»Der Mensch macht den Unterschied«: MLP-Vorstand Jan Berg über die Zukunft der Finanzberatung

Shownotes

Die Finanz- und Beratungsbranche steht vor einem spürbaren Umbruch: Zwischen digitalen Neo-Brokern, KI-Assistenten und den steigenden Erwartungen an Transparenz und Qualität braucht es Geschäftsmodelle, die langfristiges Vertrauen schaffen. Einer der maßgeblichen Gestalter bei der MLP Gruppe ist Jan Berg. Seit über 20 Jahren im Unternehmen, blickt er auf eine kontinuierliche Transformation des Konzerns zurück. In dieser Folge von Debugged spricht der Vorstandssprecher der MLP Finanzberatung SE über seinen persönlichen Führungsalltag, den Umgang mit weitreichenden Vertriebsentscheidungen, die Rolle von Künstlicher Intelligenz am Beraterarbeitsplatz – und warum eine klare innere Haltung im Top-Management so wichtig ist. Ein Deep Dive für alle Entscheidungsträger im Mittelstand, die verstehen wollen, wie man ein Peoples-Business über Jahrzehnte hinweg erfolgreich und krisenfest weiterentwickelt.

Viel Spaß beim Hören!

Produziert von Podstars by OMR.

Mehr von Matthias Kolbusa: Website: https://kolbusa.com/ LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/matthiaskolbusa/ Keynotes: https://kolbusa.com/keynotes/

Transkript anzeigen

00:00:00: KI kann personalisiert sein, aber nicht persönlich sein.

00:00:02: Ohne zu sagen, dass KI keine Rolle spielt ganz im Gegenteil.

00:00:05: Es hilft uns dabei, dass sich der Berater auch auf die Themen konzentrieren kann bei denen er den Unterschied

00:00:10: machen kann.

00:00:11: Wie viel MLP-Berater gibt's?

00:00:12: Zwarzig, dreißig noch!

00:00:14: Sind es immer noch zweitausend?

00:00:15: Wenn wir alles gutmachen, dann sind das mehr.

00:00:17: Trotz

00:00:17: KI.

00:00:18: Trots KI, ja.

00:00:23: Herzlich willkommen zum Debakt unserem Podcast mit dem Topmanager dieses Landes heute Jan Berg bei mir Den ich sehr mag und schätze, wie ich das so sagen darf.

00:00:42: Was macht eine MLP?

00:00:43: Was können vielleicht andere Unternehmen auch von euch im Kontext Strategie Operating Model Kultur Leadership lernen?

00:00:51: Was hat bei euch geklappt, was hat nicht geklappt?

00:00:53: Wohin zahnt ihr?

00:00:53: vielleicht auch und dann mit Sicherheit auch ganz spannend so ein bisschen ins Umfeld zu gucken.

00:00:57: Ihr selber habt euch KI kräftig auf die Fahne geschrieben.

00:01:00: Was macht das mit einer MLP?

00:01:01: Was macht es vielleicht auch mit dir persönlich?

00:01:03: Wie guckst du da drauf?

00:01:04: Ja und freue mich einfach auf ein gutes Gespräch!

00:01:07: Vielleicht um dich so ein bißchen kennenlernen zu dürfen.

00:01:10: am höherer Seite.

00:01:12: ich hatte letzte Woche, das habe ich so zwei drei Mal im Jahr Ein echtes Tief, also sowohl launenmäßig emotional als auch physisch.

00:01:23: Ich weiß dass es kommt.

00:01:24: weißt du inzwischen wieder umzugehen?

00:01:25: Also ich bin schlecht gelaunt fängt dann so in dem Fall war's Montag Dienstag damit an.

00:01:30: Zum Glück muss da jetzt keiner mehr drunter leiden weil einfach das Kommunikationsmaß auf einem Minimum reduzieren.

00:01:36: eine Frau und Kinder wissen dann Bescheid aber Jetzt ist er sozusagen nicht so gut drauf.

00:01:41: Aber keiner muss sich damit sozusagen irgendwie quälen.

00:01:45: Dann hatte ich dummerweise Bons in der Firma dann letzte Woche All-Stuff-Meeting.

00:01:48: Das machen wir jedes halbe Jahr, also musste dennoch entertained und Energie reingegeben werden, sei es in Vertrieb, in die Entwicklung oder oder oder.

00:01:58: Kann man natürlich so The Show must go on?

00:02:01: Kennst du sowas?

00:02:02: Oder ist das dir unbekannt?

00:02:04: Und du sagst ne, eigentlich laufe ich immer wunderbar in einem angenehmen Drehzahlbereich!

00:02:10: Ob jeder, der das behaupten würde, dass er immer im selben Drehzahlbereich wäre.

00:02:13: Der würde lügen.

00:02:14: Natürlich kennt es jeder und die Aufgabe ist halt einfach am Alltag, die Schwankung nicht zu groß werden zu lassen.

00:02:20: Es gibt halt die Momente und dann ist immer die Frage was kann ich in welchem Moment zulassen?

00:02:24: Wie schaffe ich aber auch eine Ablenkung hinzubekommen und wie schaff ich's dann wieder mich auswesentliche zu konzentrieren?

00:02:28: Wann war dein letzter Moment dieser Art?

00:02:30: Kannst du dich erinnern?

00:02:32: Oh, das ist gar nicht so lange her vor ein paar Wochen.

00:02:34: Nicht deshalb halt irgendwas schief lief sondern weil es einfach eine herausfordernde Situation ist und wenn man dann auch für sich recht hoch dreht, wenn man relativ eng eine enge Taktung hat um Entscheidungen zu treffen Wenn man davor steht große Entscheidungen zutreffen, dann braucht man für sich immer mal wieder den Momentenschritt zurückzugehen Und das versuche ich mittlerweile sehr bewusst zu machen Sich mal ne Stunde Zeit zu nehmen Vielleicht mal auf einen Meeting zu verzichten Sich draußen auf die Terrasse zu setzen

00:02:58: und

00:02:59: nicht am Schreibtisch zu sitzen oder mal ein bisschen länger joggen zu gehen, um über die Themen nachzudenken.

00:03:04: Und aus dem Alter kommt den Schritt zurückzugehen und für sich zu reflektieren, wo stehe ich denn da gerade?

00:03:08: Das finde ich entscheidend, auch wenn man schwierige Entscheidungen trifft bei denen es vielleicht eine andere Diskussion gibt, bei der es unterschiedliche Sichtweisen draufgibt, eine klare innere Haltung zu haben.

00:03:20: Dann Zeit darauf zu verwenden diese Innere Haltung zu finden, dann kann man mit vielen Themen umgehen.

00:03:25: Insofern ja, die Momente gibts aber mit den Momenten bewusst umzugehen.

00:03:28: zu reflektion Wo stehe ich und wie möchte ich es weiter angehen?

00:03:32: Ist was, was ich mir versucht habe in den letzten Jahren besser beizubringen.

00:03:35: Ob's immer gut funktioniert ist eine andere Frage.

00:03:37: Wachst du teilen, was du für die Entscheidung mit dir rumgetragen hast, die dich da beschäftigt hat?

00:03:41: Wir haben nochmal etwas Veränderungen vorgenommen bei uns in der Aufstellung im Vertrieb und das sind immer sehr weitreichende Entscheidungen, die man zu treffen hat, die aus meiner Sicht absolut notwendig waren und zu denen wir auch... unter dem Strich auch viele positive Rückmeldungen bekommen haben, aber natürlich auch negative Rückmeltungen.

00:03:57: Klar ist auch dass man auch immer emotionale Rückmellung bekommt das man Menschen an unterschiedlichen Stellen dann auch trifft und sie betroffen sind an unterschiedliche Stellen davon.

00:04:07: Und gerade wenn man Entscheidungen trifft die Auswirkungen auf viele Menschen haben sind es die Entscheidungen Die ich am stärksten mit nach Hause nehme die mich auch meist mit beschäftigen weil am Ende ist es mir extrem wichtig die menschen mitzunehmen.

00:04:20: Am Ende ist es mir extrem wichtig, dass die Menschen die Entscheidung, die man trifft akzeptieren können.

00:04:25: Dass sie davon überzeugt sind das der Weg der Richtige ist.

00:04:27: Man muss sich aber auch immer wieder vor Augen führen in größeren Organisationen wenn man Entscheidungen trifft für in unserem Fall Vierneinhalb Tausend Menschen oder in dem Fall jetzt für etwas mehr als Zweitausend Kolleginnen und Kollegen Dann ist auch klar, dass es nie eine eindeutige Rückmeldung geben wird.

00:04:42: Und es ist natürlich auch klar gerade dann auf Wenn man Dinge anders macht, dass der Eine es besser findet und der andere schlechter findet.

00:04:48: Und das sind dann halt einfach so die Momente, die einen am stärksten beschäftigen.

00:04:52: So würde ich es beschreiben.

00:04:53: Vielleicht ums einmal konkret zu werden?

00:04:54: Ich selbst kam mich bei mir an eine Entscheidung erinnern über September letzten Jahres wo ich nicht doch für eine substanzielle Neustrukturierung bei uns entschieden hatte und die Konsequenz war dass ein Bereich komplett neu aufgesetzt, neu strukturiert worden ist.

00:05:07: und da waren eine ganze Menge Personen dabei die hätte ich mir noch so viel Mühe geben können die emotional mitzunehmen.

00:05:15: wir waren nicht mit zunehmen.

00:05:18: Ich finde immer, das Entscheidende ist man... ich habe eben über innere Haltung gesprochen.

00:05:22: Der eine Teil der inneren Haltung muss ja sein, ich tue es weil ich davon überzeugt bin nach allem was ich weiß und nach einem professionellen Diskurs ist das beste fürs Unternehmen.

00:05:32: Und wenn's das beste für das Unternehmen ist dann ist es langfristig auch das Beste für Menschen.

00:05:36: Das ist erstmal der erste Punkt.

00:05:38: und der zweite Punkt ist zu sagen, ich möchte persönlich alles dafür tun eine möglichst große Chance auf Akzeptanzfähigkeit zu haben.

00:05:46: Ob dann jeder am Ende des Tages sagen kann, ich kann das akzeptieren ist eine andere Frage.

00:05:50: Aber ich möchte persönlich viel in die Waagschale werfen oder zugehört zuzuhören hoffentlich empathisch zu sein, die Dinge zu erklären den Kontext mitzugeben aber sich auch einfach Zeit zu nehmen für den persönlichen Dialog Dinge nochmal einordnen zu können und ganz häufig ist es ja so in.

00:06:04: du hast jetzt gerade einen Veränderungsprozess beschrieben.

00:06:06: Ich glaube wir haben alle regelmäßig veränderungs Prozesse.

00:06:10: Du hast ja das brühendere Reflection Lack also du hast dir was überlegt Teilweise vielleicht ein Monatelang unter Vorbereitung.

00:06:17: Und dann teilst du es jemand mit, kommunizierst es Menschen und die kennen das Thema vielleicht gar nicht oder stehen wo ganz anders?

00:06:24: Und dann erstmal diese Wahrnehmungslücke zu schließen ums rational zu verstehen aber auch emotional zu verarbeiten.

00:06:30: Das dauert halt einfach Zeit und das muss man akzeptieren.

00:06:33: Insofern ist immer das Entscheidende zu sagen bin ich davon überzeugt dass es richtig ist denn es auch richtig für jeden einzelnen menschen auch wenn er es vielleicht kurzfristig oder sie es anders empfindet und das andere halt einfach die Chance zu ergreifen, alles dafür zu tun um genau diese Akzeptanz zu bekommen.

00:06:48: Und akzeptanz bedeutet ja nicht dass man alles richtig findet.

00:06:51: So eine Akzeptans bedeutet ich kann akzeptieren, dass es gute Gründe dafür gab diesen Weg zu gehen.

00:06:56: Kommen wir bestimmt nachher noch mal drauf über was wir jetzt zur Organisation sprechen.

00:07:00: Das Tief, was ich hatte, hatte nichts mit einer Entscheidung zu tun sondern es war einfach durch sein.

00:07:06: Kennst du sowas auch?

00:07:10: Natürlich jeder ist mal durch, ne?

00:07:12: Also das kennt man.

00:07:14: Ich habe jetzt keine Fasern die ich mich jetzt erinnern könnte in meinem Berufsleben bei der ich gesagt hätte es war über eine längere Zeit so.

00:07:20: aber es gibt natürlich schon auch die Phasen in denen man bewusst mal den Schritt zurückgehen muss sich ein bisschen mehr entspannen muss und ein bisschen raum nehmen muss.

00:07:26: Die gibt's.

00:07:27: Das ist manchmal einfach weil ein Jahr hochläuft Weil es viele Themen gibt.

00:07:31: So die Klassiker sind ja in der Sommerpause.

00:07:34: Das hat aber auch ein bisschen was damit zu tun dass man ja schon weiß dass Pause kommt.

00:07:37: Dann fühlt man sich halt auch immer so, dass man erst mal durch ist und diese Pause braucht.

00:07:41: Der zweite Klassiker wäre die Weihnachtspause.

00:07:43: Kurz vor Weihnachten gibt es ja auch sehr viele Aktivitäten, Abstimmungen, Sitzung, Feiern

00:07:47: etc.,

00:07:48: das ist ja auch so eine klassische Phase im Jahr in der man dann sagt jetzt muss ich mal wieder Luft haben um durch zu atmen.

00:07:53: Das tut dann auch gut aber es geht natürlich auch zwischendurch mal... Aber ich kann mir jetzt an keine Phase erinnern bei denen ich sagen würde da habe ich mich jetzt durchgefühlt.

00:07:59: aber jetzt im Sinne von jetzt muss ihr einfach den Fuß vom Gas nehmen oder einfach mal ein Wochenende Alles beiseite legen, das gehört schon dazu und es finde ich auch wichtig.

00:08:08: Hast du ein festes Muster für dich entwickelt?

00:08:10: Was dir hilft so einen hohes Arbeitspensum, das du ja auch hast zu meistern?

00:08:15: Bei mir ist es so, dass ich gelernt habe alle drei Wochen vier Tage frei.

00:08:18: Da bin ich meist Donnerstag-Freitag Und genau dann wenn ich's nicht durchziehe, das war jetzt die letzten Monate so Dann kommt die Quittung.

00:08:27: Ja, das krieg' ich so noch nicht ganz hin wie du es gerade beschrieben hast Aber ich find', du kannst ja auch im kleinen Ding ritualisieren Und bei mir ist das Ritualisieren zum Beispiel.

00:08:35: Ich gehe immer, wenn ich auf Dienstreise bin, morgens joggen.

00:08:38: Warum mache ich es auf Dienstreise?

00:08:40: Also A ist natürlich für mich ein Rahmen und es ist klar, wenn nicht mein Koffer packen dann sind die Jogging Schuhe da drin.

00:08:46: B ist auch so dass ich da ein bisschen mehr Zeit habe bei Zuhause als die Familie, sind die Kinder und dann möchte man morgens natürlich auch da sein und insofern ist das ein Ritural was mir im Zweifelsfall hilft an den Wochenenden sich möglichst viel Zeit auch für die Familie zu nehmen am Wochenende immer Sport machen und gleichzeitig auch Urlaub sein zu lassen.

00:09:02: Das erwähnt Feiern gehört ja auch dazu Weihnachtszeit und seid ihr auch im Umfeld unterwegs, wo man sich intensiv wahrscheinlich auch um eure Vertriebsstrukturen mit Arbeit kümmern muss.

00:09:14: Feierst du gerne in der Firma?

00:09:16: Ich tue es nicht!

00:09:17: Bin gelernte Extrovertierte.

00:09:19: das heißt alles was ich an Kundenabendessen- und Networkingveranstaltungen vermeiden kann, vermeide ich.

00:09:24: wie ist das bei dir?

00:09:26: Nein ich vermeite es nicht, ich gehe da gerne hin und ich nehme das auch als Privileg wahr sich auf Kolleginnen und Kollegen freuen zu dürfen.

00:09:32: Und das ist bei uns im Unternehmen so, ich komme vielleicht nachher.

00:09:36: noch dazu bin seit vielen Jahren mehr als zwei Dekaten in dem Unternehmen Und das Entscheidende war für mich immer das Miteinander und das Mitteinander nämlich als außergewöhnlich positiv war.

00:09:45: Das heißt ja nicht, dass ich nicht mal unterschiedliche Meinungen habe, dass andere mich kritisch sehen oder was auch immer aber wenn man gutes Miteinander hat und sich darauf freut, Kolleginnen und Kollegen zu sehen finde ich es ist ein unglaublicher Mehrwert.

00:09:55: also eines immer man steht für das was das Unternehmen erreichen möchte und das andere ist man kann sich identifizieren mit dem wir mit den Menschen.

00:10:03: Das ist bei mir ausgeprägt.

00:10:04: Das heißt nicht, dass man sich immer auf jede Abendveranstaltung freut, muss man auch klar sagen.

00:10:08: Gerade wenn man ein Phasen hat in dem es ganz intensiv ist, wäre das vielleicht manchmal auch schön zu sagen ich gehe jetzt nicht zu einer Networking-Veranstaltung und kann eben unternehmen sein oder außerhalb des Unternehmens sondern ich lege einfach mal die Füße hoch.

00:10:18: Das hat hier jeder im Leben.

00:10:20: aber ich freue mich bei meinen Kolleginnen und Kollegen sein zu können und wir haben bei uns in Wieselos so einen Campus und da sind häufig Veranstaltungen und auch abends spontan noch einmal dazu zu gehen auf den Bierchen.

00:10:29: Das macht mir schon Freude!

00:10:31: und glaube auch, dass gerade in so einem Peoples Business – wir stellen nichts her – dieses Miteinander, das ist sehr bewusst.

00:10:41: über Kultur zu reden und auch miteinander zu reden, ist ganz wichtig für Erfolge in Unternehmen.

00:10:47: Da bin ich nachher super neugierig, wenn wir so ein bisschen über Kultur-Leadership reden.

00:10:51: Lass uns das da nochmal aufgreifen!

00:10:53: Vielleicht haben jemanden der jetzt nicht genau weiß, was macht die MLP eigentlich?

00:10:58: Für unsere Zuhörer, die jetzt nicht in der Finanzwirtschaft zur Firm unterwegs sind... Kannst du mal kurz für Dofe in Gänzefüße beschreiben mit was verdient eine MLP Geld?

