Dräger-Vorstand Rainer Klug über das schlechteste Jahr der Firmengeschichte und einen Turnaround ohne Kahlschlag

Shownotes

Nach der Schule hat er Kfz-Mechaniker gelernt, und noch heute schraubt er nach Feierabend an seinem Austin-Healey. Im Job verantwortet Rainer Klug einen Milliardenbereich, dessen Produkte genau dann funktionieren müssen, wenn es um Leben und Tod geht. Er sitzt seit 2015 im Vorstand des Lübecker Familienunternehmens Dräger und führt seit 2020 die Sicherheitstechnik. Das 137 Jahre alte Unternehmen hat rund 17.000 Mitarbeitende und ist der weltweit größte Hersteller von Pressluftatmern für die Feuerwehr. Außerdem baut es gerichtsverwertbare Alkoholmessgeräte, Gaswarntechnik für Chemieanlagen und ABC-Schutz für Streitkräfte.

In dieser Folge von Debugged erzählt Rainer, wie Dräger zu Beginn der Corona-Pandemie etwas verkaufte, das es noch gar nicht gab: eine komplette FFP-Masken-Fabrik für die US-Regierung. Bei Vertragsabschluss gab es noch keine Maschinen, kein Material und keine Mitarbeitenden. Die Rohstoffe sicherte sich Dräger über ein Gesetz aus dem Koreakrieg, kurz darauf folgten Werke in Großbritannien und Frankreich. Er erklärt, warum 2022 trotz voller Auftragsbücher zum schlechtesten Jahr der Firmengeschichte wurde, als die Lieferkettenkrise zuschlug. Danach hob er die EBIT-Marge der Sicherheitstechnik von rund 4,5 auf knapp 12 Prozent, ohne Hunderte Stellen zu streichen. Außerdem geht es darum, warum Preiserhöhungen auch eine Bereinigung im Vertrieb sein können, warum der Niedergang der deutschen Chemieindustrie Dräger direkt trifft und warum er das Verteidigungsgeschäft verdreifachen will.

Ein Deep Dive über Krisen als Beschleuniger, Geschwindigkeit als Wettbewerbsvorteil und große Familienunternehmen als „deutsches Kulturgut“. Dazu kommt die Geschichte, warum Grubenretter in den USA bis heute „Draegermen“ heißen. Und Rainer verrät, welche Eigenschaft in keiner Mitarbeiterbefragung steht, ihm von seiner Frau aber gern mal gespiegelt wird …

Viel Spaß beim Hören! Produziert von Podstars by OMR. Mehr von Matthias Kolbusa: Website: https://kolbusa.com/ LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/matthiaskolbusa/ Keynotes: https://kolbusa.com/keynotes/

Transkript anzeigen

00:00:00: Es war eine Phase in den Lieferkettenengpässen, dass unsere Kunden haben eigentlich bei drei Herstellern bestellt.

00:00:06: Bei uns und zwei Wettbewerbern.

00:00:09: Das hat mich zermürbt!

00:00:10: Wenn sich die Lieferketten beruhigen und das Material wieder kommt wird der den Auftrag behalten, der zuerst liefern kann.

00:00:23: Ja dann starten wir doch.

00:00:24: Hi Heine.

00:00:26: Willkommen zu Diebakt.

00:00:28: Ja.

00:00:28: Bevor wir loslegen, wurde ich noch mal von OMR dazu ermahnt euch liebe Hörer dazu aufzurufen den Podcast Diebock doch bitte zu abonnieren, zu liken hilft uns sehr sei es auf Spotify oder Apple wo auch immer ihr dem Podcast hört.

00:00:43: und jetzt direkt der Einstieg mit ihr Rainer Ich mach das ja immer gerne, dass ich so ein bisschen versuch mal auf einer persönlichen Ebene was mir mit dir nicht schwer fällt.

00:00:50: Wir kennen uns schon paar Jahre durften auch schon zusammen arbeiten und ich weiß, dass du einen Fäbel für Autos hast selbst wenn es ein bisschen anders gelagert ist als bei mir.

00:00:59: wir haben gerade auf die Fotos geguckt.

