeder gerne Ich erlebe es so gut wie nie, dass die wirklich da ist.
01:04:12: Wie ist das bei euch?
01:04:13: Also insbesondere auch vielleicht bei dir selbst im Vorstand aber wenn du auch auf die Rhinolite ins Summe guckst.
01:04:21: Aber gerne mal so...
01:04:23: Wenn du sagst Fehler Streitkultur in dem Sinne von wir streiten offen konstruktiv über Themen und uns gemeinsam weiterzubringen So ein ideal typischen Fall.
01:04:33: Genau, vor allem meine ich damit dieses... Also wenn man jetzt mal den Begriff von so High Performance Teams nimmt ist das ja eine Facette die für mich ganz ausschlaggebend ist.
01:04:44: neben sowas Profanen wie Verlässlichkeit muss aber auch ganz weniger wirklich praktizieren das Team mit dir den Mut haben zu kritisieren.
01:04:54: Ich sage dann immer provokant ganz gerne wer nicht kritisiert ist illojal Aber er lebst ja ganz selten gerade über den wichtigen Thema.
01:05:01: angenommen wir würden jetzt zusammenarbeiten.
01:05:03: ich wäre für ein Vertrieb verantwortlich du vielleicht für Kunden Service.
01:05:09: Ich würde um die Ecke kommen und sagen aufkasten.
01:05:12: aus meiner Sicht hast du im Kundenservice einfach folgende Themen wenn du dich nicht angehst und ich meine das im Sinne der Sache.
01:05:17: ich mache es weder aus Niedertracht noch mit der Wertigkeit.
01:05:20: so Erlebt man ja fast nie, dass Kollegen so miteinander umgehen.
01:05:25: Das Schlimmste wenn dann einer mal den Mut hat etwas zu tun ist das eine Riturkutsche kommt.
01:05:29: Pass mal auf bevor du mir jetzt erzählst hier kümmer dich mal lieber
01:05:33: etc.,
01:05:34: also so mal verstanden wie du es beschrieben hast.
01:05:37: Ich finde ich ein sehr interessantes Aspekt zu sagen wäre nicht kritisiertes Iloyal wir hatten das ja vorgestern bei der Forschungsdiologen.
01:05:43: Das ist ein Satz die ich mir gemerkt habe und da werde ich auch ins Unternehmen tragen finde ich sehr spannend, das werde ich hier und da mal anbringen.
01:05:49: Und das hat mich zum Nachdenken gebracht.
01:05:51: Wenn nicht kritisiertes Iloyal, finde ich gut.
01:05:54: So Thema Streitkultur bei uns.
01:05:56: Du hast es gerade angebracht Vorstand.
01:05:59: also da glaube ich sagen zu können dass wir viel im Vorstand der Torsten Maschke Thomas Sampers, Sven Berndt und Ich, dass wir uns offen alles sagen und alles sagen können und uns gegenseitig auch kritisieren aber immer konstruktiv.
01:06:12: Also ich habe nicht nicht einmal erlebt, dass wir uns da irgendwie beleidigen gegenseitig geäußert haben.
01:06:19: Aber schon kritisch und hinterfragen hey ist das und jenes jetzt so
01:06:22: richtig?
01:06:22: Das Symptom wenn ich da kurz neue Ergänzungen machen darf, Karsten is ja nicht das Beleidigung
01:06:26: etc.,
01:06:27: sondern es einfach nichts gesagt wird.
01:06:29: Genau,
01:06:30: Thema nicht kritisieren ist global.
01:06:33: Das glaube ich aber nicht weil, warum sage ich das, weil im Vorstand kritisiert man schon und sagt schon Hey, hast du das mal angeguckt, das hätte ich gerne anders gehabt.
01:06:41: So, ich glaube aber auch es ist blauäugig zu glauben dass das für alle eben darunter auch gilt.
01:06:49: Mir hat mal ein guter Freund gesagt oder andersrum ein gutter Freund der auch bei der Renne Lüth arbeitet sagt dann mal hier Kassen hast du mal gesehen was da los ist in der Abteilung?
01:07:02: die gehen ja gar nicht!
01:07:03: Was ist denn da los?
01:07:05: Und der Typ mein Gott sagst du hilfst mir also ich komme mit dem super aus sagt immer, ja klar, Carsten.