00:11:07: Also was tut ihr

00:11:08: eigentlich?!

00:11:09: Wenn ich es in einem Satz machen sollte, dann würde ich sagen oder dann sage ich das wir Unternehmen und Menschen helfen bessere Finanzentscheidungen zu treffen.

00:11:15: Und wo verdient ihr dabei?

00:11:17: Also was ist so euer mal Manager-Sprech ausgedrückt?

00:11:21: Was ist euer Operating Model?

00:11:23: Kannst du es mir eben ganz simplen Worten...

00:11:25: Ich brech gerne runter.

00:11:26: also unser Operating Modell ist im Grunde Beratung.

00:11:28: Und Beratungen wird in unterschiedlichsten Arten und Weisen vergütet und Beratungs für unterschiedliche Kundengruppen MEPs groß geworden gegründet in den Klassische Privatkundenberatung.

00:11:39: Damals hat man es immer beschrieben, Akademikerinnen und Akademika beraten Akademikern auf Augenhöhe in allen Finanzfragen.

00:11:46: Und wir sind in den letzten Jahren als Gruppe gewachsen.

00:11:50: aber dieses Zusammengehörige nämlich eine exzellente Beratungsdienstleistungen zu liefern das vereint die gesamte Gruppe.

00:11:56: und wenn ich jetzt heute auf die unterschiedlichen Kundengruppen acht oder drauf gucke dann haben unsere Privat Kunden Das ist nach wie vor ein starker Fokus auf diejenigen, die eine akademische Ausbildung haben.

00:12:07: Aber auch in anderen Teilen des Konzerns auf Hochvermögende bei unserem Schwesterunternehmen der Ferri – das sind institutionelle Kunden, Versorgungswerke, Stiftungen

00:12:15: etc.,

00:12:16: das sind Firmenkunden im Grunde der gesamte deutschen Mittelstand.

00:12:20: Das sind Freiberufler, die wir haben.

00:12:22: aber das sind auch neben der klassischen MEP-Stammorganisation Vermittlerin und Vermittler im Markt die wir beispielsweise über Tochterunternehmen in Kiel, über entsprechende Deckungskonzepte im Sachversicherungsbereich dann auch erreichen.

00:12:35: Was ist so ganz praktisch der typische MLP-Kunde?

00:12:38: Wann wird er kunden und wie wird er Kunde?

00:12:41: Da müsste

00:12:42: man jetzt unterscheiden nach den Kunden in der Gruppe.

00:12:44: Ich fange mal mit den MEP-Privatkunden Und das ist ja auch die Gesellschaft Wenn man bei uns auf dem Konzern guckt.

00:12:50: Die MLP Finanzberatung ist die Stammgesellschaft Also was MLP früher ausschließlich war.

00:12:55: Der Rest ist dazugekommen Und für die Gesellschaft bin ich ja auch zuständig als Vorstandssprecher.

00:13:00: Und da ist nach wie vor der klassische Weg, dass uns jemand während des Studiums kennenlernt.

00:13:04: Früher hat man sich physisch an der Universität kennengelernt.

00:13:07: Mittlerweile lernt man sich kennen über den Kontakt im Netz und wir liefern dann über Seminare beispielsweise über Gespräche hoffentlich einen Kompetenznachweis.

00:13:16: Wir überzeugen Menschen das es hilft, die man zwar haben an seiner Seite und steigen dann ein in während eines Studiums mit den ersten Finanzfragen Begleiten.

00:13:25: Menschen haben vielleicht die ersten Fragen, die man lösen kann.

00:13:27: Es fängt bei banalen Dingen an wie im Konto, einem Studierendenkonto eine Karte, vielleicht eine Haftlichversicherung?

00:13:33: Ersten Absicherungsbausteinen wie einer Brustunfähigkeit, die einfach wichtig ist früh abzuschließen oder erst ein Sparbaustein fürs Alter oder Anlagen und dann wächst man mit seinem Kunden ein Leben lang im Optimalfall.

00:13:45: Und natürlich ist es immer so, ich habe eben gesagt, Peoples Business kann auch mal sein dass in der Kundenbeziehung etwas nicht funktioniert.

00:13:50: aber das idealtypische Modell ist wirklich man lernt seinen Kunden kennen, der Kunde lernt seine MEP Berater, seine MAP Beratoren während der Studierendenzeit kennen und wird begleitet bis ins hohe Rentenalter rein und zwar nicht nur als Person sondern auch als Familie.

00:14:03: deshalb zählen wir auch keine Einzelkunden sondern beziehen Familienkunden.

00:14:06: und wenn man sich so vor Augen führt dass eine MEP berater, MEP im Schnitt so hundertdreißig, hundertvierzig Familienkunden haben.

00:14:13: Dann sieht man schon daran was der Anspruch auch an Intensität von Betreuung ist.

00:14:17: und im Leben gibt es immer wieder neue Anlässe miteinander im Gespräch zu sein.

00:14:21: Es ist wichtig regelmäßig mindestens einmal miteinander in Gesprächen zu sein und deshalb versuchen wir unsere Dienstleistungen so zu beschreiben wie sie aus meiner Sicht sehr mehrwert stiften ist für Kundinnen und Kunden nämlich den Gesprächspartnern allen Finanzfragen.

00:14:35: Finanzunfässige Ochsfragen oder nur Finanzfragen?

00:14:39: Wir subsumieren Versicherung unter Finanzen.

00:14:41: Das ist aus Mahlsicht, wenn ich darauf gucke... Habt ihr natürlich auch eine Sichtweise die aus meiner eigenen Überzeugung gefärbt ist?

00:14:47: Es ist klar, es liegt in der Natur der Sache aber wir gucken dadurch auch kritisch auf Teile des Marktes weil man trennt ganz häufig Bankversicherungen und Anlage.

00:14:56: Aber am Ende des Tages ist ja meine gesamtfinanzielle Dispositionen Und die Dinge laufen ineinander und hängen voneinander ab und die miteinander zu vernetzten daraus ein Konzept zu erstellen Die richtigen Fragen zu stellen Kunden an den richtigen Stellen entscheidungsfähig zu machen.

00:15:12: Er kann sich souverän fühlen, weil er unterschiedliche Optionen dargestellt bekommt ohne selbst der Experte sein zu müssen.

00:15:17: Er fängt aber auch nicht an, sich an der einen Stelle um Versicherung zu kümmern und an der anderen Stelle Geld anzulegen sondern wenn ich Geld anlege, wenn ich in die Immobilien investiere muss ich auch eine entsprechende Absicherung haben.

00:15:27: Ich muss meine Familie absichern und insofern hängen die Dinge natürlich unmittelbar miteinander zusammen mündet dann sehr stark im Thema Ruhestandsplanung.

00:15:35: Also wenn ich über die Aufstellung um Alter spreche, dann kann ich jetzt nicht sagen Ich habe hier das ein und ich hab da das andere.

00:15:40: Sondern es muss immer ein Gesamtkonzept sein.

00:15:42: Und diese ganze Zeitlichkeit der Gesprächspartner in allen Finanzfragen Das ist auch das was wir als USP bezeichnen würden und als Besonderheit und als klares Alleinstellungsmarkt mal des Unternehmens.

00:15:53: Ihr macht vielleicht einfach mal so bisschen greifbar bei uns am Kunden im Schnitt mindestens drei Beratungsfelder.

00:16:00: Das heißt, wir verbinden ganz systemisch die Anlage und die Versicherungswelt.

00:16:05: Und die Branche ist halt anders aufgestellt weil sie sehr stark denkt aus den einzelnen Produzenten Daseins oder den einzeln Produzentenausstellungen.

00:16:12: Da gibt es die Versicherung, da gibt es Kapitaneinahgesellschaften und da gibt's die Banken.

00:16:16: Und unsere Aufgabe ist halt diese unterschiedlichen Sichtweisen zusammenzuführen aus der tiefen Überzeugung dass das mehr wertstiftend ist.

00:16:21: Sag mal, ihr seid ja M-Dachs notiert und siehst mir nach wie viel ich die Zahlen nicht komplett im Kopf hab.

00:16:26: Hälfte ist ungefähr im Free Flow.

00:16:27: Die andere Hälfe wird auch von größeren Versicherungsgesellschaften gehalten.

00:16:32: Ich erinnere mich Hansel Merkur anderen habe ich gerade nicht im Kopf du wirst sie wissen.

00:16:37: Riecht so ein bisschen danach als müsst ihr vielleicht auch euren Eignern da gehorchen?

00:16:41: Und deren Produkte ein bisschen nach vorne tragen.

00:16:44: oder sagst du

00:16:46: überhaupt nicht Wenn du mir jetzt zwei Minuten gibst, dann oder vielleicht werden es auch drei.

00:16:51: Dann würde ich die Historie so ein bisschen herleiten und ich glaube, dann versteht man's noch besser?

00:16:55: Du hast uns übrigens gerade ein bisschen größer gemacht als wir sind deshalb.

00:16:58: Ich korrigiere dich nur ungärme aber ich bin auch ungarne größer.

00:17:01: also das ist wir sind im S-Dachs.

00:17:03: Aber da fühlen wir uns ausseher sehr wohl waren aber auch schon mal am M-Dax und vielleicht geht es auch

00:17:06: immer... Wir waren

00:17:08: auch mal im Dachs glaube ich.

00:17:08: Das ist aber schon ein bisschen länger hier Und wir waren dann im M-Dachs und sind jetzt seit vielen Jahren im S-Dax.

00:17:14: Aber um zurückzukommen zur Aktionärstruktur, das Wichtigste ist erstmal dass unsere Gründerfamilien nach wie vor knapp dreißig Prozent an der MP hält – und das ist in der Tat das Entscheidende für uns!

00:17:23: Wir können langfristig denken und handeln, wir können nachhaltige Strategien aufstellen, wir könnten unsere Strategien dauerhaft umsetzen.

00:17:30: Wir haben natürlich einen eigenen Anspruch an Erfolg aber wir haben keine klassische Quartalsdenke sondern wir haben Überzeugung, wir haben das wofür wir stehen, unser Mission und diese mit aller Geduld, aber auch aller Konsequenz in die Umsetzung zu bringen.

00:17:44: Das ist ein Riesenprivileg!

00:17:46: Und als Börsenotiertes Unternehmen langfristig denken und handeln zu können, ist in der Tat eine Besonderheit an Privileg – und das sind wir auch und insbesondere der Eigentümerstruktur zu verdanken durch Herrn Lautenschläge und seine Familie – mit knapp dreißig Prozent und werden ja schon länger her.

00:18:03: Ein Feindechenübernahmeversuch damals einer Versicherung.

00:18:06: Wir haben damals eine Kapitalerhöhung gemacht und haben dann erstmals Produzenten, in dem Fall Versicherer auch mit zu unseren Aktionären zählen dürfen.

00:18:16: Das

00:18:17: war die

00:18:19: Swiss Life.

00:18:21: Die Swiss Live aber kommentiert er damals den AVD übernommen.

00:18:25: Den damaligen AVD hat der Swiss Life selekt unter einen Marshmire und der Marshmier hatte die Anteile gekauft und an das Swiss Life weitergegeben.

00:18:31: Und wir haben dann im Grunde als, man würde ich glaube ich heute sagen weiße Ritter.

00:18:35: Haben wir dann verschiedene Versicherer reingeholt mit denen wir gut und eng zusammenarbeiten im Rahmen einer Kapazität.

00:18:39: Welches

00:18:40: ist das?

00:18:40: Hansel Merkur?

00:18:41: Die Hansel-Merkur ist später reingekommen, die würde ich aber auch anders klassifizieren.

00:18:46: Also hat sich dafür entschieden da reinzugehen.

00:18:48: Aber das sind insbesondere die Allianz und die Bamina Gota Gruppe.

00:18:52: Am Anfang waren es auch noch ein, zwei andere.

00:18:53: Die dann auch teilweise wieder rausgegangen sind also beispielsweise eine AXA oder eine H-Boss die damals mit drin waren aber die beiden bei Minagrota und die Allianz war von Beginn an mit drinnen.

00:19:03: Und das Schöne ist sie waren schon immer sehr gute Produktpartner von uns weil sie eine gute Qualität liefern und haben im Grunde uns geholfen unser freies Geschäftsmodell in dem wir unabhängig Produkte auswählen absichern zu können gegen eine feindliche Übernahme.

00:19:18: Das war im Grunden die Logik dahinter.

00:19:20: Wir haben aber auch eine klare Grenze gezogen und diese klare Grenze gilt bis heute.

00:19:25: Und die bedeutet, kein Versicherer darf einen Anteil von mehr als neun Komma Neun Prozent an MEP haben.

00:19:31: Warum?

00:19:32: Weil das Vermittlerrecht in Deutschland vorsieht dass ab zehn Prozent ich im Erstgespräch mit dem Kunden den Aktionär ausweisen müsste.

00:19:39: Das würde unserem Selbstverständnis unserer tiefen DNA einer unabhängigen Beratung widersprechen.

00:19:46: Insofern haben wir immer gesagt neun, neun Prozent ist die Grenze.

00:19:49: Daran halten sich auch fast alle, zumindest all diejenigen mit denen wir direkt im Dialog sind.

00:19:53: und wir haben auch nie nie niemals erlebt das irgendjemand sitzt im Aufsichtsrat haben wollte oder Produzenten zu sagen oder Produktions zu sagen besser gesagt.

00:20:03: Sondern es verstehen alle wenn man das Modell absichert eine gute Qualität liefert in Bezug auf Service, in Bezug auf Prozesse und in Bezuk auf Produkte.

00:20:11: dass ist das Beste ist was passieren kann und insofern fühlen wir uns mit der Aufstellung mit unseren Aktionären sehr wohl.

00:20:17: Du hast das selbst gesagt, du bist schon zwanzig Jahre dabei.

00:20:25: Ihr habt ja das Geschäftsmodell in den letzten fünfzehn Jahren korrigier mich wenn ich falsch schläge auch deutlich transformiert.

00:20:33: Hattet ihr ja vorher im Grunde mit euren damals drei tausend dann Schwankungen jetzt so gut zwei Tausend Beratern?

00:20:41: Können wir vielleicht auch noch mal in dem Operating Model drüber reden im wesentlichen Jahr euer Geld über Neugeschäft verdient und habt das ja komplett gedreht.

00:20:50: Ich meine, über siebzig Prozent sozusagen eures Umsatzes, eures Geschäftes entsteht jetzt aufs Folgegeschäft so wie ihr eure Kunden im Grunde dann über diese von dir skizzierte Lebensspanne begleitet.

00:21:02: War das Zufall?

00:21:04: Nee war es bestimmt nicht!

00:21:06: Wann habt ihr euch dazu entschieden und wie konntet ihr das so konsequent drehen?

00:21:11: Ich kann natürlich die Historie wiedergeben, ich habe in den zweiundzwanzig Jahren ja nicht immer Vorstandsverantwortung getragen und insofern kann ich wiedergeben was meine Kolleginnen und Kollegen damals initiiert haben.

00:21:20: Und wie sie es umgesetzt haben, in den letzten Jahren durfte ich natürlich auch teildessen sein.

00:21:24: aber das vielleicht einfach nur noch mal.

00:21:25: vorweg zur Einordnung Es gibt aus meiner Sicht zwei Dimensionen.

00:21:30: Die eine Dimension ist die, die wir eben schon kurz angeschnitten haben nämlich die Frage Wie breit sind wir in diesem Markt diversifiziert?

00:21:36: Also gehen wir auch über unser eigentliches, ursprüngliches Kerngeschäft der Privatkundenberatung hinaus.

00:21:41: Das hat uns erst mal diese Breite und Stabilisierungen gegeben und dann aber auch innerhalb des eigentlichen Privat-Kundengeschäfts auch nochmal eine Verbreiterung.

00:21:47: Und beides hat zu einem deutlich größeren Anteil von Wiederkehren in Erlösen geführt.

00:21:52: In der Tat war es eben schon ein paar Zahlen genannt, im Jahr zwei tausend fünf waren das rund dreißig Prozent.

00:21:55: jetzt haben wir rund siebzig Prozent wiederkehrende Erlösse und das kommt genau aus diesen beiden Bewegungen.

00:22:00: Warum habe ich das Jahr im Jahr zwei Tausend Fünf genommen?

00:22:02: Weil es im Grunde der Startschuss war für die Weiterentwicklung.

00:22:05: Wir haben in dem Jahr zwei tausend sechs die erste Akquisition getätigt, die Ferri, ein führender Bank unabhängiger Vermögensverwalter in Deutschland einer der führenden Assetmanager, die wir dazu geholt haben.

00:22:17: und wir haben immer die Idee dahinter zu sagen jedes Geschäftsmodell was wir dazuholen muss für sich stehen hat einen eigenen Markt und muss eine führende Position in diesem Markt annehmen und gleichzeitig muss ein Mehrwert bieten für unser Kerngeschäft.

00:22:30: Und wenn ich das jetzt mal an dem Beispiel Ferry deutlich mache, dann ist es so dass die Ferie ihre hochvermögenen Kunden hat.

00:22:35: Ihre institutionellen Kunden habe ich eben schon einmal kurz gesagt.

00:22:38: und gleichzeitig helfen sie uns mit Expertise, Kapitarmarktexpertise.

00:22:42: Sie helfen uns bei einer Fondselektion, sie helfen uns durch ihren Schäfelkonomen, dass wir immer gute Einblicke in Märkte haben.

00:22:48: Sie helfen uns aber auch, wenn ein MEP-Kunde in eine Größenordnung kommt, bei der einen MEP Beraterin sagt naja, mit der hab' ich vielleicht nicht tagtäglich zu tun!

00:22:57: Also wenn ich über Größenordnung, Anlagesummen rede von drei, vier, fünf Millionen Euro kann der MEP-Berater die MEP Beraterin einen ferrikollegender zuholen.

00:23:05: Und alleine über so ein Modell haben wir in den letzten Jahren mehr als eine Milliarde Zuflüsse eingesammelt oder ist jetzt an der Management besser gesagt eingesammt und das sind Gelder, die wir aus meiner Sicht niemals eingesammlet hätten, wenn mir diese Expertise nicht gehabt hätten.

00:23:19: Das heißt Wir leben diesen Gedanken des Konzernnetzwarks und durch komplementäre Stärken sind wir kompetitiv in Leistungsbereichen, in denen wir vorher für uns alleine nicht kompetitiv fahren.