00:01:00: mein Offroad Mobil wird jetzt nach zwei Jahren endlich fertig.

00:01:05: Du fährst eher Oldtimer oder sammelts auch Oldtimer.

00:01:09: Ja, sammeln

00:01:09: ist jetzt übertrieben.

00:01:10: Aber ich glaube du hast zumindest nicht nur einen.

00:01:12: Ja das ist richtig.

00:01:14: Wie bist du dazu gekommen?

00:01:15: Hattest du schon immer ein Bezug zu Automotor oder wann ist es passiert?

00:01:21: Ja also einerseits habe ich natürlich nach der Schule eine Ausbildung gemacht als Kfz-Mechaniker.

00:01:27: Du kennst dich also richtig aus!

00:01:29: Ja, also kannte ich mal.

00:01:32: Das ist natürlich jetzt aufgrund meines Fortgeschrittenen altes denn jetzt auch schon vierzig Jahre her und von daher bin ich zumindest der Technik fast stehen geblieben weil es sind eben immer alte Autos um die ich mich kümmere.

00:01:45: aber es ist eigentlich mehr die Freude da drin dass das einfach schöne Autos waren in der Zeit.

00:01:51: das war ein schöner Form das war nicht alles aus dem windgarten kanal geschnitten.

00:01:57: Das macht mir einfach Spaß und es ist auch eine gute Abwechslung, den Kopf frei zu kriegen.

00:02:04: Manchmal sitzt man abends und sucht irgendwo auf der Welt Teile zusammen von Autos wo es keine Teile mehr gibt.

00:02:11: Und das ist so ein netter Ausgleich.

00:02:14: Hast du einen Lieblingsauto?

00:02:15: Ja,

00:02:16: sag mal!

00:02:17: Das ist mein Austin Healy Mark, zwei zum drei Liter Motor drin und der ist einfach eine wunderschöne Form.

00:02:26: Guckst

00:02:26: du ihn dann gerne an?

00:02:27: Schraubst lieber drum rum oder fährst lieber?

00:02:30: Oder alles?

00:02:30: Das

00:02:30: ist eigentlich ein gesunder Mix aus beiden.

00:02:32: also ich habe jetzt auch keine irgendwie so ne Sammlagerage wo man das hinschlägt steht in einer ganz normalen Garage kannst nicht drum rumlaufen siehst mal grad gar nix.

00:02:41: Und wenn er rausgefahren hat und Wetter ist schön und er fährt dann auch dann sieht es schön aus wenn der da steht.

00:02:47: okay ja dank dir.

00:02:49: Andere Sachen, die du zum Ausgleich gerne noch machst.

00:02:51: Du bist jetzt ja bei Träger schon seit zwei Fünfzehn?

00:02:55: Ist das richtig?

00:02:56: Ja!

00:02:57: Also schon über zehn Jahre im Vorstand verantwortlich auch für die Safety.

00:03:02: kommen wir gleich drauf.

00:03:05: Andere Dinge, die dich zum Ausglach gerne machst, ihr reiner als Mensch einfach genießt...

00:03:11: Jetzt habe ich ja auch so diese Pendelsituation.

00:03:14: Ich lebe ja nur während der Woche hier oben im Norden, also immer nur von Monats bis Freitags in der Regel.

00:03:20: und jetzt haben wir das Glück, dass wir in der Nähe von München am Stanberger See zu Hause sind.

00:03:26: Und natürlich habe ich solche ausgleichste Situationen, dass sich eben mit dem Rad so typischerweise Sonntagseimer um den See fahrt.

00:03:33: Das sind dann so gute Fünfte etwas mehr als fünfzig Kilometer Und es ist einfach die Freude, so den Kopf frei zu kriegen auf dem Rad dann in dieser wunderschönen Landschaft zu fahren und auch zu genießen selbst wenn es immer der gleiche Weg ist.

00:03:47: Der sieht jeden Tag anders aus.

00:03:49: Immer ist das Licht anders egal in welcher Jahreszeit ja.