01:07:12: Zu dir sind sie alle freundlich!
01:07:15: Ist ein wichtiger Spektrum und das ist eigentlich klar.
01:07:18: aber wenn du es dann so klar nochmal vor Augen geführt bekommst machst du natürlich auch klar und denkst drüber nach Ja klar wer ist denn da noch der mir wirklich offen ins Gesicht sagt?
01:07:29: Das ist Mist was du damals
01:07:30: hast.
01:07:30: Lass mal bitte das Beispiel kurz rausgreifen.
01:07:33: Was war deine Reaktion bei dem was du gerade skizziert hast?
01:07:38: Ich muss erst einmal lachen.
01:07:39: Ich musste erst mal lachen, die Art und Weise wie er das so offen formuliert hat.
01:07:45: Gelacht!
01:07:46: Und dann kurz geschluckt und angefangen nachzudenken.
01:07:49: Dann dachte ich mir Mensch... Wie viele Dinge mag es in den letzten Jahren gegeben haben?
01:07:55: Die schief gelaufen sind, die anderen aufgefallen sind aber mir nicht zugetragen wurden.
01:08:00: Und wie viel hätten wir machen können wenn ich diese Kritik bekommen
01:08:04: hätte?!
01:08:04: So, und das ist ja das was ich meine.
01:08:06: Jetzt ist ja die Frage.
01:08:06: also ich kann dir nur sagen dass meine Reaktion an der Stelle gewesen wäre.
01:08:10: Ich hätte zu dem Kollegen gesagt du sag mal ne jetzt einfach mal Herbert wie so erzählst du mir das?
01:08:16: Dann wär mit sich ein bisschen schweigend da gewesen.
01:08:18: Und dann habe ich gesagt ich erwarte von dir jetzt Dass du zu den Kollegen gehst und genauso wie du mir erzählt hast Was du siehst was da nicht gut läuft Erzählst es denen.
01:08:26: bitte
01:08:27: Habe ich ihm nicht gesagt.
01:08:29: nochmal Es ist niemand der in der Teilung ausseller arbeitet Der Führungsverantwortung hat.
01:08:34: Da wäre er nicht der Typ gewesen, um das zu tun.
01:08:36: Also im Ding das so auf ins Gesicht zu sagen, wäre glaube ich unfair gewesen.
01:08:40: Mir war es eher wichtig, dass Lernung was ich für mich damit nehme.
01:08:43: Die Frage die ich halt damit provozieren will ist genau das was du ja beschreibst.
01:08:48: also im Grunde Ich tue mich schon immer schwer, überhaupt.
01:08:52: dieses Wort Kritik wird ja als was Negatives empfunden.
01:08:56: Wie häufig leiten Leute setze ein wie du.
01:08:58: das ist jetzt nicht als Kritik gemeint?
01:09:00: Wie so?
01:09:00: Kritik ist doch großartig!
01:09:01: Wie sollen wir denn genau wie es gerade...
01:09:03: No Fingerpointing aber
01:09:06: jedes Arbe ist eine Lüde.
01:09:07: Aber das ist nochmal ein Thema für sich.
01:09:10: Wie soll man sonst innovativer und besser werden?
01:09:12: So und das was ich mit Fehler Streitkultur meine ist ja im Grunde eben in der Mit Sicherheit, illusorischen.
01:09:19: Aber braucht ihr eine visionäre Vorstellung?
01:09:22: Dass im Unternehmen jeder eben sagen kann, wo er was sieht, was besser laufen könnte, anders laufen könnte.
01:09:28: und das gibt's halt so gut wie nie!
01:09:29: Warum?
01:09:30: Weil man natürlich Angst hat vor Ablehnung, Konsequenz und Traller und Kritik ist halt echt etwas... Das macht ja keinen Spaß.
01:09:37: also es ist ja echter Diskomfort weil jede Kritik wenn sie nicht gerade irrelevant ist wird ne Scham oder Schuldemotion produzieren.
01:09:46: Nochmal, wir formulieren das.
01:09:48: Wir fordern das ein.
01:09:49: aber nochmal es wäre blauäugig zu glauben dass es auch jeder so vorlebt.
01:09:53: selbst auf der Management Level eins eben ist heißt die Kolleginnen Kollegen direkt eine Vorstand berichten.