00:23:31: Und diese Strecke haben wir dann ab dem Jahr im Jahr war, das sind weitere Akquisitionen dazugekommen insbesondere auch im Firmenkundenbereich.

00:23:37: Darüber haben wir beide uns ja kennengelernt und weitere und deshalb ist der Konzern einfach deutlich diversifizierte.

00:23:43: Wir sind im mobilen Bereich unterwegs, wir sind als Assekordeur unterwegs bei entsprechenden Sachversicherungen oder Absicherungskonzepten und das gleicht sich dann halt einfach aus.

00:23:52: also wenn mal ein Beispiel Wenn Zinsen runtergehen profitieren beim Immobilienbereich, aber haben natürlich ein bisschen stärker zu kämpfen im Bankbereich und umgekehrt.

00:24:01: Oder es ist ganz häufig so dass man auch bei Firmenkunden andere Konjunktur-Zyklen da sind als bei Privatkunden Und das ist so der eine Ausgleichene Mechanismus und klar ist, dass wir auch über die Zugäufe und durch das Stärken dieses Geschäfts Denn alle Unternehmen die wir dazu bekommen haben sind deutlich gewachsen nachdem sie in der Gruppe waren dadurch dass wir halt auch investieren konnten Dass wir nochmal neue Möglichkeiten eröffnen könnten.

00:24:23: Die zahlen darauf ein, dass wir zum einen unsere Assets an der Management ausbauen.

00:24:26: Wo drauf es Recurring Revenues gibt also wiederkehrende Erlöse und unser Bestände in der Sachversicherung.

00:24:31: so das ist die Konzernsichtweise.

00:24:34: Und die andere Sichtweise du was jetzt eben bei unseren MEP Beratern und MEP-Beratern bei unseren Kundinnen und Kunden ist einfach, dass das was MEP schon immer ausgezeichnet hat nämlich den Kunden ganzheitlich holistisch zu betreuen.

00:24:45: Wir in den letzten Jahren nochmal deutlich konsequenter umgesetzt haben weil wir in dem Bereich einfach Expertise dazu geholt haben stärkeren Fokus auf die Bank, auf die Vermögensmanagement-Themen gelegt haben.

00:24:54: Aber auch weil Kunden natürlich immer andere Bedarfe haben.

00:24:57: Ein junger Akademiker der ins Berufsleben einsteigt hat erst mal einen relativ homogenen Bedarf.

00:25:01: Der sichert sich ab habe ich eben schonmal gesagt gegen Bruchsundfähigkeit das erste Sparrarten für das Alter.

00:25:06: aber wenn ich dann älter werde geht es um Finanzierungsfragen und dann geht's um Immobilienfragen.

00:25:11: oder geht es natürlich auch viel starker um Geldanlagen?

00:25:14: und deshalb ist uns die letzten Jahre gelungen Kunden nochmal deutlich breiter aufzustellen oder ich mache es noch einmal anders Was ich MLP kennenlernte, haben wir damals knapp neunzig Prozent.

00:25:23: Etwas mehr als fünfmal achtzig Prozent unserer Umsätze allein im Versicherungsbereich gemacht.

00:25:26: und mittlerweile ist das Thema Vermögensmanagement der stärkste Bereich den wir ausgebaut haben.

00:25:31: Und das ist etwas was dem Bedarf der Kunden deckt.

00:25:33: Das ist immer das Entscheidende, was man haben muss und gleichzeitig dann aber auch in der Folge dazu beiträgt dass wir als Unternehmen deutlich stabiler aufgestellt sind.

00:25:41: Der MLP Berater eigentlich zwischen den Zahlen richtig lese Zum Einen für euch ja also entscheidend im Vertrieb.

00:25:54: Ihr tut euch schwer, Berater in den Mengen so zu rekrutieren oder in den vergangenen Jahren wie euch das vielleicht vorgestellt habt?

00:26:03: Also seid jetzt so gut bei zweitausend.

00:26:06: Ich hatte verstanden dass es durchaus der Anspruch wäre auch noch mehr zu rekretieren.

00:26:12: ist das ein Nadelöhr für euch gewesen?

00:26:14: wird's eins in die Zukunft sein?

00:26:15: warum ist es so?

00:26:17: und Was macht, sagen wir mal eine MLP?

00:26:21: Jetzt mal vielleicht abseits der anderen von dir skizzierten Geschäftsbereiche im Privatkundengeschäft.

00:26:26: Im Grunde ihr müsst ja eigentlich eine Recruiting Excellence ausweisen.

00:26:30: und wie, wieso gelingt es euch nicht das noch weiter auszubauen so wie ihr euch vielleicht auch mal vorgenommen hattet.

00:26:39: Es ist sehr viele Dimensionen am Ende und das finde ich das Entscheidende.

00:26:44: Wir wollen so viele gewinnen wie möglich die zu uns passen.

00:26:49: Unter den Relativsatz würde ich das niemals stehen lassen, weil in unserem Geschäftsmodell was eine klare Qualitätsstrategie hat, wie es verkehrt in irgendeiner Form nur auf Quantität zu gehen sondern wir brauchen Menschen die uns zu uns passten, die das was wir wollen, dass was wir verkörpern und was unser Haltung ist, was Teil unserer Mission ist, die dies beim Kunden erlebbar machen.

00:27:08: Und jetzt habt ihr also ihr hattet hier höhere Ziel mal was das Berater...die Menge an Beratern angeht?

00:27:14: Wieso habt ihr die nicht erreicht?

00:27:15: Also was macht das so schwer?

00:27:18: Was gar nicht mal Ziele.

00:27:19: von den drei tausend gesprochen, das war ja eine Phase die ist schon recht lange her nämlich mehr als zwanzig Jahre und wir sind danach auch den sehr bewussten Weg gegangen viele Jahr lang deutlich weniger Berater zu gewinnen weil wir amfalls Unternehmen auch neu ausgerichtet haben unter der Leitung von Uwe Scholder Wildberg.

00:27:35: und gleichzeitig da halt auch einen klaren Qualitätskurs gefahren sind.

00:27:38: Und da gab es dann schon die eine oder andere auch bewusste Entscheidungen, deshalb haben wir ja auch einige Jahre lang sehr bewusst auch an der Stelle konsolidiert.

00:27:44: Die letzten Jahre war das Ziel dass wir insbesondere im jungen Bereich, im Rohschulbereich bei Berufseinsteigern wieder mehr Kolleginnen und Kollegen gewinnen.

00:27:53: Da sind wir durchaus erfolgreich und wachsen auch von Jahr zu Jahr.

00:27:57: aber richtig ist auch dadurch, dass wir – und deshalb bringe ich die beiden Dimensionen zusammen – dass für einige Jahre nicht so viele junge Beraterinnen und Berater gewonnen haben, dass wir demografisch natürlich eine Herausforderung haben.

00:28:09: Deshalb haben wir im Jahr twohundsebzehn ein eigenes Segment könnte man sagen gegründet.

00:28:14: Wir haben die jungen Berater in einer eigenen Vertriebsorganisation gegeben.

00:28:18: das nennt sich bei uns der Hochschulbereich weil einfach dieser Hochschubereich an starkeren Fokus dann auch auf Recruiting hat aber natürlich auch darauf hat die Jungen Berattern und Beraters dann auch gut vorzubereiten für die Tätigkeit die sie da noch haben.

00:28:30: Das ist jetzt seit zweihundSebzehnten gut und immer besser gelungen.

00:28:33: Das bin ich übrigens zwei, drei Jahren das Einstiegsmodell etwas umgestellt auf ein Genie-Modell so dass man erstmal einige Monate die Möglichkeit hat in die Tätigkeit reinzuschnuppern.

00:28:42: Dass man erst mal in dieser Zeit alle gesetzlich vorgeschriebenen Ausbildungen umsetzen kann, dass man sich die Zeit nehmen kann, sich auf Ausbildung zu konzentrieren und dann anschließend in den Handelsvertreterstatus zu wechseln.

00:28:54: Und es funktioniert sehr gut.

00:28:55: wir haben die letzten Jahre über zwehundert Kolleginnen und Kollegen pro Jahr gewonnen aber sicherlich noch nicht das Ende der Möglichkeiten aber deutlich höhere Ansprüche auch noch mal für die nächsten Jahre.

00:29:04: Warum ist es so schwierig?

00:29:06: Ich habe eben schon gesagt, der Relativsatz war mir wichtig bezüglich Qualität.

00:29:10: Wir brauchen Menschen, die zu unserem Geschäftsmodell passen und natürlich ist die Tätigkeit, die da ausgeübt wird keine Tätigkeiten, die jedem liegt.

00:29:18: wir reden über eine selbständigen Tätigkeitsunternehmer im Unternehmen.

00:29:23: Wir reden über Eine Vertriebstätigkeit Und das noch in der Finanzbranche.

00:29:31: Nicht einfach, ich habe größten Respekt davor was meine Kolleginnen und Kollegen da täglich leisten.

00:29:36: Denn die Unschuldsvermutung brauche ich dir nicht sagen für die Finanzbranche.

00:29:40: Ob das fair ist oder nicht?

00:29:41: Ist eine ganz andere Diskussion.

00:29:43: Das sind vielen Teilen nicht fair und es auch viel zu pauschal wie darauf geguckt wird.

00:29:47: aber die generelle Wahrnehmung der öffentliche für die Finanzbranche ist keine gute um's ganz vorsichtig zum Ausdruck zu bringen und deshalb ist so ein Thema auch gar nicht unbedingt immer nur gut gelitten bei jedem jungen Menschen in seinem Umfeld, in seinem sozialen Umfeld.

00:30:00: In der Familie erster Punkt.

00:30:02: Zweiter Punkt!

00:30:03: Vielleicht

00:30:03: nenn du da eine Rückfrage?

00:30:04: Ich glaube das verstehe ich teils.

00:30:07: Hat MLP auch dazu beigetragen dass dieser Gesamteindruck sich ja auch in den letzten Jahren durchaus verstärkt hat mit Blick auf die Finanzbranche.

00:30:16: Unser Anspruch ist alles dafür zu tun das Gegenteilige zu bewirken und ich würde auch selbstbewusst sagen dass ich dir ohne jetzt so langweilen können wir auch später noch machen oder nicht.

00:30:27: Viele Beispiele nennen könnte, dass wir genau das Gegenteil tun und dass wir sehr viel Energie reinstecken uns an den Stellen, an denen wir anders sein wollen und in dem wir bewusste Entscheidungen treffen die anders sind als im Rest der Branche.

00:30:40: Dass wir uns selbstbewusst immer die Richtung bewegt haben.

00:30:42: aber klar ist natürlich auch Tätigkeiten wie unsere polarisieren auch in der öffentlichen Wahrnehmung und war ist auch über Peoples Business gesprochen.

00:30:52: wenn Menschen zusammenkommen kann es auch immer sein dass man unzufrieden ist, obwohl man aus unserer Sicht erst mal alles richtig gemacht hat.

00:30:59: Insofern wird sie Fälle auch geben ja klar.

00:31:02: Mir ist immer nur wieder wichtig wir haben an vielen Stellen wo es darum ging wenn wir in der Branche auch Dinge gesehen haben bei denen wir gesagt haben die passen nicht, da haben wir uns auch bewusst dagegen gestellt.

00:31:09: Zum Beispiel was habt ihr?

00:31:11: Ja es gibt ja so ohne jetzt zu detailliert zu werden aber es gibt also Beispiele wo in der branche Verträge gedreht werden wo dinge auch angeboten werden die aus unserer sicht nicht immer nur kundenorientiert sind.

00:31:21: Was

00:31:21: ist das?

00:31:21: zum beispiel hast du es greifbar?

00:31:23: irgendwelche Produkte, die eine Form von Vergütung haben.

00:31:26: Die bei denen wir gesagt haben, die passen für uns nicht.

00:31:28: Das waren was ich damals gezimmerte Fondsparpläne und die eine oder andere Investitionen, die hoch ist, kannte war.

00:31:36: Bei denen wir immer sehr vorsichtig gewesen sind und bei dem wir einen sehr großen Wert darauf legen dass wir in der Produktauswahl am Anfang etwas haben das alle Prüfkriterien, allen prüf kriterien genüge getan hat.

00:31:49: Das bedeutet aber nicht, dass es nicht auch mal Themen gibt, die trotzdem nicht funktionieren.

00:31:53: Ja, das Entscheidende ist ja immer ich tue alles dafür.

00:31:55: Damit ich eine möglichst hohe Qualitätswahrscheinlichkeit habe.

00:31:58: Aber natürlich gab es auch in den letzten Jahren bei uns Kunden die im Beispiel zwar sein Pflegeimmobilien investiert haben Die nicht funktioniert haben aus unterschiedlichen Gründen Die Zinslandschaft hat sich verändert Das kam Corona dazu und so weiter und sofort Und die dann unzufrieden sind.

00:32:10: und wenn ich da eine negative öffentliche Wahrnehmung habe Natürlich auch noch mal ein Spillover Effekt.

00:32:15: Also insofern kann man ja man kann systemisch dafür sorgen dass man eine hochwertige Dienstleistungen hat Und das tun wir zum Beispiel, indem wir extrem viel in den Außenweiterbildung investieren.

00:32:26: Bedeutet aber nicht dass beim Einzelnen wenn es zu einer Enttäuschung kommt aus welchem Grund auch immer Nicht der Eindruck entstehen kann dass er unzufrieden ist mit der Dienstleistung.

00:32:33: und das findet dann wiederum statt In einem Kontext der insgesamt kein positiver ist.

00:32:38: Das zeigt ja in der Branche auch allgemein die Fluktuationsrate.

00:32:43: Nicht bei euch jetzt, sondern insgesamt, die relativ hoch ist und wie hoch sie ist über den MLP mit Blick auf die Berater.

00:32:50: Kannst du das irgendwie greifbar machen?

00:32:52: Mit

00:32:52: der Brange ist es immer so ein bisschen schwierig.

00:32:54: Definiere Branche, definiere Wettbewerb – ich rede lieber bei uns!

00:32:57: Wir haben einstellige Flukturationszahlen.

00:33:00: Also

00:33:00: ich dachte, die wäre höher bei den Beratern.

00:33:01: Die ist nicht höher bei dem Beratern was richtig ist und das geht vielleicht noch mal ein bisschen zurück auf die Frage von eben.

00:33:07: Da war ich auch nicht ganz durch mit der Antwort, deshalb würde ich mir die Gelegenheit gerade nehmen.

00:33:11: Richtig ist wenn junge Beraterinnen und Berater bei uns anfangen dann in den ersten zwei drei Jahren ist die Fluktuationswahrscheinlichkeit deutlich höher.

00:33:19: Wenn man es dann aber in des vierte fünfte sechste siebte ja auch erfolgreich geschafft hat ist sehr sehr gering und unter dem Strich ist es im einstelligen Bereich.

00:33:27: Johann macht ihr denn fest ob jemand Drei vier Jahren bei euch ist also sprich wenn ich bei euch jetzt einsteige als Berater.

00:33:36: Freunde mich mit Finanzdienstleistungen haben auf Vertrieb Bock und habe sogar Bock das ja als Selbstständiger zu machen, da hab ich nachher noch im Führungsmodell eine Frage wie ihr die gut geführt bekommt oder dass ein Stück geparkt?

00:33:50: Wie viel gehen in den ersten drei Jahren?

00:33:52: vielleicht magst du das teilen und woran hängt es auch letzten Endes?

00:33:56: oder wovon hängt das ab sich wirklich in einen erfolgreichen Hochlauf kommen wenn man so sagen darf.

00:34:03: Es ist ganz häufig nicht so, dass wir das entscheiden.

00:34:05: Sonst entscheidet natürlich auch mit unter der Berate, der einfach sagt und das will jetzt die Brücke zu dem was wir eben besprochen haben.

00:34:11: Einfach sagt es passt für mich nicht.

00:34:13: In den ersten drei Jahren wie viel sind das?

00:34:14: Die sagen wow ist doch nicht so wie ich dachte.

00:34:17: Ja da kann schon sein, dass pro Jahr auch mal zwanzig Prozent rausgehen von denen die angefangen

00:34:21: haben.

00:34:21: Was ist deren Hauptpunkt?

00:34:22: verdient sie zu wenig?

00:34:23: Sind Sie... Naja das nenne ich glaube

00:34:25: einfach, dass man dann merkt, dass etwas was in der Theorie man glaubt, das zu einem passen könnte in der Praxis dann doch nie so passt.

00:34:30: Also du hast eben gesagt, ich habe Bock auf Finanzen.

00:34:32: Ich hab Bock auf Vertrieb und auf Selbstständigkeit.

00:34:35: Ja das würde ich für alle in Anspruch nehmen die bei uns starten.

00:34:38: wenn es dann aber tatsächlich so ist dass ich loslege Und dann vielleicht auch merke dass ich mich schwerer damit tue einen Neukunden zu gewinnen Das ist zum Beispiel ein Grund dafür dass ich sage okay ich werde in einer solchen Tätigkeit da nicht hinreichend erfolgreich weil ich muss ja muss ja proaktiv sein auch in der Akquise und Es gibt ja nichts nichts härteres als abends mit einem Nein nach Hause zu gehen.

00:34:56: man hat alles getan Ein Mehrwertstift, ein Fortschlag für einen Kunden.

00:35:00: Aber der Kunde sagt trotzdem, nein ich möchte das nicht umsetzen aus welchen Gründen auch immer und das ist zu respektieren.

00:35:05: Das ist ja auch richtig.

00:35:05: wir wollen kundenscheidungsfähig machen aber natürlich für jemanden der seine Existenz aufbaut sind das natürlich Rückschläge.

00:35:10: mit denen musst du umgehen können.

00:35:11: Also kostet

00:35:12: euch ja auch Geld.

00:35:13: also im Grunde ihr bildet die Leute aus steckt da Energiezeit rein und wollt natürlich dass möglichst viele dann auch den Weg machen bei euch länger zu bleiben.

00:35:22: Sprich, ich unterstelle einfach mal bei der Menge an Vertriebsstruktur die ihr da aufbaut und managt werdet ihr ein paar Schlüssel-Learnings haben.

00:35:31: Die du vielleicht auch für andere Branchen teilen kannst.

00:35:34: Was kann man von der MLP und euren Jahrzehnten Erfahrung im Aufbau von Vertrieb lernen?

00:35:42: Also kannst du da mal drüber... Du bist ja jetzt sehr zu Hause ist mir schon klar seit über zwanzig Jahren.