00:03:54: Das zum Beispiel gibt mir wirklich viel und ansonsten freue ich mich darauf dass sich ein sehr sehr lieben fast schon immer da gewesen ein Freundeskreis da pflegen kann Weil es sind halt auch Leute, die mich mein Leben oder die wir uns gegenseitig in unserem Leben begleitet haben.

00:04:13: Die da auch irgendwie gelandet sind also entweder an Stanberg oder München und... Das ist einfach eine großartige Qualitätszeit am Wochenende.

00:04:23: Und

00:04:23: sieht ihr an, dass dir das gefällt?

00:04:26: Wie schaffst du das dann trotz der Pendelsituation des Aufrechtsverhaltenes?

00:04:29: Ist es ein hoher Preis oder sagst du nee?

00:04:32: Im Grunde wär's jetzt auch egal ob ich zwölf Stunden oder zehn am Tag in München arbeite...

00:04:41: Das macht keinen Unterschied während der Woche.

00:04:42: Die Woche ist intensiv und auch bei unseren Freunden verlagert sich das ja auch aus Wochenende.

00:04:50: Die haben, ich sag mal ähnlich intensive Berufe gewählt würde ich es mir manchmal wünschen.

00:04:57: Oh, da ist jetzt am Mittwochabend eine Art Geburtstag und wir treffen uns alle in der Kneipe.

00:05:02: Das gelingt mir durch die Distanz eigentlich eher nicht.

00:05:06: Das vermisse ich auch muss ich ganz ehrlich sagen.

00:05:08: Diese Spontanität ist eben nicht da.

00:05:10: Wir müssen sie mal planen.

00:05:13: Ja aber ansonsten sage ich mal glaube ich hätte das keinen Unterschied.

00:05:19: Kein empfundener hoher Preis den du zahlst?

00:05:22: Durch die Pendelai?

00:05:24: Nee, das kann man jetzt so nicht sagen.

00:05:27: Wenn ich mich zurück erinnere in die Zeit ... Als ich ja in München gearbeitet hab, es hat ein Grund, warum wir dort leben und an der Zeit, als ich da gearbeitet habe, war die Zeit noch intensiver.

00:05:38: Da war gar nichts möglich.

00:05:39: von daher.

00:05:40: Ich glaub einfach, dass ... Und ehrlich gesagt, ich denk auch nicht wirklich drüber nach, wie's ist.

00:05:45: Damit komm' ich klar.

00:05:47: Verstanden!

00:05:49: Sag mal Trägerwerke, gibt doch mal unseren Hörern einfach mal nur kurz und überblick.

00:05:53: Was sind die Trägewerke?

00:05:54: Hier oben im Norden seid ihr natürlich ein Begriff und für jeden der vielleicht einen Alkoholtest gemacht hat oder einen

00:06:01: Drogentest.

00:06:03: Das ist vielleicht schon so als kleiner Spoiler.

00:06:05: Sagt aber was machen die Trägwerke und für was bist du verantwortlich da?

00:06:09: Ja also... Die Trägarwerke ist ich sag mal etwas größerer mittelständischer.

00:06:14: Das ist ein Familienkonzern, der ist jetzt hundertsiebendreißig Jahre alt.

00:06:19: Und er besteht aus zwei Teilen.

00:06:22: Das eine ist der Bereich der Sicherheitstechnik und das andere ist der Teil der Medizintechnik.

00:06:27: Wenn wir mal mit der Medizin-Technik anfangen... Also jeder, der so in ein deutsches Krankenhaus geht wird im intensivmedizinischen Bereich sehr viele Träger gerätet werden.

00:06:35: Also sprich wir wollen diese Geräte gar

00:06:37: nicht sehen?

00:06:37: Ne genau!

00:06:38: Wir haben eigentlich grundsätzlich ja Geräten die man selber nicht will.

00:06:43: Man will die dann, wenn es einem nicht gut geht.

00:06:45: Also wir machen eigentlich Produkte und das betrifft beide Bereiche.

00:06:50: Die Rettenleben, die unterstützen Leben, die so auf der Kante sind...

00:06:56: Was heißt das praktisch?

00:06:57: Sind das Beatmungsgeräte?

00:06:59: Genau!