01:09:59: Auch davor wird das ein und ich bin sehr dankbar dafür dass es Kollegen gibt Die ganz offen mit solchen Dinge auf mich zukommen die das formulieren.
01:10:07: Aber es macht in der Tat nicht jeder.
01:10:09: noch mal du sagst Streitkultur Die ist nicht da wo ich sie gerne hätte bei darin liegt Aber wir fordern das wirklich vehement ein und jeder der kritisiert, bin ich auch dankbar dafür.
01:10:21: Und sagt das auch noch mal wohlwissend.
01:10:25: Das macht nicht jeder und kann auch nicht jeder.
01:10:28: Es ist glaube ich auch vom Typ abhängig wie du gerade gesagt hast.
01:10:33: es ist nicht nur unangenehm Kritik zu empfangen auch wenn du richtigerweise sagst es ist ja erstmal nicht negativ in des Konstruktiv und nicht beleidigt ist.
01:10:40: aber zu kritisieren fällt vielen auch schwer.
01:10:43: Also
01:10:43: es braucht ja, kann ich nur teilen das braucht wahnsinnig viel Mut weil du kritisierst ja also insbesondere jetzt nicht aus irgendeinem primitiven niederträchtigen Motiv ist ja jemanden weil du siehst was besser sein könnte und hast natürlich Angst jemanden zu verletzen.
01:11:00: Du hast Angst vor der Reaktion und Mut ist ja nicht die Abwesenheit von Angst, sondern Mut bedeutet trotz Angst etwas
01:11:06: zu tun.
01:11:06: Und
01:11:07: das ist verdammt schwer!
01:11:09: Die Frage ist halt noch was kann man machen damit Menschen das leichter fällt?
01:11:14: Ich glaube wie du sagst... Koalition,
01:11:17: Einfordern, Vorleben, du würdest natürlich alles zerstören.
01:11:22: wenn da niemand kritisiert und in eine Abfuhr dafür bekommt dann ist es vorbei.
01:11:26: Ja, das stimmt häufig dann so Sag mal gerade nochmal so auf die strategische Ecke, Stichwort Leistungskultur Wachstum.
01:11:34: Du hast mir erzählt dass ihr einen Carve-Out der Medical gerade angeht und deine Begründung wie sie auch zumindest öffentlicher nachlesbar ist wenn ich mich damit dieses Geschäftsfeld sich auf sein Wachstrom konzentrieren kann und das noch besser stärker betreibt.
01:11:52: Carve Out oder simplifiziere ich das jetzt zu stark?
01:11:57: Es ist schon richtig, weil wir hatten ja ganz am Anfang gesagt was verbindet uns so bei den acht Geschäftsbereichen?
01:12:05: und in der Tat ist das so dass der Bereich Healthcare ein anderes Baby ist.
01:12:13: Das heißt da gibt es wirklich keine Schnittmengen abgesehen vom Einkauf der Rohstoffe ansonsten auch in der Produktionstechnik aber auch bei den Standorten.
01:12:23: die Hälfgestandorte sind reine Hälftstandorte Ob das jetzt in Peking ist, ob es in Enghäusen ist in Holland bei Amsterdam.
01:12:30: Ob es in Kommos ist in Los Angeles oder auch in Chile ein Virtuert in Valpariso.
01:12:36: Das sind für sich genommen reine Helfkehrstandorte.
01:12:42: Das Kundenportfolie die Kundansprache ist eine ganz andere... Es gibt ganz andere gesetzliche Vorlagen und ganz andere Rahmenbedingungen.
01:12:52: Diese Sparte Das ist jetzt ein böses Wort, aber passt nicht zu der Industrie-Sparte der SE.
01:12:58: D.h.,
01:12:59: wir haben den Bereich Ronald Helfgeher und die anderen sieben sind Industriesparten.
01:13:04: Und klar innerhalb der Gruppe stehen wir uns jetzt immer ab ob das jetzt Investitionen sind, berühmte Carpex Diskussion jedes Jahr.
01:13:16: Investments hier, Investments dort.
01:13:18: wie gehen wir da?
01:13:19: Wie machen wir weiter?
01:13:21: Wir sehen halt Helfge ist eine andere Strategie, ist ein anderes Bib in dem Bereich.