00:35:48: Aber habt ihr Learnings, woraus andere für sich was ziehen können?

00:35:53: Wenn sie sei es im BtoB-Vertrieb ja hauptsächlich auch unterwegs sind.

00:35:56: Ob jetzt im Maschinenbau, Automotive oder oder oder ... Kannst du das irgendwie versuchen mal zu... Ich kann's

00:36:03: versuchen runterzubrechen.

00:36:06: Muss aber gleichzeitig sagen ist bei unserer Diskussion gerade.

00:36:08: Das gelingt natürlich nicht immer.

00:36:09: Also wenn wir in den ersten Jahren Menschen verlieren dann glaube ich dass es ein Stück weit unvermeidbar ist weil es gibt halt Teile, die kannst du im Vorfeld beschreiben.

00:36:19: Die musst du aber erleben um sie für dich anzunehmen und das eben nach Benchmarks gefragt.

00:36:23: Wir sind durchaus auch im Dialog mit anderen IFAs also unabhängigen Beratungshäusern weltweit Und dass gerade in den ersten Jahren eine Fluktuation höher ist und auch auf ähnlichen Höhen ist wie das bei uns ist in vergleichbaren Geschäftsmodellen.

00:36:37: Es wird man einhalten egal in welchem Land egal in welche Organisation.

00:36:41: Das bringt die Tätigkeit mit sich, damit möchte ich nicht zum Ausdruck bringen dass man das nicht immer weiter optimieren kann und da optimieren wir auch dauerhaft dran aber das vielleicht vorweggestellt.

00:36:49: Was kann man lernen?

00:36:51: Erst mal finde es extrem wichtig gerade im Recruiting-Prozess sehr transparent zu sein.

00:36:56: Es hilft nichts wenn jemand etwas vielleicht noch nicht versteht Wenn er eine falsche Erwartungshaltung hat.

00:37:03: Man muss mit der richtigen Erwartungshaltung reinkommen

00:37:05: Bezogen worauf

00:37:07: was die Tältigkeit ausmacht Aber auch was die Herausforderungen sind in was man sich reinentwickeln muss.

00:37:12: Ich habe gerade Beispiele genannt, wie schwer es ist mit einem Leinen umzugehen Das meine Aufgabe ist mir den ersten Jahren ein Kundenstamm aufzubauen Wenn ich dann eine enge Kundebeziehung habe und der Kunde meldet sich von sich aus.

00:37:23: das ist etwas anderes.

00:37:24: Aber am Anfang ist es Kernearbeit Und das ist ne Tätigkeit.

00:37:27: die fällt nicht jedem leicht offen auf Menschen zu gehen.

00:37:30: Also dieses Thema Transparenz und klares Erwartungsmanagement ist aus meiner Sicht ein absoluter Keyfaktor.

00:37:37: Das Zweite ist, dass ich immer sagen würde Persönlichkeit sollte über Fachlichkeit gehen.

00:37:41: Entscheidend ist die richtigen Personen zu finden, die Lust drauf haben mit Menschen zusammenzuarbeiten Die Lust darauf haben sich weiter zu entwickeln.

00:37:49: Die Freude daran haben Kunden zu gewinnen, die Freude dran haben Mit Kunden auch Erlebnisse zu haben.

00:37:54: das Kunden zufrieden sind finde ich wichtiger als die fachlichkeit.

00:37:57: des fachliche kannst du beibringen und das ist ja auch bei uns so.

00:38:00: also unser unser fokus ist bei einem Berater, dass wir darauf gucken, dass er einen akademischen Abschluss hat.

00:38:06: Zumindest mal ein Bachelor-Abschluss und wir haben da eine Fachrichtung drin!

00:38:09: Und wir sagen den Rest, den bringen wir dabei.

00:38:11: Den können wir auch beibringen an unserer Corporate University, da haben wir einen hohen Fokus drauf.

00:38:15: Natürlich wenn jetzt jemand vorher BWL studiert hat oder irgendwas anderes im Finanzbereich, fällt es ihm vielleicht leichter aber das wäre nicht das Entscheidende.

00:38:22: Das heißt ich würde eher auf... Personality gucken.

00:38:24: Ich würde eher auf Haltung gucken, als dass ich jetzt auf die Fachlichkeit gucken würde.

00:38:28: und das Dritte ist aus meiner Sicht, dass man gerade in den ersten Monaten und Jahren auch maximal gut begleiten muss.

00:38:35: Und das funktioniert nicht nur dadurch, dass sich gut ausbildet sondern es funktioniert auch nur dadurch ,dass ich ein gutes Zusammenspiel habe zwischen Leitungskräften vor Ort, die den einzelnen dann auch begleitet.

00:38:49: Wenn ich jetzt nur sage, ich mache eine Top Ausbildung Dann kann es trotzdem sein, dass der Einzelne nicht ins Tun kommt.

00:38:55: Und wenn ich nur sage, ich mache das im Praktischen, dann fehlt vielleicht die theoretische Grundlage und dieses Zusammenspiel in gutes Verhältnis zu bekommen, dieses Zusommenspiel gut auszugestalten, gut auszubalancieren ist aus meiner Sicht ein ganz entscheidender Erfolgsfaktor.

00:39:10: Wie entscheidend ist in dem ganzen Thema Vertrieb grundsätzlich?

00:39:14: Aus deiner Sicht dann natürlich gerne auch MLP spezifisch Bonifizierungs-Incentivierungsmodelle.

00:39:22: Das ist natürlich wichtig, dass man die richtigen Modelle hat und es ist vor allem deshalb wichtig weil es gelingen muss, Modelle zu haben, die zudem passen was man möchte.

00:39:32: Was man erreichen möchte und was man dem Kunden verspricht.

00:39:35: Weil ansonsten bin ich an einem schizofrieren Zustand und deswegen müssen diese Dinge halt aufeinander allein sein und das fängt nicht nur bei Vergütungssystem an, sondern auch etwas mit Reporting um mit Steuerungssystem zu tun.

00:39:46: Wenn ich meine Überzeugung übersetze wenn ich das was ich möchte Meine Mission übersetze in das richtige Zahlenwerk, dann laufen die Dinge ineinander.

00:39:54: Wenn ich schöne Folien habe auf denen drauf steht was ich gegenüber dem Kunden sein möchte und anschließend irgendwelche Listen habe indem etwas ganz anderes gemessen wird, dann werde ich unglaubwürdig würde im Zweifelsfall als Unternehmen dauerhaft zerrissen werden.

00:40:08: Und da haben uns auch die letzten Jahre als Unternehmen deutlich weiterentwickelt und das wäre für mich das Entscheidende.

00:40:13: Nur ein Wort noch aus dem Reporting heraus, ihr geben sich dann logischerweise auch Vergütungssysteme.

00:40:17: Was waren da so?

00:40:18: Du sagst, ihr habt euch deutlich weiter entwickelt.

00:40:20: was sagen sie?

00:40:20: zwei Key-Learnings wo ihr gesagt habt verdammt das müssen wir anpassen.

00:40:26: Ich würd's auf einen Key Learning reduzieren und dass eine Key Learning ist zu sagen.

00:40:29: wenn ich sage wofür ich stehen möchte Dann muss ich all das wonach ich steuere und wo Nachricht dann auch bewährte, muss ich daran ausrichten.

00:40:38: Und das sind bei uns die Frage wie hängt unser Leitbild mit Ergebnisziehen- und Leistungszielen zusammen?

00:40:46: Dann steuere ich nicht nach einem Ergebnis – es gibt Unternehmen, die steuern irgendwie danach im Vertrieb.

00:40:52: Du verkaufst X und wenn du das geschafft hast, dann bist du erfolgreich!

00:40:55: Wir reden über die Aktivitätenebene.

00:40:58: Wir reden darüber, dass wir möchten, dass jeder Berater, wenn ich einfach ein Beispiel nenne, jeden Kunden mindestens einmal pro Jahr sieht Und dann ist klar, wenn ich jemanden sehe, lege ich die Grundlage für meinen persönlichen Erfolg und alles andere ist eine Folge dessen.

00:41:14: Ich werde bei euch auch dafür incentiviert dass sich genau diese Kenngröße erfüllen?

00:41:20: Wir steuern danach, wir achten darauf!

00:41:22: Wir bewerten das Ganze.

00:41:24: Es ist jetzt nicht so, dass ich eine Vergütung bekomme, dafür dass ich den Termin mache sondern die Vergütungen entsteht im Termin.

00:41:32: aber dennoch ist die Denke nichts zu sagen.

00:41:33: Wir sprechen darüber, es muss X-Produktion sein.

00:41:36: Sondern wir sagen, wir möchten, dass jeder Kunde jedes Jahr gesehen wird und wir gehen davon aus, das in dem Fall pro Jahr dann sich im Siebzig Prozent der Kunden sehen.

00:41:45: Und dass es dann aber auch wichtig ist mit den Kunden dann auch genau in die Breite der Aufstellung zu kommen.

00:41:49: werden sie eben über das Geschäftsmodell, über wiederkehrende Erlöse, dass wir sicherstellen, dass jede Kunde, dass jede Kundin die breite unseres Angebots tatsächlich dann auch erlebt

00:41:58: Bedeutet ja.

00:41:59: Und ich will das auch gar nicht in Abrede stellen, selbst wenn ich es mir manchmal anders wünschen würde.

00:42:04: Sämtliche Boni- und Incentivierungssysteme im Vertrieb aber auch sonstwo docken wir an menschlicher Gier an.

00:42:11: also wenn man's jetzt mal emotional nimmt muss das so sein geht es gar nicht anders.

00:42:16: wie guckst du da drauf?

00:42:17: Ich weiß nicht ob es Gier ist.

00:42:19: Also Gier wäre mir jetzt ein zu negatives Wort.

00:42:21: am Ende des Tages finde ich wenn man das ganz unabhängig vom Vertrieb ganz allgemein in jedem Job, deinem Job und meinem Job in jedem anderen.

00:42:29: Wenn man einen guten Job macht dann sollte der auch wie auch immer man angemessen definiert, sollte er auch angemessene vergütet werden.

00:42:35: das gehört einfach dazu ist für mich ein Basisfaktor ist aber nicht dass alles entscheidende sondern ich persönlich glaube ich unterteile immer in.

00:42:43: Ich habe harte Faktoren dazu zähle das Einkommen, ich hab aber auch viele weiche Faktore im Unternehmen.

00:42:48: Das ist die Kultur.

00:42:49: kann man vielleicht nachher nochmal dazudes mitteinander anderen lernen.

00:42:54: Wie kann ich mit anderen lernen, begegne mich Menschen auf Augenhöhe?

00:42:57: Habe ich mir was zu sagen?

00:42:59: Freue ich mich meine Kollegen abends beim Bier zu treffen oder ist für mich eher ein Zwang das zu tun.

00:43:03: Das hat aus meiner Sicht auch einen großen Wert und es hat natürlich auch wieder ein Spillover weil wenn ich mich wohlfühle Und wenn ich eine stimmige Umgebung habe und wohlfühlend hatte natürlich auch eine Gefahr ist mir schon klar.

00:43:15: aber Wenn ich eine stimmige umgebung haben dann hat's auch wieder positive Auswirkungen auf das Einkommen.

00:43:20: Klar ist aber auch du kannst mit diesen weicheren Faktoren Nicht alles kompensieren, wenn jemand sagt bei den harten Faktoren fehlt mir etwas.

00:43:27: Und ansonsten glaube ich dass man dann in einem solchen hoffentlich Stimmigen Gesamtbild kann es ja natürlich durch Vergütungskomponenten gewisse Anreize setzen.

00:43:36: Das erlebt ja jeder Aber mehr aus meiner Sicht nicht oder ich drück's mal andersrum aus Wenn die Überzeugungen in dir nicht stimmt und wenn du nicht weißt wie du die Dinge anpackst Dann hilft eine kluge Incentivierung nur sehr bedingt

00:43:51: würdest du Wenn man mal in den nicht vertrieblichen Bereich schaut, ja.

00:43:58: Mit Sicherheit bei euch auch so etwas wie Produkt Management.

00:44:01: Ihr habt ein HR-Bereich, ihr habt einen IT-Berecht

00:44:05: etc.,

00:44:07: werden dort Führungspersonen auch Variabel vergütet?

00:44:12: Also haben die variablen Vergütungsanteil.

00:44:14: Würdest du sagen dass das da hilfreich ist?

00:44:16: ich habe manchmal so den Eindruck, dass diese variablinn Vergütungssysteme mehr Schaden anrichten als nutzen, nicht immer weil sie eine Komplexität erzeugen.

00:44:28: Je nach Unternehmenskultur vereinbart man Jahresziele, klemmt einen variablen Anteil dann von zehn, zwanzig Prozent kann es ja mal sagen wie das bei euch ist da dran Und dann wird am Ende des Jahres stellt man fest, dass die Realität allen bereits in Q-Zwei um Standstreifen überwohlt hat.

00:44:43: Das heißt, die vereinbarten Ziele haben irgendwie nichts mehr mit dem zu tun was passiert ist und dann sagt man eher im Grunde ist das Ziel ja erreicht und fertig also ein bisschen überspitzt vielleicht formuliert.

00:44:52: Was bringt das überhaupt?

00:44:54: Und könnte man sich diesen Zirkus nicht schenken um sie aufs Arbeiten zu konzentrieren und sagt es gibt einen Fixgehalt und fertig wie guckst du jetzt mal abseits des Vertriebs auf?

00:45:02: so

00:45:03: Wenn es so wäre, wie du es beschreibst dann könnte man auf den Zirkus verzichten.

00:45:06: Zumindest beim individuellen Bonus.

00:45:08: Ich guck's so drauf.

00:45:09: also wir haben das bei uns so gestaffelt dass bei angestellten Führungskräften vereinfacht gesagt der Bonus sich in zwei Teile splittet.

00:45:16: Der eine erhängt ab vom Unternehmenserfolg.

00:45:18: Das halte ich auch für wichtig im Sinne des gemeinsamen Alignments und natürlich auch des Atmans in der Gewinn- und Verlustrechnungen und das andere ist der individuelle Bonus.

00:45:29: Und ich kenne die Diskussion habe sie selbst auch schon geführt Wenn du da dogmatisch rangehst, du vereinbarst was dann kannst natürlich auch eine Fehlsteuerung sein.

00:45:36: Und wir alle wissen man kann Jahre nicht in allen Facetten planen.

00:45:40: Wir alle wissen es kommt das Unwegbare!

00:45:41: Wir alle Wissen wir müssen uns umstellen und wenn dann Ziele dazu führen dass ich die Energie, die Grenzinnergie in die falschen Themen stecke Dann wird es ja nachgerade kontraproduktiv und das sollte man miteinander versuchen zu vermeiden.

00:45:54: aber deshalb gibt es, muss mir jetzt einfach, deshalb gibt's Führungskräfte und deshalb reden wir miteinander.

00:45:59: Und wenn ich weiß, dass ich eine Zielvereinbarung habe und es ändert sich etwas, da muss ich halt miteinander sprechen.

00:46:06: Und dann werde ich ja als derjenige, der die Ziele hat, werde transparent machen, warum ich jetzt eine Repriorisierung vornehme?

00:46:14: Und ich als derjenigen, der ist entscheidet, werde ja einschätzen können ob das sinnvoll ist oder nicht.

00:46:18: Oder andersherum habe ich keine Rückfrage stellen!

00:46:20: Wenn keine Rückmeldung kommt zu sagen, müsste ich nicht mal eine Ziele repriorisieren, hab' ich auch ein Gesprächsthema weil dann ganz offensichtlich eine Entwicklung übersehen worden ist.

00:46:28: Insofern glaube ich im wohl verstandenen Sinne... Wenn ich mich nicht ganz eng daran binde, was jetzt auf dem Blatt Papier steht.

00:46:35: Sondern mir erstmal vornehme zu sagen Ceteros Paribus wenn ich ins Jahr gehe sind das meine Schwerpunkte aber wir haben miteinander die Verabredung.

00:46:42: da sich immer so handelt dass ich im besten Sinne des Unternehmens handle dann komme ich in gute Diskussionen rein und die können auch sehr produktiv sein.

00:46:49: Und sagst du Geld ist eine notwendige Bedingung damit diese Ziele auch erreicht werden.

00:46:56: oder sagst Du Eigentlich ist es ein guter Führungsjob.

00:47:00: Man muss für klare Ziele sagen, durch entsprechende Gespräche, Adjustierung und Unterstützung

00:47:06: etc.,

00:47:06: Und eigentlich könnte man diese variable Vergütung auch lassen?

00:47:09: Was ist da der Standpunkt?

00:47:11: Mein Standpunkt ist das Entscheidende sind gute Ziele und klare Zielbilder und eine variabel Vergütungen kann das Ganze nochmal unterstreichen.

00:47:18: Ich finde das durchaus positiv gerade auch wenn ich was neues aufbaue.

00:47:22: aber das alleine ist nicht hinreichend sondern das ziel ist immer das entscheidende.

00:47:28: Kurz noch im Kontext des Operating Models.

00:47:30: Du sagtest ja, dass die Finanzbranche einfach so in der öffentlichen Wahrnehmung ein bisschen gelitten hat manchmal ein bisschen schräg angeguckt wird.

00:47:41: jetzt hat euch das Visomagazin aus dem ZDF auch noch ein bisschen zusätzlich gebäscht.

00:47:46: maximal teilen was dort Thema war und was du auch verstehen kannst oder wo du auch sagst das war unfair.

00:47:54: Ja, da war sehr viel das Unfair dabei und du weißt ja, dass ich selbst einen journalistischen Hintergrund habe.

00:47:59: Und da kann man sich immer verstehen...

00:48:01: Vielleicht für die Zuhörer mal!

00:48:02: Kannst Du kurz zusammenfassen?

00:48:03: Du kannst es besser als ich.

00:48:05: Was war der Punkt, den es wie so ein Magazin gemacht

00:48:07: hat?

00:48:07: Das war im Grunde die Kritik, wie wir an Hochschulen auftreten.

00:48:10: Dass wir Neukunden an HochSchulen gewinnen und da waren Beispielen wurde gezeigt oder sollte gezeigt werden, dass auch die Beratung nicht zu dem Ergebnis führt, was aus Sicht der Visoredaktion das Richtige gewesen wäre.

00:48:24: Sondern?

00:48:24: Was war deren Punkt?