00:06:59: Das sind Beatmungs-Geräte, also Intensivbeatmung Geräte.

00:07:03: Manchmal kennt man auch sowas wo man sagt irgendwie schnarre ich einer und dann kriege ich da einen kleinen Schlauern ist sowas nicht.

00:07:08: Wir machen nur intensivmedizinische Geräter.

00:07:12: Das ist die Anästhesie zum Beispiel, insbesondere ganz emotionaler Bereich und ganz wichtiger Bereich wie ich finde es da wo das Leben beginnt.

00:07:19: Und wenn es dann eben nicht so einfach beginnt für Frühgeborene, der ganze Teil der Frühgeborenentversorgung also intensivmedizinische Versorgung für Frühgeborne sowas zum Beispiel.

00:07:31: Und darum gibt es natürlich so ein gewisses Ökosystem, das ist das ganze Thema des Patienten Monitoring zunehmend stärkere Vernetzung, Digitalisierung in den Krankenhäusern.

00:07:41: Das ist so der Medizinteil – das ist ja noch etwas größerer Teil.

00:07:45: Was heißt Größer?

00:07:46: Wir liegen so um die zwei Milliarden Umsatz in der Medizintechnik und dann gibt es dazu noch parallel.

00:07:54: die Sicherheitstechnik befasst sich ebenfalls damit, was eigentlich mit dem menschlichen Körper wenn er atmen muss tut oder wenn der eben in schwierige Umfelder kommt wo es Atmen zum Beispiel nicht mehr möglich wäre.

00:08:06: Also was heißt das konkret?

00:08:09: Pressluftatmer für Feuerwehren.

00:08:10: Jeder hat schon mal einen Feuerwehrmann gesehen.

00:08:12: Der trägt zwei Atemluftflaschen oder eine Atemluftflasche meistens auf den Rücken.

00:08:18: die ganze Atmluftversorgung inklusive der Masken und der Helme sozusagen als Systemansatz auch zunehmend viel stärker digitalisieren, vernetzend um die Sicherheit von Feuerwehrleuten zu gewährleisten.

00:08:30: Dann gibt es große Bereiche wo wir darüber sprechen Anlagen und Personen zu schützen während der Arbeit.

00:08:38: also man Man schützt zum Beispiel petrochemische Anlagen durch eine Gasmesstechnik, die vor toxischen oder explosiven Gasen Alarm gibt.

00:08:48: Wenn da irgendwo mal ein Defekt ist und was ausströmt, werden Anlagen runtergefahren, Menschen werden evakuiert in Sicherheit gebracht.

00:08:56: Ja und jede Person, die sich auf so einer Anlage bewegt hat auch noch einen persönlichen Body Monitor.

00:09:01: Da ist eben auch ein Gasensor, der steckt hier typischerweise am Reverb Und der schaltet auch auf Alarm.

00:09:08: und waren die Mitarbeiter, die auf den Anlagen sind das Gelände zu verlassen sich in Sicherheit zu bringen.

00:09:16: Und solche Sachen machen wir.

00:09:17: Und traditionell kommt das Ganze natürlich aus dem tatsächlich mal aus dem Bergbau.

00:09:21: da ist es mal alles entstanden.

00:09:24: Da ist auch das erste Beatmungsgerät entstanden.

00:09:27: also hat man angefangen mit wie gesagt

00:09:28: vor hundert siebenund dreißig Jahren

00:09:30: ja das war so nineteenhundert in dem.

00:09:36: Und dann der Bereich mit den Tests von Alkoholdrohungen.

00:09:41: Ja genau, das hat sich entwickelt weil in so einem Alkuholmessgerät ist natürlich ein Gas-Sensor drin.

00:09:48: Das ist der Zusammenhang?

00:09:51: Das Spannende ist wenn man sich so überlegt naja da gibt es eine Medizintechnik intensivmedizin und dann gibts da eine Gasmis Technik Mit ganz unterschiedlichen Kunden, dann ist aber der technologische Kern, der da drinsteckt das Verbindende.

00:10:06: Also wir verstehen auf beiden Seiten was Gase bedeuten und was Gases im positiven oder im schädlichen Sinne auf den menschlichen Organismus bedeuten.