01:13:26: Und da macht es Sinn um einfach die Reibung zu...Reibung ist ja erst mal nicht schlecht aber in diesem Fall macht das wenig Sinn weil es da nichts gibt wo wir gegenseitig profitieren könnten.
01:13:40: und von daher macht das Sinn zu sagen hey!
01:13:42: Wir kaven den Bereich aus und wir gehen halt beide getrennte Wege Aber gehören immer noch zur gleichen Familienholung.
01:13:50: Nämlich zu holen, nämlich zu renovieren und das macht unheimlich viel Sinn für beide Seiten?
01:13:56: Weil ich wollte es jetzt dann so weit spinnmäßig sagen naja wenn das sozusagen eine Notwendigkeit ist um konzentriert fokussiert Wachstum zu generieren warum nicht auch Pool Roofing etc.
01:14:07: ausgrafen und für Wachstromsagen indem die sich da genau nur darauf konzentrieren?
01:14:13: aber die Antwort hast du quasi schon geliefert.
01:14:16: Zum einen sind sie sich alle technologisch sehr ähnlich.
01:14:19: Ich meine Pool & Roof wird beides in einem Standort bei Barcelona und San Saloni produziert, aber es gibt auch zwischen den Bereichen verschiedenste Synergien.
01:14:28: wie gesagt nicht nur Maschinen technisch.
01:14:31: Es gibt dem Bereich Pool der jetzt gerade neues Produkt auf dem Markt bringen will wenn das Wett Flooring d.h.
01:14:38: Den ganzen Fußbodenbereich um Pulsierung in Nassräumen.
01:14:42: wir haben den Bereich Exterior der gerade für Terrassen ein Produkt auf dem Markt bringt, wo dann halt auch Terrassen-Kunststoffpaneele mit unseren Folien überzogen werden.
01:14:53: Und da gibt es Synergien und die beiden arbeiten hier zusammen – auch in der Kundenansprache!
01:14:57: Auch bei den Themen können wir Customer Service Abteilung weltweit nochmal anders aufziehen.
01:15:03: Da gibt es Synagien zwischen diesen sieben Bereichen.
01:15:05: Das haben wir mit Healthcare nicht
01:15:06: verstanden.
01:15:07: Sag mal, grade in diesem Kontext war ich immer sehr wichtig ob's noch so ist.
01:15:12: hast du gleich klarstellen, dass diese Market Units wie ihr sie ja nennt sehr autark arbeiten können.
01:15:20: Weil unterschiedlichste Märkte und Bearbeitungen usw.
01:15:24: Also sehr dezentral, sehr viel Verantwortung in die Market Unites.
01:15:28: jetzt gibt es natürlich Dinge welche schon erwähnt Digitalisierung, die Sustainability Themen aber auch zentraler Einkauf.
01:15:36: also ist immer die Frage was mache ich zentrall?
01:15:38: Was Dezentral?
01:15:40: Werdet ihr zu einem Auch durch das, was du jetzt gerade beschrieben hast mit der Ausnahme Medical.
01:15:46: Mehr zentralisierter Organisation oder sagt ihr eigentlich weiter so dezentral wie möglich?
01:15:54: Wie ordnest du das ein?
01:15:55: Ich habe die fast gesagt sowohl als auch, dass wäre aber jetzt eine doofe Antwort.
01:15:59: also A ganz klar es bleiben diese sieben eigenständigen Units mit ihren entsprechenden Strategien Aber auch gerade im Rahmen von Spark der cross-functional Themen nochmal fokussiert.
01:16:14: Sprich, es gibt einfach übergreifende Thematiken die alle Market Unions betreffen.
01:16:20: das ist nicht nur Einkaufs, sondern auch das Thema Digitalisierung Das ist das Thema Nachhaltigkeitshassanabilität.
01:16:25: Das isst das Thema Empowering Our People.
01:16:29: Es macht keinen Sinn wenn jede Unit ihre eigene Strategie fährt.
01:16:32: Die sind bei diesen cross funktionalen Themen wird entsprechend zusammengearbeitet und viel mehr als früher.
01:16:39: Zum anderen versuchen wir auch, in anderen Bereichen hat das für ihn angesprochen da mehr Zusammenarbeit zu treiben und zu pushen.