00:48:25: Ihr macht das Ganze nur Wahl oder um?

00:48:29: Naja am Ende des Tages ist der Vorwurf immer mitschwingend zu sagen ihr wollt eure Gewinne, eure Provisionen maximieren.

00:48:35: ganz allgemein gesprochen da kannst du das Visomagazin nehmen, kannst aber auch andere Beispiele nehmen und es ist nicht.

00:48:39: im Sinne des Kundenes müssen dem Kunden etwas anderes angeboten werden.

00:48:42: so und da sind einfach handwerkliche Fehler gemacht worden.

00:48:45: Das ist so.

00:48:46: Was

00:48:49: würdest du sagen, waren die Handwerklichen?

00:48:51: Wir

00:48:51: sind einfach falsche Berechnungen vorgenommen worden.

00:48:53: Es sind Dinge nicht verstanden worden und das was mich persönlich stört ist an der Stelle und da bin ich auch ein bisschen angefasst weil wir alle sind offen für Kritik.

00:49:00: also ich rede mit Verbraucherschützern meine Kolleginnen und Kollegen reden mit Verbaucherschützen wir holen uns Rückmeldung ein Wir reden mit Politikern, wir sprechen darüber auch zu sagen welche anderen Sichtweisen kann es geben?

00:49:11: und unsere Aufgabe uns selbst zu reflektieren.

00:49:13: Wenn dann aber mit irgendwelcher Pauschalkritik um die Ecke gekommen wird Und wenn man gleichzeitig Rückfragen an uns stellt Man Antworten gibt Aber sich auf die Antworten gar nicht eingelassen wird Wenn man von Beginn ansagt bei der Rechnung jetzt in dem Beispiel Da ging's um ein Produkt Aber wer jetzt so detailliert hier In der Berechnung waren Fehler drin Und man beschäftigt sich gar nicht damit und stellt dann auch noch unsere Gegenstellungnahme sehr verkürzt dar.

00:49:39: Da muss ich halt einfach sagen, finde ich das journalistisch nicht sauber.

00:49:41: Und da maße ich mir jetzt einfach an, dass ich mich damit auskenne und es gibt nur ganz wenige Bereiche in denen wir auch mal sagen, da gehen wir gegen vor.

00:49:49: In dem Fall haben wir das getan weil das hat einfach auch und das steckt auch tief in mir ein Ungerechtigkeitsgefühl aus.

00:49:55: Man merkt, das hatte ich getroffen.

00:49:57: Das ist einfach, wir haben eben über junge Beraterinnen und Berater gesprochen.

00:50:00: Das sind Menschen die bauen ihre Existenz auf.

00:50:02: und ja es kann immer sein dass jemand mal einen Fehler macht.

00:50:05: in dem Fall nicht.

00:50:06: aber das kann immer mal sein dass sie meinen Fehler maß können auch immer mal seien dass menschen nicht zueinander passen also ein kundin beraterbeziehung dass sie nicht auf Augenhöhe unterwegs sind.

00:50:13: Es kann auch sein dass Dinge die man anders meint anders wahrgenommen werden oder man sich ungeschickt kommuniziert.

00:50:17: es kann alles passieren Aber dinge die faktisch nachweisbar sind nämlich beispielsweise berechnungen Oder die frage Die wird auch häufig diskutiert Welche Produktkombinationen sind denn von vor oder vom Nachteil?

00:50:30: Da gibt's eine objektive Basis und dann erwarte ich zumindest, dass auch die Gegensichtweise den entsprechenden Raum bekommt.

00:50:39: Ansonsten ist es Skandalisierung und damit wird gerade ein Öffentlich-Rechtliches seinem Auftrag nicht gerecht.

00:50:46: Lass uns einmal einen Schwenk so Richtung Strategie nach vorne machen für unbedarfte.

00:50:56: kurz und knapp Trotzdem kennst du das Spiel aus unserer Zusammenarbeit so präzise wie möglich.

00:51:02: Was ist die Strategie nach vorne?

00:51:04: Was ist bis im Jahr zwanzig dreißig, fünfunddreißig was dir beliebt?

00:51:08: Was sind die Unternehmensstrategien der MLP?

00:51:11: Du guckst jetzt auf das Gesamtunternehmen drauf oder du guckest jetzt nur weil wir jetzt gerade sehr viel bei den Beratern waren und deshalb will ich es nur sauber auch unterstreichen?

00:51:17: Ja gerne gesammt wenn du magst aber auch gerne natürlich für denen in der Öffentlichkeit stark wahrgenommenen Privatkunden teil.

00:51:24: Wir werden und das mag sich jetzt langweilig anhören, aber wir werden unsere Furche genau an der Stelle weiterziehen.

00:51:30: Also dieses Konzernnetzwerk weiter nutzen.

00:51:33: Wir werden die Breite unseres Angebots weiter ausführen.

00:51:36: Wir würden gerade und insbesondere im Firmenkundenbereich da... Habt

00:51:39: ihr im Kern drei Spaten?

00:51:40: Ist es richtig, kann ich das so sagen?

00:51:44: Einfach gesagt Leistungsbereiche.

00:51:48: Wir haben im Grunde ja Schwerpunkte, über die wir kommen werden nach vorne und das sind insbesondere die Themen Assets on the Management und das Thema Firmenkunden was sich dann auch sehr stark in den Bereich Sachbestände äußern wird und haben ja Richtung dem Jahr zwartausend achtundzwanzig dadurch aus sehr ambitionierte Ziele.

00:52:02: und genau den Weg werden wir weitergehen nämlich das Unternehmen noch breiter aufzustellen die Möglichkeiten die wir haben im Konzernnetzwerk noch weiter zu nutzen um dann halt auch in den einzelnen Märkten, egal ob bei es jetzt einer Management als führende Unabhängiger Vermögensberater, als einer der führenden Anbieter im Bereich Firmenkunden entsprechend gesehen zu werden und diesen Markt weiter zu erschließen.

00:52:21: Also da ist nichts Revolutionäres dabei aber es setzt auf auf dem was wir die letzten Jahre gemacht haben und das ist in der Anmoderation gesagt natürlich später auch ein Thema wie KI eine wichtige Rolle Aber immer aus der Bezeugung heraus dass eine persönliche Beratung einen definitiven Mehrwert stiften wird auch in der Zukunft.

00:52:37: Kommen wir vielleicht später nochmal dazu.

00:52:40: Jetzt sorgt der demografische Wandel dafür, dass ihr vielleicht nicht mehr so wachsen könnt wie er gerne würdet.

00:52:47: Spielt das eine Rolle?

00:52:51: Momentan sind wir ... Wir hatten es ja eben kurz drüber, sind aber sehr zufrieden damit, wie wir junge Kolleginnen und Kollegen gewinnen.

00:52:57: Aber klar ist natürlich auch zum Unternehmen jetzt wenn ich auf unsere Berater gucke rund forty- acht Jahre im Schnitt alt.

00:53:03: Natürlich ist klar Durch einen gewissen Alterungsprozess wird es auch gerade in den nächsten Jahren so sein, dass wir den ein oder anderen haben der dann auch einen Renten eintritt hat.

00:53:11: Und deshalb ist es noch mal wichtiger was ohnehin wichtig ist das Menschen da agieren wo Menschen den Unterschied machen.

00:53:18: Das ist der entscheidende Erfolgsfaktor und das bedeutet halt, dass ich an denen Stellen, an denen Dinge repetitiv sind, an dem Dinge vielleicht einfacher umzusetzen sind die eher in Commodity darstellen werde ich starker Technik nutzen So die eine Sichtweise und die andere Sichtweise ist es ja, dass man komplementäre Stärken auch im Unternehmen nutzen sollte.

00:53:36: Also das klassische Bild eines MEP-Beraters war als ich Kunde geworden bin.

00:53:39: vor vor zweiundzwanzig Jahren hat mein Kollege jetzt heute dann damals zu mir gesagt, ich bin dein einer Ansprechpartner und ich kümmere mich um alles.

00:53:46: würde der heute anders sagen?

00:53:48: Der sagt zu mir Ich bin deine AnsprechPartner Und wenn du irgendeine Finanzfrage hast musst du nur meine Hände noch mal im Kopf haben und mich anrufen.

00:53:56: aber ich hole für alle Fragen, die dich betreffen bei Bedarf die richtigen Experten an den Tisch.

00:54:01: Wenn es ums Testament geht, hole ich den Rechtsanwalt mit an den Tisch.

00:54:04: Wenn's um Immobilienfragen geht, hol' ich unter den Immobilie-Experten mit an dem Tisch.

00:54:07: Und wenn's vielleicht mal um irgendeine Abschaft geht, holle ich den Vermögensmanagement-Expert der Ferihe mit an deinem Tisch?

00:54:13: Wenn du in deiner unternemerischen Rolle als Geschäftsführer, als HR-Leiter, als Vorstand irgendwo Fragen hast... In der Sphäre hole ich unsere Firmkundenspezialisten dazu und das ist schon auch eine Weiterentwicklung nämlich zu sagen Ich bin eher derjenige In meinen Worten der Beziehungsmanager ist und der Netzwerke ist, die Dinge zusammenführt ohne alles selbst zu machen.

00:54:35: Und insofern ist es so ein Zweiklang aus Nutzung von Technik auf der einen Seite aber auch einer entsprechenden Arbeitsteiligkeit auf der anderen Seite wie man so ein Thema wie Demografie dann auch gerecht werden kann

00:54:47: heißt also dass er jetzt mal rein aus der Marktstrategie gar nichts anders machen wollt oder werdet aber durchaus das was du beschreibst intern Eine Transformation durchläuft alleine schon an diesem Rollenverständnis, das du gerade beschriebst.

00:55:00: Und

00:55:00: dem Rollenverständnis ist ja die Transformation, die ich eben auch beschrieben habe als wir über den ... bei der Verteilung von Umsätzen gesprochen haben.

00:55:06: Das ist ja eine Entwicklung, die wir jetzt schon seit Jahren haben Die sie aber immer weiter fortführen wird.

00:55:11: Warum?

00:55:11: Weil wir immer mehr Expertisen auch in der Gruppe haben weil aber auch ein anderes Bild entsteht und weil einfach mittlerweile eine Komplexität gegeben ist Bei der ich gar nicht die Erwartungshaltung haben kann dass es alles einen Mensch macht.

00:55:24: Wenn ich mir jetzt mal vorstelle, mein Privatkunde ist gleichzeitig in einem Unternehmen einer Finance-Funktion und ich kümmere mich um die betriebliche Absicherung.

00:55:32: Da geht es um Prävention von Feuerschutz, um mal ein ganz extremes Beispiel zu nennen.

00:55:36: Das kann ich ja nicht von demjenigen verlangen der sich gleichzeitig im privaten Finanzen im Detail auskennt aber muss jemanden kennen?

00:55:41: Der sich damit auskennt und damit eine überlegende Dienstleistung zu spielen.

00:55:45: Und das ist halt was in der Gruppe die letzten Jahre gewachsen ist und das gilt es dann auch weiter auszugestalten.

00:55:50: da gibt's natürlich dann auch

00:55:51: oder eben

00:55:52: über Strategie nach vorne gesprochen hast, gibt es auch mal wieder neue Themenfelder die dazukommen.

00:55:56: Und das ist schon etwas was wir für die letzten Jahre aufgebaut haben aber jetzt auch noch einmal beschleunigt ausbauen werden.

00:56:02: also ein starkes Wort ist für uns digitales Ökosystem, dass heißt wir haben mehrere Unternehmen die wir den wir uns entweder beteiligt haben, die wir aufgebaut und die wir jetzt gerade starten mit denen wir angrenzende Dienstleistungen haben für die der Beraterin niemals der Experte sein kann Aber die einen Mehrwert liefern.

00:56:20: Ich bringe gleich ein, zwei Beispiele.

00:56:21: Das ist jetzt wahrscheinlich ein bisschen abstrakt die einen Mehrwert liefern für den Kunden und gleichzeitig uns natürlich ermöglichen noch mehr in die Breite zu gehen.

00:56:28: Da sind wir beim Thema Wiederkehren der Erlöse, da sind wir bei dem Thema Stabilität des Unternehmens und das sind wir mit dem Thema Wachstum.

00:56:33: Und das sind ja die ambitionierten Ziele, die wir durchaus haben Richtung twenty-eightundzwanzig ergebnismäßig umsatzmäßig und es sind halt auch Themen, die dann dazukommen.

00:56:40: ich bring konkretes Beispiel.

00:56:41: Wir haben gerade eine Nähe von München einer neue GmbH gegründet Die Prex Easy GmbHA.

00:56:46: Die kümmert sich darum als Generalübernehmer für Ärzte, sich um alle organisatorischen und betriebswirtschaftlichen Fragen zu kümmern.

00:56:54: Die den Arzt davon abhalten einfach nur Arzt sein zu können und sich um seine Patientinnen und Patienten zu kümmern.

00:56:59: Jetzt kannst du sagen was hat es mit MEP zu tun?

00:57:01: Medizinerinnen und Medizina sind eine unserer Kernsigruppen von Anbeginn Und die haben wir schon immer beraten in ihrer privaten Zware Als auch in der beruflichen Sphäre über Niederlassung.

00:57:12: Diese betriebswirtschaftliche und organisatorische Aufstellung einer Praxis, das merken wir aus unseren Beratungen ist eine der größten Schmerzpunkte.

00:57:19: Ich kann das lösen über ein Investorenmodell also ich verkaufe an Private Equity und bin nur noch angestellter Arztes wollen die meisten aber nicht.

00:57:25: Die möchten gerne selbstständig bleiben und die wollen ihr Herzblut da reinstecken was sie studiert haben nämlich in ihre Patientinnen und Patienten.

00:57:33: Und dann gilt es halt, diese organisatorischen Fragen zu lösen.

00:57:36: Da würde ich jetzt aber nicht auf die Idee kommen das zu sagen Das mache ich in der Kernorganisation sondern da ist es gut weil es ein sehr digitales Geschäftsmodell ist, dass wir als Schnellboot und als Beiboot neben dranzubauen Aber nicht losgelöst von der Organisation.

00:57:47: Sondern.

00:57:48: natürlich ist der gute Kontakt zum Arzt über den MEP-Beraterinnen Über Jahre und Dekaden immer wieder gegeben worden.

00:57:55: Jetzt habe ich die Möglichkeit nochmal ergänzen zur Dienstleistung Die ich für den Arzt ohnehin erbringe über Honorare etc.

00:58:01: etwas anzubieten, was den Arzt nochmal nach vorne bringt.

00:58:04: Und ich glaube es erklärt sich auch von außen von selbst dass das ein Bezug hat zu unserer Kerndienstleistung aber etwas ist was angrenzend ist und wenn ich solche Beispiele nehme dann gelingt es mir natürlich durch solche Bespiele noch mal anders auch in die Wertschöpfung zu gehen.

00:58:18: mehr Wertstiften für den Kunden.

00:58:19: und ich habe eine andere Wertschüpfung.

00:58:20: oder ein anderes Beispiel.

00:58:21: im Bereich Firmenkunden haben wir vor einigen Jahren einen Unternehmen gegründet mit einem Gründer gemeinsam also er hat ein bisschen Kapital eingebracht.

00:58:28: Wir haben Kapital mit eingebracht im Bereich Corporate Benefits Sachbezug beispielsweise, Jobbikes und so weiter.

00:58:34: Und wir kommen ja eher aus dem klassischen betriebliche Altersversorgung Betriebliche Krankenversicherung.

00:58:39: Wir sind der größte Markler für betrieblicher altersversorge in Deutschland Glauben aber dass die Kundenschnittstelle zunehmend digital wird zum Arbeitnehmer und glauben auch das sowas wie Corporate Benefits im Sinne von Arbeitgeber Attraktivität Mehrwert Stiften für Arbeitnehmer Wertschätzung für Arbeitnehme immer weiter an Bedeutung gewinnt.

00:58:58: Wenn ich Firmen habe, die ich ohnehin betreue in freien der betrieblichen Altersversorgung, hab' ich jetzt eine Möglichkeit über ein sehr digitales Geschäftsmodell auch diese Dienstleistungen noch anzubieten.

00:59:07: Da muss ich nicht selbst der Experte sein aber ich hab für den Kunden seinen Mehrwert alles aus einer Hand und wir selbst haben dadurch natürlich andere Wertschöpfungsmöglichkeiten.

00:59:16: Den Weg entschlossen weiterzugehen ist ganz entscheidend und das waren ja zwei Beispiele von verschiedenen Beispielen.

00:59:24: Wird

00:59:25: es dann, wenn man nochmal auf das Privatkundensegment im Besonderen schaut eigentlich den MLP Berater noch geben in fünf Jahren?

00:59:33: oder habe ich einen MLP KI-Bott?

00:59:37: Den wirds geben und dem wird's auch noch in zehn, fünfzehn Jahre geben oder zwanzig Jahre geben.

00:59:41: davon bin ich sehr überzeugt.

00:59:42: Aber die Rolle ändert sich halt immer weiter.

00:59:44: Die hat sie auch die letzten Jahre schon geändert, ich habe ja gerade schon Beispiele genannt also die eine Person die alles macht hin zum Netzwerke zu beziehungsmanager der Experten dazu holt aber auch schon heute ist es nicht so dass wir heute nicht digital werden.

00:59:55: Ich glaube also durchaus selbstbewusst sagen zu können Wir sind große Schritte in Sachen Digitalisierung gegangen.

01:00:00: Auch unsere Kunden machen viel digitales mit uns.

01:00:03: In ihrem finanziellen Home haben Sie die Möglichkeit nicht nur Übersichten zu haben sondern sich als Beispiel Fonds in ihre Vermögensanlagen reinzulegen.

01:00:10: Das machen wir logischerweise schon heute und das ist eine andere Rolle, als es vor zwanzig Jahren war.

01:00:15: Und diese Rolle wird sich weiter verändern.

01:00:17: Ich habe eben gesagt der Mensch agiert da wo der Mensch den Unterschied macht.

01:00:20: Das heißt Es wird immer mehr einfache Tätigkeiten geben die KI unterstützt durchlaufen.

01:00:25: ich bin der Beispiel KFC Versicherung unser Service Center im letzten Jahr fast komplett auf KI Unterstützung umgestellt.

01:00:32: auch dann im Lernkurve funktioniert nicht immer alles sofort aber das ist etwas da machst du als Person, als Mensch nicht den Unterschied.