00:10:17: Denn, ich sag mal Frühgeborenen in Jynco Bouter hängen ganz zentral natürlich auch an der Sauerstoffmessung.

00:10:24: Also welche Sauerstoffsmilieu stelle ich zur Verfügung?

00:10:28: Das Gleiche habe ich natürlich auch wenn ich sage einmal bei den Stadtwerken einen Mitarbeiter in eine Abwasseranlage in irgendwelche Schächteschicke dann muss gemessen werden ob da überhaupt genau Sauerstof ist oder eben weitere toxische oder explosive Gase dort sind.

00:10:47: Und dieses technisch verbindende Kernelement, das macht eigentlich die Firma aus und um diese Technik herum so sind Applikationen und Produkte entstanden.

00:10:56: Wunderbar selbst ich habe es kapiert.

00:10:59: Danke dir!

00:11:00: Und jetzt seid ihr ja sicherstechnisch sagtest du ein bisschen kleiner als Medizintechnik heißt?

00:11:04: Wir

00:11:04: sind zu eins Komma sechs Milliarden.

00:11:06: Also in Summe dann drei sechs drei sieben Milliarden im Konzern.

00:11:13: Und ihr seid ja in der Sicherheitstechnik, in manchen Bereichen sogar Weltmarktführer?

00:11:17: Ja.

00:11:18: In welchem?

00:11:19: Wir sind zum Beispiel weltweit der größte Hersteller für Pressluftatme.

00:11:24: Also wenn wir diesen

00:11:25: Feuerwehr teilnehmen... Unsere Märkte sind ja extrem fragmentiert, das ist immer so ein Einzelmerkwer.

00:11:33: Und so schneidet sich das zusammen.

00:11:36: und wenn wir in den alkoholmestechnischen Bereich reinschauen dann gibt es diese klassischen Screener die man auch selber kaufen kann im Online Shop und die legt man ins Auto Handschuhe fahrt da sind wir wahrscheinlich nicht der Marktführer.

00:11:50: Aber wenn es den Evidenzialbereich nehmen, also im Evidenzialbereich.

00:11:54: Was heißt das?

00:11:55: Das sind Geräte die ohne eine Blutprobe auskommen und die Messung so genau ist und eben technisch auch so ausgeklügelt ist dass die gerichtsverwertbar sind ohne eine blutprober.

00:12:06: Da sind wir dann eben Technologieführer und über das Thema Technologieführerschaft auch zur Marktwörterschaft gelangt.

00:12:15: Ja, so kann man das sagen.

00:12:16: Wir sind auch in der Intensivbeatmung weltweit der größte Hersteller.

00:12:21: Das ist immer sehr schwierig ein bisschen rauszukriegen natürlich weil unsere Marktbegleiter das ja nicht in Stückzahlen veröffentlichen wie viel sie eigentlich produzieren.

00:12:31: So richtig erstmalig ans Licht kam es natürlich in der Corona-Pandemie als natürlich Intensiveratmensgeräte überall auf der Welt extremst gefragt waren, auch nicht zu decken war der Bedarf durch egal wen auf der Welt und da kam die Stückzahlen dann mal zum Vorschein.

00:12:49: Da konnte man sehr gut ablesen dass dieses Unternehmen hier oben im Norden in Lübeck schon der weltmarktführer ist wenn es um die Herstellung in Verkehrbringung von solchen Produkten geht.

00:13:02: Sag mal, Markbegleiter.

00:13:03: Welche sind so die relevantesten?

00:13:05: Wenn man das überhaupt gut greifen kann?

00:13:07: Das kann man relativ gut greifen!

00:13:09: Also wenn wir jetzt mal nehmen wir mal das Beispiel der Beatmung oder der Intensivmedizin in diesen Therapiegeräten da gibt es einen schwedischen Konzern namens Gettinge, GE mit der Medizintechnik Sparte Hamilton an amerikanische Mutterfirma mit im wesentlichen Produktionssitz auch in der Schweiz.

00:13:31: Das sind so klassische Player, die Größenordnung darstellen.