01:16:48: Das kann bei Produkten sein wo Sinn macht sich zusammenzutun.
01:16:51: ich habe den Bereich Florian genannt.
01:16:53: Wir haben noch einen schönen Bereich als Beispiel wo wir unseren Standort oder unsere SMU Composites die Induriasco und in Indien produziert für den Automobilbereich und unser Thema Entiere Services sprich für die Innenraumgestaltung zusammenzubringen.
01:17:10: In welchem Bereich ist das?
01:17:11: Es ist im Bereich Karawane, hat mir vorhin mal kurz dargestellt.
01:17:15: In Thieria ist der Weltmarktführer in dem Design, in den Dekoren und in den Prints für die Ingestellung der Karawahne.
01:17:24: Und Composites hat ein leicht bau Material eine sogenannte Wabenplatte auf dem Markt gebracht womit wir den Karawanbereich schon stückweit revolutionieren könnten indem nämlich die Spahnplatte, die dort verwendet wird durch diesen viel leichteren Lightweight-Kunststoff ersetzen könnten.
01:17:43: Und der in Verbindung mit unseren Folien von Ontario hat eine wunderbare Anmutung und würde das Gewichtsprobleme in der Karriereindustrie ein Stück weit mitlösen.
01:17:56: Verstanden!
01:17:58: Wenn ich sage crossfunktional ist das zum einen was können die Corporate Units, die wir haben?
01:18:04: Einkaufs, Stendibilität Technik innerhalb der SMUs bewirken, aber auch was können die SMUs untereinander für Synergie finden.
01:18:14: Wie leicht fällt euch das?
01:18:16: Also es ist ja immer eine Schwierigkeit in ganz vielen Unternehmen nicht nur Industrie, wenn ich autark Business Units habe dann möchte ich dort am liebsten wirklich Unternehmertypen haben und ihre Business Unit als ein kleines Unternehmen verstehen mit dem durchdenken, all dessen was notwendig ist um so ein Geschäft erfolgreich zu machen.
01:18:37: Also hat immense Vorteile.
01:18:39: Und jetzt genau durch das, was du jetzt sagst wie im Grunde ja Durchlässigkeit dann zwischen bei euch Market Units und bei anderen Business Units dort entstehen soll damit die gemeinsam arbeiten aber eben auch Effizienzthemen aus der Zentral.
01:18:53: Wie leicht fällt euch das?
01:18:56: Oder an welchen Stellen fällt das schwer?
01:18:57: wo würdest du dir da auch mehr wünschen?
01:18:59: noch
01:19:00: zu sagen, das ist leicht wäre falsch.
01:19:01: Was
01:19:02: macht es schwer?
01:19:02: Was würdest du sagen?
01:19:04: können auch andere von euch vielleicht lernen oder was sind so die Herausforderungen dabei?
01:19:09: Immer die Menschen?
01:19:09: auch muss man ganz klar sagen ich bin ja gestartet im September.
01:19:15: Das war noch sehr schwierig.
01:19:16: also da war's wirklich
01:19:17: schwierig.
01:19:19: Das waren so Königreiche die einzelnen Business Units waren schon schon Königreich und natürlich gab's dann alle drei Monate gab's halt die Treffenbohalle halt über ihre Bereiche präsentiert haben.
01:19:30: Aber Zusammenarbeit in dem Sinne, lass uns mal gucken, wo können wir die Energien schaffen?
01:19:34: Gab es nicht!
01:19:35: Das ist ein Prozess den wir dann angeschoben haben.
01:19:40: Wie habt ihr die Menschen dazu gekriegt dass sie dort ihre Haltung ändern?
01:19:43: Nicht mehr Königreich sondern ja wie würdest du das heute vielleicht betiteln?
01:19:47: Na ja ich mein ganz ehrlich Matthias, Menschen der fünfundfünfzig sechzig sind und die das jahrzehntelang so gemacht haben, die wirst du nicht mehr ändern.
01:19:57: Da versuchst du einfach auch, über die nächste Generation da einen Wandel zu pushen.
01:20:02: Und da befinden wir uns jetzt gerade.
01:20:04: Also A, glaube ich wirklich dass die SMU-Leiter, also SMU heißt Strategic Market Unit, Geschäftsbereichsleiter des Deutsche Wortes, die wir haben... Die sind sehr, sehr, teamfähig und machen viel zusammen.