01:00:40: Aber wenn es um die komplexen Fragen der Ruhestandsplanung, um Erbschaftsfragen und komplexe Anlagefragen geht, dann macht der Mensch den Unterschied?

01:00:48: Was ist der Unterschied?

01:00:49: in meinen Worten vielleicht?

01:00:51: Es ist Empathie, die Fähigkeit zuzuhören, Bewusstsein für die Welt und die Vernetzung der einzelnen Themen.

01:00:57: Wir dürfen ja eins nicht vergessen... Jetzt bleibe ich bei dem Beispiel KFZ-Versicherung.

01:01:01: Das ist recht einfach!

01:01:02: Du kaufst ein neues Auto und brauchst eine KF Z Versicherung.

01:01:04: So, das ist ein Bedarf und dem möchtest du decken.

01:01:06: Und da möchtes du nach deinen Kriterien gutes Preis- leistungsverhältnis haben?

01:01:09: Das kannst Du objektivieren!

01:01:11: Und das ist ja auch in einer gewissen Art und Weise austauschbar.

01:01:16: Das ist nicht der Faktor, der entscheidend ist aber es gibt ja viele andere Themen.

01:01:20: Da hab ich einen Latentenbedarf... ...und dieser Latentebedarf wird er erst.

01:01:23: dadurch kommt er zum Vorschein dass ich jemanden habe der mich kennt, der meine Lebenssituation kennt und der Dir Fragen stellt Der Dir Perspektiven mitgibt die du vorher vielleicht nicht hattest die dann wiederum dazu führen, dass ich drüber nachdenke.

01:01:37: Wie könnte ich mich denn auch in meiner finanziellen Aufstellung weiterentwickeln?

01:01:40: Und das ist ja ein kompletter Unterschied zu dem unmittelbaren Bedarf den du in dem Beispiel von gerade durch den Kauf des Autos bekommen hast.

01:01:47: und diesen Latentbedarf zu decken diese Fragen zu stellen sich auf Augenhöhe zu begegnen und jemand an der Seite zu haben weil sie nicht nennt es Coach nenns Wegbegleiter Wir nennen es den Gesprächspartner, das ist halt dasjenige wo wir uns unterscheiden.

01:02:01: Aber es sind natürlich auch eine Weiterentwicklung, das setzt viel an auch an Personalen Kompetenzen voraus.

01:02:06: Zwei Fragen dazu?

01:02:08: Die erste wieviel MLP-Berater gibt's?

01:02:10: zwanzig dreißig noch.

01:02:12: Sind immer noch zweitausend?

01:02:14: Wenn man alles gut macht dann sind das mehr.

01:02:16: Ah okay trotz KI!

01:02:18: Trotz

01:02:20: KI ja.

01:02:20: Wir werden ja immer in einem begrenzten Markt unterwegs sein durch unseren Kundenfokus also Kundenfokussakademiker und wir werden auch niemals unser Geschäftsmodell.

01:02:27: Ein paar Leitplanken für uns in der Strategie.

01:02:29: Wir würden unser Geschäftsmodell niemals aufbrechen Richtung Massenmarkt und das ist keine Wertung, es ist vollkommen okay dass Menschen oder Unternehmen gibt die im Massenmark unterwegs sind.

01:02:37: wir werden immer diesen Sweetspot für uns haben können weil wir einfach glauben dass die Dienstleistungen wie wir sie erbringen können so deutlich besser auf Augenhöhe erbringen kann deutlich customiser aber natürlich auch im Sinne des Wertschöpfungs Modells darin für uns Vorteile sehen.

01:02:50: Sind's zwei, thirty-five auch noch zweitausend?

01:02:52: Oder glaubst du daran das KI eine Entwicklung nimmt dass sie auch tatsächlich intelligent beraten kann.

01:02:58: Nicht nur in eurem Umfeld sondern auch im Rechtsumfeld, dem Steuerumfeld?

01:03:02: was da deine Einschätzung?

01:03:06: Ich bin sehr davon überzeugt KI kann personalisiert sein aber nicht persönlich sein.

01:03:12: Das wäre für mich ein wichtiger Unterschied und ich finde es wird manchmal in der Debatte so ein bisschen durcheinander gebracht.

01:03:18: Ich glaube wir alle müssen ehrlich sein.

01:03:20: wenn bei uns die Entwicklungen der letzten Jahre angucken und extrapolieren die Haben wir alle noch nicht die Vorstellung, was dann auch alles möglich sein wird?

01:03:26: So ehrlich muss man auch sein.

01:03:28: Ich trage nur in mir und wir tragen alle in uns die tiefe Überzeugung dass es gerade in dem Geschäft in dem wir unterwegs sind Wir reden über ein Vertrauensgut das da immer den Menschen geben muss.

01:03:41: Bezahlen tue ich mich schwer, zu sagen in zehn jahren wie viele personen sind es?

01:03:46: weil?

01:03:46: darauf gibt's ganz ganz viel.

01:03:47: ein drück nur

01:03:48: einen trend aus.

01:03:50: was ich sagen möchte ist wir wollen bei der anzahl der beratern und berater wachsen.

01:03:53: Wir sind davon überzeugt dass gerade in unser kunden klientel mit unserem anspruch und dem was wir vertreten wollen das wird darin den menschen brauchen ohne zu sagen dass KI keine Rolle spielt, ganz im Gegenteil.

01:04:06: Sie haben am Anfang gesagt wir setzen KI an ganz vielen Stellen ein.

01:04:09: Es hilft uns nicht nur bei Effizienzfragen, bei Automatisierungsfragen.

01:04:13: Es helft uns in Qualitätsfragen am Kunden.

01:04:15: es hilft uns dabei das sich der Berater auch auf die Themen konzentrieren kann, bei denen er den Unterschied machen kann also schafft ja auch Freiräume.

01:04:23: übrigens ist es ja auch von Kundenseiter aus mittlerweile eine Erwartungshaltung.

01:04:28: egal wo ich hingehe ob ich zu Amazon oder was immer gehe Ich erlebe ja überall die Nutzung von KI Und allein das ist ja schon eine Voraussetzung dafür.

01:04:35: und es heißt auch nicht, dass wir jetzt irgendwie leichtfertig darauf gucken zu sagen, na es wird immer alles so bleiben.

01:04:40: Wir beschäftigen uns damit.

01:04:42: Wir gucken uns genau an was machen andere.

01:04:43: Wir schauen uns natürlich auch genau an wo könnten wir angegriffen werden?

01:04:47: Und wir stellen uns die Frage wie können wir innerhalb unseres Geschäftsmodells etwas nutzen um voranzukommen aber natürlich auch in Grenzbereiche zu gehen.

01:04:54: Super Brücke für mich!

01:04:55: Das ist die KI-Innenperspektive, die wir diskutiert haben.

01:04:58: wenn du jetzt Jetzt bin ich wahrscheinlich nicht das Paradebeispiel, aber dennoch diesen Trend mal aufgreifend.

01:05:04: Ich habe während der letzten achtzehn Monate haben wir bei uns zu Hause die Finanzen einmal komplett jedes Steinchen hoch und geändert.

01:05:16: Das massiv unter KI-Nutzung.

01:05:19: also gucken wo liegt eigentlich das Geld?

01:05:21: Wer verdient da eigentlich wo?

01:05:23: was?

01:05:23: wie?

01:05:24: Der Effekt ist, dass unser Personal Banking-Berater völlig stinkig geworden ist.

01:05:29: Weil wir alles abgezogen haben aus irgendwelchen privat betreuten Konstellationen und jetzt ist eben KI gemanagt der ganze Kram in irgendwelche ETFs bei irgendwelcher Fintechs die wir alle kennen Trade Republic und Co.

01:05:46: Und es verdient keiner mehr irgendwas mit an zumindest jetzt bei uns in der privaten, im privaten Vermögensmanagement.

01:05:54: Der Trend würde euch erruinieren wenn das viele so machen würden.

01:05:58: plus vielleicht, wenn jetzt so eine, nennen wir es vielleicht mal Finanzmündigkeit und Souveränität denn das haben die Fintechs ja durchaus geschafft.

01:06:09: sie haben zumindest den Ansätzen ja so einer Art sagen wir mal Offenheit in der jüngeren Bevölkerung geschaffen für, dass man Geld investieren kann.

01:06:18: In welcher Form nun auch immer?

01:06:20: Ob jetzt ihr Geist oder unser Geist sei auch da mal hingestellt wie das damals vermarktet wird.

01:06:24: Aber es könnte ja dazu führen, dass die nächsten Generationen gar kein Berater mehr wollen oder brauchen.

01:06:32: also dieses ist ja so derselbe Trend weil für mich selber KI eine Riesenrolle spielte an diesem Prozess und im Grunde In dem Fall in Claude alles reingeworfen hast, an Kontoauszügen belegen, Investitions- und das dann schön im Dialog ein bisschen.

01:06:48: Wie schätzt du das ein?

01:06:50: Zuerst mal zu deinem persönlichen.

01:06:52: Das Entscheidende ist ja ich muss einen Mehrwert spüren.

01:06:54: Und es muss der Anspruch sein.

01:06:55: Jetzt kenn' ich deinen Bankberater nicht.

01:06:58: Vielleicht lernst du mein MEP-Berater kennen aber ich will jetzt auch keine Werbeveranstaltung machen.

01:07:01: Aber diesen Mehrwert muss man natürlich spülen können.

01:07:03: So dass es eines andere ist.

01:07:05: vielleicht bist du auch nicht ganz repräsentativ weil du dich intensiv mit den Themen auseinandersetzt, weil du selbst entscheidert bist und weil du Bedarf hast.

01:07:12: Könnte aber auch sein aus dem was du gerade gesagt hast.

01:07:14: aber ich will jetzt hier keine Beratung machen.

01:07:15: Ich bin auch kein Finanzberater das selbst wenn nicht nur Kosten optimiere.

01:07:18: am Ende geht es ja um Preis- und Leistungsverhältnis und es geht nicht nur darum möglichst viel Rendite sondern muss ja auch ausgewogen sein im Sinne der Risiken die damit verbunden sind und der Risikoabsicherung die da mit verbunden ist.

01:07:28: also der hilft schon dass sich einen gesamthaften Blick drauf habe.

01:07:31: Aber nochmal da würde ich nicht anmaßen sein zu sagen was du da gemacht hast.

01:07:33: aber das Entscheidende ist immer dass ich ein Mehrwert spüre.

01:07:36: Ja greife es gerne als Trend auf, dass Leute in so etwas fortgeschrittener im Alter die jetzt irgendwie um die fünfzig sind sagen manche ich manage das selbst.

01:07:48: Verheiratet mit dem Trend und hinter beidem steckt also bei mir kann ich das tatsächlich so sagen das KI Thema was mir es erleichtert, wo du sonst wahrscheinlich umständlichst mit Exzellen dir irgendwas auswerten müsstest.

01:08:00: Wo ich nie Bock hatte also mich mit meinen Finanzen auch die letzten fünfzehn Jahre davor quasi null beschäftigt so nach dem Motto das Geld kommt aus den Geldautomaten genauso wie der Strom aus der Steckdose und dann aber auch so die neue Generation wenn ich auf meine eigenen Kinder gucke die mit ETFs und Trade Republic da halt ein bisschen rumspielen jetzt jenseits der zwanzig sind.

01:08:21: Ich kann mir fast nicht vorstellen, dass die zu einem Finanzberater gehen.

01:08:37: Das Entscheidende ist immer, dass du für dich weißt was ist dein USP und wovon bist überzeugt das es eine Mehrwertstiftende Dienstleistung ist.

01:08:43: Wenn Du sagst der Markt verändert sich radikal?

01:08:45: Was ist Deine Einschätzung?

01:08:46: Was ändert sich kurz aber vor allem auch mittelfristig?

01:08:49: Nettenes erinnert sich das genau was Du angesprochen hast nämlich dass es immer mehr digitale Angebote gibt.

01:08:54: Also das heißt deutlich niedrigschwelliger ist Zugang zu bekommen.

01:08:58: Herrschaftswissen gibts ohnehin schon keins mehr.

01:08:59: Und wenn ich das dann noch kombiniere mit KI Dann hast Du eine ganz andere Transparenz im Markt und Du hast ganz andere Möglichkeiten persönlich etwas zu tun.

01:09:06: Das wäre erstmal die Grundtendenz, die du hast.

01:09:08: Und gleichzeitig ist es natürlich so bei den Tech-Anbietern, bei den Fintechs

01:09:12: etc.,

01:09:12: dass sie dann auch mit großen Berberbudgets in den Markt gehen.

01:09:15: So das ist erst mal so.

01:09:16: und gerade wenn ich jetzt auf aktuelle Entwicklungen gucke wird ab nächsten Jahr ein Altersvorsorgedepot geben.

01:09:21: sowas war früher im Grunde nur einer persönlichen Beratung zu vermitteln.

01:09:24: Das hat der Gesetzgeber jetzt so ausgestaltet, dass das auch durchaus über entsprechende Plattformen laufen können.

01:09:29: Dadurch verändert sich einen Markt und gleichzeitig halt durch Generation.

01:09:32: Du hast gerade über deine Kinder gesprochen Das weiß ich gar nicht genau, wie all deine Kinder sind.

01:09:36: Aber wenn ich mir jetzt heute die Gen Zee angucke ... Wahrscheinlich sind deine Kinder in der Gen ZEE oder wenn ich meine sind in der gen alpha, das ist ja die, die da nachkommt, dann gehen sie natürlich schon auch mit ihren Medien anders um als ich das tue und dann ist es deutlich näher an einem Neobroker erst mal dran als an einer persönlichen Beratung.

01:09:55: Die Frage ist halt immer Ist es nur ein Risiko?

01:09:58: Oder ist es möglicherweise eine Chance?

01:10:02: Worin ist die Chance

01:10:04: für mich?

01:10:05: junge Menschen recht früh und niedrigschwellig mit Finanzthemen beschäftigen.

01:10:11: Vielleicht anders als das früher der Fall war, sondern dann ist ja die Frage schaffe ich es?

01:10:16: Mit diesen Menschen in einen Kontakt zu kommen und gelingt es mir denn den gerade genannten Mehrwert zu erzeugen?

01:10:23: oder halt auch nicht?

01:10:25: Und bleiben junge Menschen bei der Vorstellung stehen ein durchdachtes Finanzkonzept besteht aus... Ich übertreibe jetzt mal ein paar Kryptowährungen irgendwie ein, zwei Einzelinvestments und einem ETF.

01:10:38: Oder merken Sie irgendwann das es auch sinnvoll ist wenn ich Richtung Familiengründung gehe?

01:10:43: Wenn ich aber auch schon früher Richtung Studium gehe dass es hilfreich ist die Dinge insgesamt zu ordnen?

01:10:48: Und was wir heute wahrnehmen und deshalb habe ich von Chance gesprochen ist.

01:10:52: wenn es uns gelingt und nochmal nicht im Massenmarkt sondern in unserer Zielgruppe Akademiker.

01:10:56: Wenn es uns gelingt zu diesen Akademikern einen Kontakt aufzubauen.

01:11:00: Und wenn es uns gelingt, und ich rede immer vom Regelfall – das ist natürlich nicht in jedem Fall so!

01:11:04: Wenn es uns gelingt mit ihnen am Tisch zu setzen oder sehr ganz häufig an virtueller Tische oder eine Beratung virtuell stattfindet aber miteinander ins Gespräch zu kommen dann gelingt es uns einem Guteil der Fälle diesen Mehrwert auch zu transportieren.

01:11:15: Das Risiko könnte darin bestehen dass man sagt man erreicht den jungen Menschen gar nicht mehr Sehen wir momentan nicht.

01:11:21: Aber da müssen wir natürlich auch aufpassen aber arbeiten natürlich auch daran entsprechende Angebote zu haben.

01:11:26: Also ich bring dir mal ein, zwei Beispiele.

01:11:28: Wir haben uns zum Beispiel bewusster zu entschieden, dass wir auf unserer eigenen Plattform Kryptowerte zum Selbsthandeln anbieten.

01:11:37: Hätte man jetzt sagen können war vor ein paar Jahren überhaupt nicht Gegenstand des Karn-Geschäftsmodells ist es heute auch nicht.

01:11:42: aber wenn es gerade und insbesondere für junge Menschen wichtig ist Und Ich bin der Gesprächspartner in allen Finanzfragen das habe ich eben schon drei oder vier Mal gesagt Dass Es Genau Das Ist Wie wir uns positionieren, dann ist halt die Frage Kann ich das außen vorlassen oder nicht?

01:11:54: und die Antwort ist nein.

01:11:55: Ich kann es nicht Außen vor lassen.

01:11:57: Wir haben brutal in die modernität unser system investiert.

01:12:00: Das ist wichtig.

01:12:01: wenn ich eine app habe Die für einen jungen menschen outdated Zu sein scheint Dann hab ich keine chance dagegen anzutreten.

01:12:07: dass heißt wir müssen aufpassen mit einem stimmigen rahmen Und muss uns immer die frage stellen gelingt es uns?

01:12:13: die Studierenden Die jungen akademiker auf dem weg zu erreichen?

01:12:17: wir merken aber und das kann ja vielen beispielen Aber natürlich an den gesamthaften Zahlen ablesen, dass wenn es uns gelingt dieser Mehrwert nach wie vor notwendig ist.

01:12:25: Du kannst auch die Gegentease aufstellen.

01:12:27: Du kannst ja die These aufstellen gerade in einer Welt, in der alles niedrigschwellig ist brauchen Menschen nochmal mehr Orientierung.

01:12:34: Wenn du dir mal guck dir mal die.

01:12:36: was treibt einen klassischen Kunden von uns?

01:12:39: Das sind ausmaßlich zwei Dinge.

01:12:41: Der hat wenig Zeit das hast du eben für dich auch beschrieben.

01:12:43: Du hast keine Lust auf die ganzen Echsel und dann noch die Bedingungswerke und so weiter und sofort.

01:12:47: Das heißt jetzt der Typ Delegiere bin ich auch.

01:12:50: Ich habe keine Lust und auch keine Zeit, mich mit meinen Finanzen zu beschäftigen.

01:12:54: Und gleichzeitig möchte ich mich aber souverän fühlen!

01:12:56: Ich möchte nicht einfach das Gefühl haben ja da wird was gemacht sein... ...ich möchte verstehen welche Entscheidungsvarianten ich hab' und wenn die mir jemand aufbereitet und mir ab und zu ein Stubbs gibt hat es einen unglaublichen Mehrwert zu glauben, ich weiß immer was generell gut ist und ich suche da nur das günstigste Produkt raus.