01:20:19: Was ich sehe, ich hatte das auch vorgestern bei der Forschungsdiäologin gesagt.
01:20:23: Die neue Generation geht ganz anders ran!
01:20:26: Also jetzt die end dreißig, Anfang vierziger.
01:20:30: Die musst du nicht in Richtung Puschen, die gucken von sich aus.
01:20:33: hey das was ihr da macht im Bereich Customer Service?
01:20:37: Das ist aber auch spannend für unsere Market Unit.
01:20:39: Lass uns mal reden!
01:20:40: Hey was ihr der Macht im Bereich Produkt Innovation?
01:20:43: Das war ein spannender Ansatz.
01:20:44: Enabled ihr das irgendwie also sorgt dir für Formate Strukturen.
01:20:50: Was macht ihr dann ganz praktisch?
01:20:51: Was könnte vielleicht andere von euch lernen?
01:20:52: Was würdest du sagen hat echt für einen nachhaltigen Impact-Wirkung erzeugt, um dieses Königreichthema.
01:21:01: Also ein ganz praktisches Beispiel Matthias als wir dann mit der letzten Jahres unsere Strategies Park in den nächsten fünf Jahre Zeitraum finalisiert haben, haben wir Teams zusammengebracht das war im Julien Mainz und haben vorher Cluster gebildet.
01:21:19: Das heißt Ich sage jetzt die sieben Market Units, nehmen wir jetzt mal Helfgeher raus.
01:21:25: Die haben wir nochmal in drei Bereiche geklustert.
01:21:27: das war Construction, Exterior Pool, Roofgehr.
01:21:31: dann haben wir den Bereich Interior Composites zusammengetan.
01:21:35: und im Bereich Selbstkleberfolien, wir nennen das Visual Communication und unsere Protection Films.
01:21:43: Und da war der Aufgabe ganz klar dass die Teams ihr Strategien präsentieren aber aufeinander abgestimmt und es war toll zu sehen Wenn du dann siehst, wie diese SMU-Übergreifenden Teams zusammengearbeitet haben und am Ende gesagt haben Mensch toll ich habe jetzt ein ganz anderes Verständnis dafür bekommen was auch die anderen machen.
01:22:03: Wie die anderen Dinge machen?
01:22:05: Und hey!
01:22:06: Ich sehe hier und da wir können etwas zusammenmachen.
01:22:09: Und aus diesem Meeting heraus das dieses Zusammenarbeit heraus, die ja auch über Wochen oder Monate ging Haben sich jetzt auch teams gebildet Die bestimmte Sachen Bereichsübergreifen vorantreiben Und diese Klasserbildung hat uns da echt geholfen.
01:22:24: Wo man immer denkt, ja guck mal ich bin jetzt schon im achtzehn Jahr dabei und andere noch länger.
01:22:28: die kennen ja eh alles.
01:22:30: Die wissen auch was die anderen machen und nie!
01:22:33: Also klar du weißt was die Anderen produzieren aber die Ticken was sie für Marktzugänge haben wie die Kunden hier unter Ansprechen das ist nicht jedem ein Detail so bewusst.
01:22:42: und dass dann dieser Learnings mitgenommen wurden Das ist eine ganz tolle Sache.
01:22:47: und auch sage ich mal die alten Hasen haben da auch sehr positives Feedback gegeben.
01:22:52: Und die Jungen, wie gesagt, die treiben sowieso und das ist echt schön zu sehen!
01:22:56: Das ist anders als vor... vor achtzehn Jahren, als ich gestartet bin.
01:23:00: Und damals fand ich es eigentlich auch schon toll.
01:23:01: aber es wird immer besser.
01:23:03: Stichwort?
01:23:04: Es wird immer bessern.
01:23:05: so zum Ende von unserem Gesprächen wenn du nicht mehr da bist was willst du ... Was ist dir wichtig dass später über dich gesagt wird?
01:23:15: also die Zeit wo der Kasten hier CEO war Der hat insbesondere Was auch immer hinterlassen.
01:23:20: Hast du da irgendwas, was dir besonders wichtig ist?
01:23:23: Meine Legacy meinst Du!
01:23:25: Ja nenn es auch.
01:23:29: Lass mich kurz überlegen und wie formuliere ich das?
01:23:32: Ich glaube ich bin dann nicht der Typ für um zu sagen wenn ich mal gehe Dann sollen sich die Leute daran erinnern an eins zwei drei nie.
01:23:42: Also ich würde mir wünschen dass Leute sich je an den Menschen Carsten Jenika erinneren und sagen hey Das war jemand Der hat uns gepusht, aber positiv.
01:23:55: Er hat uns konstruktiv nach vorne gebracht und in den Zeiten mit denen erinnere ich mich gerne ob es mit mir in Verbindung gebracht wird ein neues Werk in Indien oder eine Nordamerika-Strategie das ist mir gar nicht so wichtig.
01:24:07: also wichtig ist mir dass klar wenn ich gehe dass René Litt zu dem Zeitpunkt am besten geht wie es jemals in der gesamten Historie war.
01:24:16: Das würde ich mir wünschen, dass wirtschaftlich wirklich weiter sehr stark und noch stärker dasteht als bisher.
01:24:23: Trotz aller schwierigen Rahmenbedingungen.
01:24:25: Aber viel wichtiger wäre mir Dienerung an den Menschenkasten.
01:24:30: jene, das sagen das Leute sagen können auch gerade junge Mensch der hat nicht auf den Weg gebracht, der hat mich gefördert und dank ihm bin ich da wo ich jetzt bin.
01:24:39: Und wenn es einige gäbe Ich sage gar nicht viel.
01:24:42: Wenn es einige geben, die sagen ich bin jetzt hier in dieser Position und fühle mich unheimlich wohl und kein Fremd lädt, unheimig viel erreichen... Und ich bin hier dank des Supports von Karsten.
01:24:51: das wäre mir sehr wertvoll.
01:24:53: Schön!
01:24:53: Und Sie werden sich alle mit Sicherheit auch an den einzigen Vorstand, so wo du mir erzählt erinnern dessen Kopfstützen BVB-Überzüge
01:25:02: haben.
01:25:04: Ja da stimmt, da stimmt.
01:25:06: Ich biete auch in meinem Büro, biete Führungen an an meinem BVB schreien vorbei.
01:25:13: Da stimmt, da stimmt aber nochmal ich meine ich bin Dortmunder.
01:25:16: Ich könnte jetzt fragen ist der Papst katholisch?
01:25:18: Als Dorfenfender bist du halt den BVb oder als Dorfmunder bist du den Bvb verbunden.
01:25:22: Ja du hast ja sogar studiert glaube ich auch.
01:25:24: Ich habe natürlich in Dortmund studiert.
01:25:26: Genau Wirtschafts- und Sozialwissenschaften ganz genau.
01:25:28: Alles
01:25:28: klar!
01:25:28: In Kaam geboren, Kreis Una kam nach Kreuz sind wir alle Leitgeprüfte Autofahrer.
01:25:33: Aber durch und durch rohe Gebietler Vater war Bergmann.
01:25:37: dann bin ich dadurch geprägt.
01:25:39: und wie sagt ein Kollege auch Karsten, vergesst niemals seine Wurzeln.
01:25:44: Danke fürs Gespräch!
01:25:45: Hat mir viel, viel Freude gemacht, Karsten.
01:25:48: Danke dass du da warst.
01:25:49: Ich hoffe unseren Zuhörern hat es auch Spaß gemacht.
01:25:51: Es waren sehr kurzweilige eineinhalb Stunden.
01:25:53: Wahnsinnig schnell.
01:25:53: So schnell schon vorbei?
01:25:54: Die Zeit vorbei geht.
01:25:56: Vielen Dank Matthias.
01:25:57: Hat mich sehr gefreut, hat viel Spaß gemacht.
01:25:58: unbedingt
01:25:59: den Podcast liken abonnieren hilft uns.
01:26:02: schreibt mir gerne in die Notes wen ihr statt Karsten hier auch noch gerne sehen wollen würdet Und welche Themen wir vielleicht hätten ansprechen sollen, die wir nicht angesprochen haben.
01:26:12: Auch da danke für Hinweise.
01:26:14: Karsten lieben, lieben Dank bis bald!
01:26:16: Vielen Dank Matthias.
01:26:17: Macht's gut, ciao!
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