01:13:12: Ist aus meiner Sicht ein bisschen kurz gesprungen.

01:13:15: Das sag' ich jetzt, man kann sagen es musste ja sagen weil der ist hervorstandend in dem Unternehmen.

01:13:19: Ich glaub daran, ich glaube dazu tiefs dran aber genau das zu transportieren is gar nicht einfach Und dass unser Herausforderung überfordert

01:13:26: wird.

01:13:27: Du hast mir da gerade durch den Kopf schießt und du hast das einleitend bewusst natürlich ein bisschen quantiert gesagt noch ein paar Kryptowährungen irgendwo instellier kaufen so.

01:13:37: Aber es gibt ja auch wirklich inzwischen, ohne sich da als Experte drin, seriöse Plattformen, YouTube-Kanäle, Finanztipp, Finanzgurus.

01:13:46: Wie sie nicht heißen?

01:13:47: Also die jenseits von ich mach dich in drei Jahren reich oder ähnlichen Unsinn sondern dir eine sehr seriös Beratung zumindest für mich wahrnehmbar liefern.

01:14:00: und ist das Wettbewerb für euch?

01:14:05: Das ist Wett Bewerb dahingehend Das ist ja innerhalb unserer Zielgruppe.

01:14:10: Ja, weil du es ja genau so formuliert hast und du sagst der wir sind der Ansprechpartner in allen Finanzfragen die einen so beschäftigt jetzt dachte ich einfach an diese Plattformen.

01:14:17: das wäre Mensch er den Anspruch haben die auch.

01:14:21: Also wenn ich diese Plattform richtig verstehe, dann haben sie den ganz holistischen Anspruch, den wir haben nicht und den können Sie auch gar nicht haben.

01:14:26: Weil wenn ich die Privatkunden und die Firmenkunden wählte... Die Anlagewelt, die Bankwelt oder die Versicherungswelt zusammenbringen, da kenne ich keine Plattformen, die das macht bislang sondern es ist immer monothematisch.

01:14:36: Richtig ist aber Finanzströme zusammenzubringen, das kann ich an so einer Stelle.

01:14:39: Aber das ist aus meiner Sicht dann schon was anderes, aber natürlich klar ist es Konkurrenz.

01:14:43: Also ich werde ja häufig gefragt, wer ist denn eigentlich eure Wettbewerber?

01:14:45: Da gibt's ja gar nicht den einen Wett bewerben weil wir sind in einem speziellen Markt mit dem speziellen Geschäftsmodell.

01:14:50: Aber natürlich jeder der in Finanzfragen für unser Privatkundengeschäft gesprochen Akademikerinnen und Akademika beraten möchte oder berät ist natürlich ein Konkurrent.

01:14:59: Und wenn mich vor fünf, sechs, sieben, acht Jahren gefragt hättest, hätte ich wahrscheinlich gesagt Das sind die High Street Banks, das sind die Sparkassen, die Volksbanken junge Menschen auch noch natürlich reinwachsen, aber es sind natürlich immer stärker die Neo Broker oder die anderen Plattformen geworden in den letzten Jahren.

01:15:13: Nur sie sind nicht konkurrent in dem Sinne dass sie das gleiche Geschäftsmodell hätten und wir im Wettbewerb um genau diesen holistischen Ansatz für den Kunden stecken sondern Sie sind halt auch ein Teil einer finanziellen Aufstellung eines Zielkunden von MEP.

01:15:29: Wie nutzt

01:15:29: ihr Social Media?

01:15:30: Sei es YouTube, TikTok, Instagram... I don't know Ich weiß es nicht, also ist tatsächlich nur Ernst gemeinte Frage.

01:15:36: Das

01:15:37: sind ja unterschiedliche Ebenen und die Frage, wen spreche ich auf welchem Kanal an?

01:15:41: Erst mal geht es um Allgemeines Bewusstsein, allgemeine Bekanntheit.

01:15:44: aber es ist mittlerweile auch so dass wir gerade die Gen Z sehr bewusst auch über genau diese Medien und genau diese Kanäle jetzt wie Insta oder TikTok dann auch entsprechend bespielen und da muss auch jedes Unternehmen was lernen.

01:15:56: also du hast immer so ein bisschen die Grundneigung am Anfang Du sendest von innen nach außen.

01:16:01: Also wir erklären jetzt was uns wichtig ist weil das ist ja wichtig.

01:16:04: Gleichzeitig muss man aber ja verstehen.

01:16:06: Gleichzeitig musst du ja verstehen in der Generation, was leitet so eine Generation?

01:16:10: Und das kann ja fachlich total solide und interessant und auch wichtig sein, was wir denken.

01:16:14: Es kann aber sein dass es Haarschaft an dem Trend vorbei geht, der gerade in diesen Medien unterwegs ist.

01:16:18: Das merkt man ja, dass da Trends unterwegs sind die muss man halt verstehen.

01:16:21: Man muss die Algorithmen verstehen um Themen zu besetzen und dann vielleicht weniger zu senden sondern allgemein Themen darzustellen Weil es geht ja auch nicht darum, dass ich jemand ausbilde auf einem solchen Kanal.

01:16:32: Sondern es geht darum eine gewisse Grundaufmerksamkeit zu erzeugen und es geht darum Anker zu setzen.

01:16:37: Und das können auch manchmal kleine Anker sein welche Dienstleistung da ist und darüber Interesse zu wecken.

01:16:41: Das ist so der eine Punkt bei dem wir unterwegs sind.

01:16:43: Das haben wir deutlich intensiviert und haben's auch deutlich nochmal auf andere Beine gestellt also weniger generisch sondern wirklich auf den Stuhl desjenigen zu setzen, den wir targetieren, den wer ansprechen möchten um dann entsprechend auch den Content danach zu gestalten.

01:16:58: Das Zweite ist, ich war ja eben bei dem, ich habe das Schlagwort digitales Ökosystem gesprochen.

01:17:03: Wir haben eine Beteiligung in Dresden die Uni Wunder.

01:17:07: Die baut die größte Studierenden Plattformen in Deutschland auf und darauf gibt es Mehrwerte.

01:17:12: Mehrwerten in vielerlei Bereichen also Inhalte zur Thesis, Inhalten zum Druck deiner Studienarbeit seine klasse studentische Mehrwertplattform Und wir steuern sehr transparent dazu bei die Finanzinhalte und lernen darüber junge Menschen kennen die dann sagen, ja ich hab ein Interesse daran zum Beispiel mal an einem online Seminar von MEP teilzunehmen zum Thema Financial Education.

01:17:36: und natürlich ist unsere Hoffnung.

01:17:37: Und auch unser Ziel aber am Ende des Tages muss es natürlich der Teilnehmer entscheiden dass unser hoffnungser Ziel das er sagt Ja ich möchte gerne meine Beratung verstanden, aber da komme ich über Wahrnehmungen innerhalb der Zielgruppe über Kompetenz und dadurch dadurch hole ich mir meine Relevanz und dafür muss sie aber natürlich schon auch manchmal etwas lauter oder schräger sein, als ich jetzt persönlich sonst irgendwie in Social Media auftreten würde.

01:17:59: Heißt das aus dem was du erläuterst, Jan ist ja klar eure Philosophie und dass ihr immer diesen persönlichen Kontakt auch sucht?

01:18:07: Und darüber dann auch das Wissen und euer Mehrwert vermittelt?

01:18:11: habt ihr euch bewusster gegen entschieden?

01:18:14: und nachdem ich selber mal so geguckt habe was gibt's denn so an Finanzwissen Vermögensversicherungs also durchaus beide Dimensionen und Stolpern über Finanz-Tipp, Finanzguru.

01:18:27: Ich stolpe nicht über MLP in den sozialen Medien.

01:18:30: Ist das eine bewusste Entscheidung oder ist es ein Weitspot?

01:18:33: Dass man MLP als jemandem wahrnimmt gerade auch junge Leute die erste Finanzfragen haben dass sie dann ja über euch stolpern an dieser Stelle ist mir jetzt nicht passiert

01:18:44: würde ich sagen der hat unser System ganz gut funktioniert weil du jetzt auch nicht klassische junge Zielgruppe bist.

01:18:49: Das war jetzt mit einem Augenzwinkern.

01:18:50: Ja, das tut natürlich weh aber...

01:18:51: Du verstehst es nicht miss!

01:18:53: Natürlich ist auch eine gezielte Ansprache ne?

01:18:55: Also wenn wir in sozialen Medien eine klassische Lead-Generierung...

01:18:58: Also sprich, es ist für euch ein wichtiger Kanal ich habe's einfach nicht mitgetrieben.

01:19:01: Es ist ein richtiger Kanal.

01:19:03: In der breiten Wirkung, das hab' ich ja gerade gesagt haben wir das deutlich intensiviert.

01:19:06: Gerade Instagram, TikTok

01:19:08: etc.,

01:19:09: Aber grade jetzt beim Thema.

01:19:10: Ich spreche, ich tagetiere konkret auf dann zum Beispiel Seminare in denen es um Financial Education gehts ja um Basis Finanzwissen geht.

01:19:18: Das ist etwas, was wir seit vielen Jahren sehr professionell machen aber versuchen natürlich in der Tat die Zielgruppe gezielt anzusprechen und das nicht bei breiten Wirkung zu machen.

01:19:26: Was wir auch gemacht haben die letzten Jahre sind so klassische Marketing Kampagnen.

01:19:31: Die finden bei uns auch noch im klassischen Medien statt Aber finden auch zunehmend und immer mehr auch online statt.

01:19:38: Und was ich da was uns da unheimlich geholfen hat auch die letzten jahre auch Bei den bei den jungen Kunden ist dass wir halt auch Kundenbeispiele selbst sprechen lassen.

01:19:46: Und ich glaube, dass es sehr authentisch ist und das ist ja auch genau der Unterschied.

01:19:49: Weil vieles andere was du findest, ist halt einfach ein Wettbewerb um Konditionen als Beispiel oder ist ein Nutzenversprechen, um irgendwas kurzfristig einfacher machen zu können über Gamification?

01:20:00: Wenn es um diese Besonderheit geht – um dieses USP, was ich gerade besprochen habe – dann muss man das ja versuchen irgendwie erlebbar zu machen und das müssen wir auch über soziale Medien erlebbaren.

01:20:10: Und da ist das Beispiel aus der Generation Kunden zu nehmen, die diesen Mehrwert in ihren Worten beschreiben.

01:20:14: Aus meiner Sicht ein probates Mittel.

01:20:16: Wenn du auf den Wettbewerb guckst, welche zwei drei Wettberwerbe hast du persönlich immer wieder auf dem Rand da?

01:20:24: Du sagst es schon, es gibt nicht den einen Wettbetwerbe.

01:20:26: aber wenn du so im Umfeld schaust, wen nimmst du da tatsächlich wahr?

01:20:31: Ich habe unterschiedliche Kategorien und ich hab eben schon gesagt es gibt dieses Geschäftsmodell wie wir haben... Wenn jemand einfallen würde, sagst du gerne.

01:20:40: Dann sprechen wir drüber.

01:20:42: Weil ganzheitliche Finanzberatung mit Selbstständigen unabhängig und dann noch auf eine sehr spezielle Zielgruppe das kenne ich so nicht.

01:20:50: Sondern es geht ja immer wieder darum um Teilwettbewerbs wie eben definiert habe.

01:20:54: Da hab' ich schon die letzten Jahre auch sehr stark den Fokus gelenkt auf die Neobroker und die üblichen Namen, die jeder kennt... Ich gucke mir aber natürlich auch an, was passiert in anderen Teilen des Marktes?

01:21:06: In Vertriebsgesellschaften.

01:21:07: Das muss man ja auch verstehen wie die unterwegs sind, wie sie sich entwickeln.

01:21:12: Also

01:21:12: sprich bei den Versicherungen selbst.

01:21:14: Versicherung,

01:21:14: es gibt Maklerplattform und so weiter und sofort.

01:21:17: Und der dritte Bereich werden halt klassische Banken hier natürlich auch versuchen sicher auch weiter zu entwickeln.

01:21:21: also jetzt nimmst du mal das Thema Neobroker und guck dir gerade an Was die Sparkassen, was die Volksbanken alle machen.

01:21:26: Die versuchen ja auch ihren Fuß da in die Tür zu bekommen und wegzugehen von dem klassischen.

01:21:30: Da kommt jemand und kauft ein Weltpapier dadurch dass er zum persönlichen Berater geht.

01:21:34: Sondern versuchen wir auch im Bereich Online Brokerage

01:21:36: etc.,

01:21:36: die nächsten Schritte zu gehen Und auch das zu beobachten ist, dass man sich extrem wichtig weiß immer sehr hilfreich ist.

01:21:42: Aus meiner Sicht ist es um einfach so ein bisschen rauszukommen aus der aus der üblichen Glocke Auch mal andere Märkte zu gucken und sich sich sich Unternehmen anzugucken die ähnliche Geschäftsmodelle In anderen Märkten haben um einfach auch ein Verständnis dafür zu bekommen, wie man sich weiterentwickeln kann.

01:21:58: Insofern ist es eine Mixtur je nachdem was gerade der Fokus ist.

01:22:03: aber alles hat natürlich in einer Wettbewerbsbeobachtung seine Berechtigung und ja darauf hast du ja abgezielt.

01:22:12: das Thema Neo Broker reine Online Anbieter hat natürlich deutlich an Bedeutung gewonnen.

01:22:18: Kurz noch in dem Kontext Umfeld, Entwicklung.

01:22:21: Du hast es schon erwähnt dass auch ihr ja bereits länger schon Honorarberatung auch anbietet selbst wenn der Anteil dort werden wir mal den prototypischen hunderttausend Euro verdienen den Berater.

01:22:34: genauer noch das du erst kann nochmal zehn Prozent sein wird beim Neustarter vielleicht weniger sein.

01:22:40: was ist und gibt dir immer wieder eine Politik diese Diskussion wenn es sowas wie ein Provisionsverbot auf einmal gäbe auf Finanzprodukte.

01:22:50: Ich weiß nicht, was der aktuelle Diskussionsstand dazu ist, das wirst du vielleicht besser einordnen können als ich.

01:22:55: Also gibt's das?

01:22:57: Ist es ernst zu nehmen.

01:22:58: und wenn es passiert, was macht das dann mit einer MLP?

01:23:02: Ernst zu nehmen ist immer jede Diskussion.

01:23:04: die Diskussion war mal eine, die deutlich weiter vorangeschritten ist nach meiner und unserer Beobachtung und die momentan nicht im Vordergrund steht oder aktiv geführt wird.

01:23:13: Es gab noch mal aus der EU vor...

01:23:15: Man war sie ernst zu nehmen, aus deiner Sicht.

01:23:17: Vor vier, fünf Jahren war das in Deutschland mal eine tiefer gehende Diskussion und es war vor zwei, drei Jahren in Europa eine weiterreiche Diskussion.

01:23:25: Da gab's einen Vorschlag einer EU-Kommissarin die gesagt hat Sie möchte an eine Form von Provision begrenzungen gerne haben.

01:23:33: Die Diskussion ist aus guten Gründen wie ich finde Und das sage ich nicht um Geschäftsmodell zu schützen sondern da war in der Diskussion auch viel Unwissenheit drin Dass man sich eher politisch motiviert, weil das Thema unwohl war.

01:23:45: Das ist aber meine persönliche Einschätzung.

01:23:47: Stand das Thema deutlich stärker im Mittelpunkt?

01:23:49: Momentan würde ich jetzt kurzfristig keine Gefahr sehen was nicht bedeutet dass man sich mit dem Thema auch beschäftigen muss.

01:23:55: und das haben wir natürlich auch mal getan und tun es auf fortlaufend.

01:23:58: Und wenn du dir unser Geschäftsmodell anguckst, dann wären wir diejenigen, die am wenigsten davon betroffen werden.

01:24:03: Weil wir halt so breit aufgestellt sind.

01:24:05: Aber für den Berater wäre es eine Katastrophe für das... Na ja

01:24:08: ist immer die Frage wie dann vergütet wird und wie du da die Vergütung umstellst.

01:24:11: Aber fürs

01:24:11: Status

01:24:12: quo?

01:24:12: Wenn du jetzt im Status quo, wenn du statisch drauf guckst wäre es ungünstig.

01:24:17: Das ist richtig, wobei es ging da ja auch immer nur um Teilbereiche und das ist jetzt auch nicht absolut sondern es ging dann je nach Diskussion standes gab in Deutschland auch mal eine Gesetzgebung der ging's dann um gewisse Qualitätskomponenten die du bekommst wenn du gewisse Kriterien erfüllst.

01:24:29: Da hätten wir jetzt gesagt dass sind wir sehr selbstbewusst.

01:24:31: gleichzeitig sind wir ja die Diskussion gegen vor allem zumindest in Deutschland vor einem um den Versicherungsbereich.

01:24:36: Wir sind aber auch sehr breit aufgestellt das war ja auch deine Eingangsfrage im Bereich Vermögensmanagement was andere dann auch nichts sind.

01:24:43: Wir liefern schon in vielen Teilen auch Honorare und könnten den Teil natürlich auch ausbauen, wenn es so wäre.

01:24:48: Aber nichtsdestotrotz wär's natürlich so, dass er am Anfang auch einen Einschnitt im Markt darstellen würde.

01:24:52: Allerdings hilft dann auch nicht irgendein Theoretikum jetzt zu behandeln, sondern das wird ja davon abhängen wie es genau aussieht.

01:24:58: Unsere Energie geht eher da rein momentan immer wieder an allen Stellen zu erklären warum es denn hilfreich ist?

01:25:03: Dass das System so aufgestellt ist, wie sie aufgestellt ist und gleichzeitig auch mal wieder eine Offenheit dafür zu zeigen, dass wir ja auch da wo es... Das muss ja immer das Entscheidende sein!

01:25:12: wo es vom Kunden akzeptiert oder sogar nachgefragt wird, auch andere Wege zu gehen.

01:25:17: Wie hoch schätzt die Wahrscheinlichkeit ein?

01:25:19: Dass es so einen Provisionsverbot oder Einschränkung irgendwann mal gibt?

01:25:24: Du weißt ja wie das mit politischen Mehrheiten ist.

01:25:26: Das kann sich relativ schnell ändern und wir wissen ja auch alle dass manchmal ja auch Themen wieder aus Tableau gehoben werden einfach aus verhandlungstaktischen Gründen.

01:25:33: momentan würde ich die Wahrscheinlichkeit für sehr geringe erachten wenn du mich jetzt in fünf Jahren fragst wenn wieder eine Bundestagswahl war ne EU-Kommission neu besetzt ist.

01:25:42: Das wäre jetzt ein bisschen Kaffeesatzleserei.

01:25:44: Es ist ein Thema, das immer wieder auf den Tisch kommt.

01:25:47: und deshalb nochmal wir müssen gut erklären und es entscheidend ist wenn man eine gute Mehrwertstiftende Dienstleistung bietet dann habe ich auch keine Diskussion oder weniger Diskussionen und gleichzeitig in die Diskussion gute Argumente reinzugeben.

01:25:59: aber jetzt momentan sehe ich wenig Bewegungen, die uns an der Stelle unruhig sein lassen müssten.

01:26:05: Kurz mal in die Kultur vielleicht noch von der MLP so ein bisschen geguckt da.

01:26:11: Ich selber durfte euch ein bisschen dabei unterstützen, in einem eurer Geschäftsfelder Strategie mit auszuarbeiten und die Umsetzung zu bringen.

01:26:18: Eine Selbstkritik, die du damals gebracht hattest war wir müssen noch konsequenter werden bei dem was wir uns vornehmen.

01:26:25: grundsätzlich ist das etwas was In der Kultur einer mlp drinsteckt.

01:26:31: nur du hast das beschrieben es geht sehr partnerschaftlich auch freundschaftlich zu.

01:26:36: ich sehe um eure kultur auf kümmert bemüht, dass heißt man arbeitet gerne miteinander schätzt einander was ja dann auch unter Umständen zu einer wohlfühl harmonie kultur führen könnte.

01:26:51: habt ihr die und.

01:26:54: kriegt ihr den Spargrad hin, jetzt auch konsequent Veränderungen herbeizuführen?

01:26:59: und wie ordnest du es ein?

01:27:00: Und das ist ja nicht nur schlecht.

01:27:02: Ich finde Harmoniebedürftigkeit ist ja auch was Schönes, weil es dafür sorgt dass man vernünftiges soziales miteinander hat.

01:27:08: aber Du weißt vielleicht was ich meine

01:27:09: Weiß was Du meinst wobei Harmonie bedürfnis- und freundschaftlich und deshalb nichts zu verändern wäre für mich nicht die Dimension.

01:27:18: Die Dimension wäre ein gutes Miteinander als Basis Für Erfolg Aber dann darf er auch als Basis für Veränderung und so würde ich es immer versuchen einzuklassifizieren.

01:27:29: Man könnte natürlich sagen, je näher man sich gegenseitig ist, desto schwerer fällt's auch mal aus der Komfortzone rauszugehen, sich zu provozieren, sich herauszufordern andere Zukunftsbilder zu haben, als die im Status quo sind.

01:27:41: aber das ist dann unsere Aufgabe als Führungskräfte genau dieses zu tun.

01:27:43: Ich muss

01:27:44: dir das letzte Mal eine Entscheidung fällen, die dir echt schwer gefallen ist.

01:27:47: Fachlich richtig, aber menschlich schwer!

01:27:53: Ich fiel mir jetzt viele ein, das ist vier, fünf Jahre her.

01:27:55: Das war eine persönliche Entscheidung bei einem Kollegen als Beispiel nicht schwergefallen aber es war schon so dass ich sehr viel Energie reingesteckt habe oder dass wir miteinander viel Energie rein gesteckt haben den richtigen Weg zu finden und dass wir durchaus wussten, dass solche Veränderungen auch Veränderung sind die viele Menschen beschäftigen werden.

01:28:15: Und das ist jetzt gar nicht lange hier, das sind paar Monate her.

01:28:17: Aber am Ende des Tages hast du solche Entscheidungen fast täglich.

01:28:20: Die sind dann eher im Kleinen Aber es gibt dann halt so die Großen über die Jahre, an die man sich immer wieder erinnert.

01:28:25: Vielleicht noch mal ganz kurz zurückkommen zu dem was du angesprochen hast.

01:28:29: also wenn ein gutes Miteinander zum Bremsklotz werden würde zur konsequenten Zukunftsgestaltung Dann hätte man als Unternehmen ein sehr großes Problem.

01:28:40: und

01:28:42: glaubt ihr dieses Problem mal oder habt ihr's vielleicht?

01:28:45: Also im generellen nämlich das so nicht war dass wir das hätten.

01:28:50: Aber es kann natürlich immer mal sein, dass in einzelnen Kontexten deshalb anders agiert wird.

01:28:57: Aber ich glaube das ist in jedem Unternehmen der Fall.

01:28:59: Ich kann mich daran erinnern was du damals meinst.

01:29:01: da haben wir ja versucht einzelne Teile des Unternehmens stärker zusammenzubringen in eine gemeinsame Strategie und damals habe ich beschrieben, dass wir das im Grunde so ein bisschen haben mit laufen lassen weil das in unterschiedlichen Entitäten stattgefunden hat und wie jetzt eine andere Konsequenzstufe an den Tag legen wollen, weil wir das was gemeinsam da ist tatsächlich als Potential erschließen wollen und auch erschließen werden.

01:29:25: Und das ist aus meiner Sicht eher die Herausforderung, die wir haben nicht eine zu große Nähe, die dazu führt dass du dich nicht verinnerst sondern eher die Frage Wie schaffst Du es?

01:29:36: Dich auf die wesentlichen Themen zu fokussieren Die richtigen Themen anzugehen dann aber auch in den Themen dem Ball ins Tor zu schießen.

01:29:44: Wahrscheinlich haben das viele Unternehmen, aber du hast ja immer wenn du zusammensitzt und bei einer Strategietagung bist es gibt ja tausend Anknüpfungspunkte wie du dich weiterentwickeln könntest Und dann aber auf den Mut zu haben zu sagen Es gibt die ein zwei drei strategischen Initiativen und wir lassen die anderen weg Haben aber auch auf diesen keine Erwartungshaltung.

01:30:05: Das aus meiner Sicht einen extrem schmaler Grad, den es in vielen Unternehmen gibt, denen es aber auch bei uns gibt.

01:30:10: Und das wäre jetzt ein Thema, was wir damals besprochen haben.

01:30:13: Bei dem ich glaube es hat gut funktioniert in sich jeweils aber das gemeinsame zwischen den unterschiedlichen Entitäten stand vielleicht noch nicht den Raum bekommen und noch nicht die Priorität bekommen.

01:30:24: Was ich damals zum Ausdruck bringen wollte ist zu sagen Jetzt ist der Zeitpunkt indem wir uns gemeinsam erarbeiten wo wollen wir hin?

01:30:30: Wenn wir das tun dann werden wir das auch in aller Konsequenz umsetzen.

01:30:33: Das muss auch die Erwartungshaltung sein an jeden Beteiligten.

01:30:39: vorleben möchte als Sänige, der es am Ende des Tages verantwortet.

01:30:41: Deshalb habe ich so angesprochen.

01:30:43: aber um auf den Kern zurückzukommen die Frage auf welche Initiativen ich mich fokussiere und die ich dann auch zum Erfolg bringe.

01:30:50: das ist aus meiner Sicht eine der entscheidenden Hebeln die man in Unternehmen hat.

01:30:55: Du hast ja gerade hättest Vorstandsklausur.

01:30:58: wir sitzen jetzt hier an Hamburg In den OMR-Studios ihr wart im Dimmendorfer Strand gibt's irgendwie Ein, zwei Aha-Momente oder Insights die du für dich mitgenommen hast aus der Klausur.

01:31:10: Oder sagst du, strategisch hat mir jetzt echt noch mal geholfen?

01:31:14: Oder war es einfach nur ein nettes Miteinander?

01:31:19: Es war deutlich mehr als ein netter Miteinander und ich finde auch ein netters Mitteinander ist nicht das was es gut beschreiben würde in einem Business Kontext.

01:31:27: Ich find's extrem wichtig dass man ein gutes Miteinder hat.

01:31:30: als Basis haben wir eben schon einmal darüber gesprochen.

01:31:33: aber das Entscheidende ist ja das gemeinsame vorankommen Und ist ja immer die Frage zu sagen auch einmal im Jahr, zweimal im Jahr.

01:31:39: So machen wir das über Strategieklausuren und man geht einen Schritt zurück und guckt nochmal drauf.

01:31:44: Und das Schöne ist ein zwei Erkenntnisse.

01:31:46: es ist ja häufig erstmal so dass man eine schöne Bestätigung bekommt weil wenn ich nach einem Jahr das ist der übliche Zyklus noch mal sehr bewusst auf Themen gucke und dann auch sehe was in Bewegung gekommen ist Dann bestätigt das den Weg.

01:31:57: Ich habe eben auch als mich nach Strategie gefragt, dass sehr viel über Kontinuität gesprochen.

01:32:01: Diese Kontinuität erlebt man auch an diesen Stellen und erlebt viel Bestätigung.

01:32:05: Habt ihr irgendwas diskutiert?

01:32:06: Er sagt Mensch, das ist echt eine Entwicklung in diesem letzten Jahr gewesen die haben wir so noch nicht wirklich in dem Maße gesehen wahrgenommen.

01:32:16: Es gibt Entwicklungen bei denen man vielleicht von der Geschwindigkeit auch überrascht ist.

01:32:23: Positiv haben wir uns auch über raschbar KI-Themen als Beispiel.

01:32:26: Also wenn ich mir angucke, wo stand man da vor einem Jahr und wie viel Bewegung ist auch in der Organisation reingekommen?

01:32:32: Dann ist es aus meiner Sicht sehr positiv.

01:32:34: Ganz konkret was hat euch da gefreut?

01:32:36: also... uns

01:32:37: hat er sehr gefreut, wenn wir draufgucken erstmal.

01:32:39: Ich unterscheide bei AI immer zwischen Everyday AI also was nutzt jeder und zwischen dem was machen wir zentral fürs Unternehmen beispielsweise ums jetzt konkret zu machen für einen Berater Arbeitsplatz dann haben sich beide Dinge gut entwickelt und wir haben aber auch gerade bei den Sachen, die wir zentral machen um einen Arbeitsplatz weiter zu entwickeln.

01:32:59: Haben wir aus meiner Sicht nochmal Zwischenschritte genommen, bei denen ich mir nicht sicher gewesen wäre vor einem Jahr ob wir das so schnell hinbekommen.

01:33:05: was ist

01:33:05: das genau?

01:33:07: Zum Beispiel die Nutzung des automatische Auslesen von Dokumenten reinschreiben Der Bau eines Multiagentensystems, der einem Berater dabei hilft aus den unterschiedlichen Zielsystemen Informationen über Kundensituation zu bekommen um dem Kunden möglichst zielgenau zu beraten.

01:33:23: Das geht unheimlich schnell voran.

01:33:24: oder ein Beispiel das machen wir gemeinsam mit einem... Wir sind ja hier im Norden hast du gerade gesagt... Machen wir gemeinsam in einem Schwesterunternehmen in Kiel der Domkura zu sagen es gibt einen automatisierten Prozess indem der Kunde einfach nur mit nem Handyfoto ein Versicherungsvertrag hoch lädt und ganz automatisch von der AI im Hintergrund alles automatisiert optimiert wird.

01:33:42: Das sind große Sprünge, die man innerhalb kürzester Zeit genommen hat.

01:33:45: Die teilweise ja auch bei anderen in der Branche auch öffentlich sehr positiv dargestellt werden gerade über den ganzen Tech-Unternehmen

01:33:52: und

01:33:53: da sind wir schon auch sehr zufrieden mit und an der anderen Stelle auch positiv überrascht wie schnell sich die Organisation da auch angepasst hat weil du kommst ja grade bei den AI Themen am Anfang sehr stark aus einem Sohn Sense of Urgency dann kommst du aus so einer Appelkultur heraus aber du hast ja dann die Herausforderung jetzt dann auch ins Tunen zu kommen Und dieses dann ins Tun zu kommen und konkrete Erlebnisse zu schaffen, da gucken wir zufrieden drauf.

01:34:17: Sind aber nicht selbst so frieden oder würden jetzt sagen Wir können uns zurücklehnen Sondern genau dieses Tempo beizubehalten und weiter auszubauen.

01:34:24: ist der nächste Schritt

01:34:26: Die Thematik Donkura Kiel?

01:34:30: Da heißt ja diese KI Themen sind nicht in Wiesloch geboren die Zentralen sondern außerhalb.

01:34:37: Ist das etwas was du auch anderen Unternehmen aus der Erfahrung House empfehlen kannst, dass es schwer ist.

01:34:43: Aus dem ich sage jetzt mal angestammten Hauptsitz heraus mit KI innovativ nach vorne zu preschen eher schwierig ist sondern Leute sucht durch im Grunde einen Satelliten, der das dann vielleicht in die Zentrale trägt oder lässt sich da irgendwas draus ableiten?

01:35:00: Also richtig die Don Cora war und isst ein Frontrunner, ist aber auch Geschäftsmodell immer nennt.

01:35:04: also ist in dem Geschäfts-Modell auch wichtig und hat uns auch sehr geholfen.

01:35:09: Gleichzeitig hilft es immer, wenn ich auch an verschiedenen Stellen solche Dinge initiiere und das hilft auch immer.

01:35:15: Wenn du einen hast der vorgeht weil die anderen gucken dahin und gleichzeitig kann er die anderen natürlich mitziehen.

01:35:21: also es wirkt aus meiner Sicht sehr motivieren Und wenn ich vielleicht noch mal von KI auf wegziehe.

01:35:25: ganz allgemein Ich habe eben drüber gesprochen dass wir auch Unternehmen gegründet haben uns ein Unternehmen beteiligt haben Es beschrieben als Ökosystem.

01:35:33: Das sind ja auch sehr bewusste Entscheidungen.

01:35:35: Wir sind eine Organisation mit knapp fünf tausend Menschen Wenn ich alles zusammennehme und das ist jetzt keine Riesenorganisation, aber eine große Organisation.

01:35:44: Und wir haben natürlich auch wie es halt ist in größeren Gruppen.

01:35:47: Wir haben regulatorische Anforderungen, wir haben entsprechende Berichtswege.

01:35:51: Das ist anders als in einem Start-up ganz naturgemäß.

01:35:54: Wir sind klein genug um schnell zu sein.

01:35:56: Aber natürlich besteht wie in jedem Unternehmen auch immer mal die Gefahr dass man zu langsam ist und dann die sehr bewusste Entscheidung zu treffen zu sagen Wo lagere ich denn auch etwas aus?

01:36:05: Zum Beispiel in einem Unternehmen eine Beteiligung, die deutlich freier denken können.

01:36:08: Die deutlich mehr Grüne Visa haben!

01:36:10: Die deutlich weniger Historia haben... ...die vielleicht nochmal ein komplett neues Management haben.

01:36:14: Die noch mal einen ganz neuen Ansatz haben ist natürlich aus meiner Sicht ein extrem wichtiges Mittel

01:36:19: um

01:36:20: Unternehmen weiterzuentwickeln und gerade in den Bereichen weiter zu entwickeln, die dann halt auch angrenzen aber gleichzeitig halt auch immer das Bild des Schnellbootes wieder auf den Tanker, aber im wohlverstandenen Sinn auf den Tanker dann auch wieder ins Bildau war zu haben.

01:36:34: Und das halte ich schon für eine kluge Methode ja und das machen wir gerne und glaube auch ganz erfolgreich.

01:36:40: zum Abschluss eine persönliche Frage die der wahrscheinlich auf ein Senkel geht weil sie wird hier glaube ich öfters gestellt.

01:36:47: ist er gespannt?

01:36:49: ist Jan Berg der nächste CEO der MLP und wird das vorbereitet entwickelt?

01:36:55: ihr dementiert es immer wenn es in der Presse gefragt wird und sagt nichts dazu Und du kannst auch gerne sagen, ich kann diese Frage nicht mehr hören.

01:37:03: Auf dem Gestand ist mir dieser Fall gar nicht so häufig gestellt worden und ich beschäftige mich auch nicht mit dieser Frage

01:37:08: Aber es ist keine bewusste Nachfolgeregelung die ihr jetzt schon vorprogrammiert habt?

01:37:13: Das wäre nicht meine Aufgabe eine solche Entscheidung vorzubereiten.

01:37:17: Ich bin ja wie Du weißt wir haben eben ganz kurz darüber gesprochen aber seit einem Jahr in der Hohlingfunktion.

01:37:22: Mir macht es viel Freude, ich bin seit mehr als zwanzig Jahren im Unternehmen und ich bin inhaltlich getrieben von dem was ich tun darf.

01:37:28: Ich nehme das als unglaubliches Privileg war Verantwortung zu übernehmen und habe bislang zu jeder Verantwortung ja gesagt und würde auch zu jeder anderen Verantwortung immer Ja sagen.

01:37:36: aber das ist nicht meine Aufgabe darüber zu sprechen oder meiner Aufgabe das ganze zu bewerten ist aber jetzt auch nichts was mich tagtäglich beschäftigen würde.

01:37:43: Aber wenn du mir die Frage stellst dann adelt mich natürlich diese Frage aber es ist nichts was auf meinen aktiven

01:37:49: Akkinder steht.

01:37:50: Ganz, ganz herzlichen Dank fürs Gespräch.

01:37:52: Ich hab ein paar tolle Anregungen für mich selbst mitgenommen gerade als wir über das Vertriebsthema aufsprachen und Strukturen.

01:37:59: Vielen Dank vor allem auch für die Reflektionen der möglichen Entwicklungen und auch das Aushalten der teilweise dann wahrscheinlich hier und da ein bisschen unangenehm Nachfragerei.

01:38:09: Und ich habe gemerkt du bist ja selten emotional wahrnehmbar bei deiner Professionalität aber man merkte dass dieser Visostachel tatsächlich tief sitzt.

01:38:18: An alle Zuhörer von Die Wagt, ich hoffe die Folge hat gefallen.

01:38:21: Liked es und abonniert es unbedingt!

01:38:23: Und dir ein großes Dankeschön, Jan.

01:38:26: Wir bleiben eure Fälle in Kontakt.

01:38:28: Ich danke dir.

01:38:29: Vielen Dank für den guten

01:38:36: Austausch.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.