00:13:35: Auch für euch in der Sicherheitstechnik oder das andere?

00:13:38: Das sind wiederum ganz andere in der Sicherheitstechnik.

00:13:42: Da kämpfen wir typischerweise gegen große Amerikaner wie Drey M., Honeywell, MSA im Feuerwehrbereich sehr stark zu nennen und in einer Gasmis-Technik.

00:13:53: Das sind die typischen Player auf die wir treffen.

00:13:57: Ich meine, das was du jetzt gerade so an Unternehmen genannt hast sind ja einfach riesen Konzerne teilweise mit denen ihr da im Wettstreit steht.

00:14:04: Wie gelingt es einem großen deutschen Mittelständler da dann tatsächlich auch noch die insofern auszustechen Weltmarktführer zu sein?

00:14:12: Ist es die Qualität?

00:14:13: ist es der Preis?

00:14:14: ist es Glück oder keine Ahnung?

00:14:17: Naja, das ist ja auch immer.

00:14:18: wie definiert man Weltmarktführer.

00:14:21: Wenn ich alles in ein Pott werfe dann zusammen rüttle und gucke mal Messe wieviel das ist, dann ist es vielleicht so.

00:14:27: Das heißt aber nicht automatisch dass man diese Führerschaft auch in den USA trägt.

00:14:32: Wir sind natürlich also nehmen wir mal die Feuerwehr Da sind wir sowas von eindeutig Marktführer hier in Deutschland in vielen anderen europäischen Ländern eben auch.

00:14:45: Und damit kann man sagen, wir haben auch – das kann man ausrechnen – wissen wir, dass sie die Marktwührerschaft besetzen in Europa.

00:14:53: Das heißt es aber nicht gleichzeitig für Asien-Pazifik und das heißt es auch nicht gleichzeitig für die USA.

00:15:01: In den USA sind wir die Nummer drei und da sicherlich noch mit dem größeren Abstand zur Nummer zwei.

00:15:07: Der ist wer?

00:15:11: Unsere Messung nach ist das die Firma MSA.

00:15:16: Wandelt sich gerade so... Sind es

00:15:17: eigentlich dieselben, die aus dem Camping-Gaskocher umfällt oder sind das andere?

00:15:22: MSA ist eine Abkürzung für mein Safety Application.

00:15:26: Okay, dann sind sie nicht dieselben.

00:15:28: Das ist auch eine rechte Kuriosität wenn man das mal industriegeschichtlich betrachtet wie das mal entstanden ist.

00:15:36: Das ist nach dem Ersten Weltkrieg entstanden, als amerikanische Minenbetreiber von den Grubenwehren abhängig waren.

00:15:44: Also Gruben dürfen nicht betrieben werden ohne die Sicherungsstruktur.

00:15:47: das war damals schon so um die Jahrhundertwende und Nach dem ersten weltkriege oder sagen wir etwas klein bisschen früher vor dem erster weltkiel war dreger marktführer bei diesen grubenwehern.

00:16:00: deswegen Zeichnen sich die grubenwehr in den usa und auch in kanada als Dragerman.

00:16:09: Es gibt diesen Begriff, auch keine Übersetzung!

00:16:11: Also es ist ein feststehender Begriff der Dragerman und mit dem Verbot Technologie-und Verkäufe betreiben zu dürfen.

00:16:20: nach dem Ersten Weltkrieg in den USA waren die Minen nicht mehr zu betreiben weil keine sichergestellte Sicherheitsstruktur mehr existierte und auf der Basis haben sich dann Menschen in den USA auf den Weg gemacht, um auf Ersatzteile zu fertigen für diese Produkte.

00:16:40: Das sind sogenannte Kreislaufartengeräte mit den groben Retter, in dem Fall die Dragerman, dann den Weg in die Unglücksgrobe suchen als wirklich ein hoch ambitionierter Job auch heute noch.

00:16:53: Und da ist es ein neues Unternehmen entstanden, aus dem es tatsächlich dann MSA hin standen.

00:17:01: Also eine ganz nette Anekdote wie das alles mal stattgefunden hat.

00:17:06: Das hat eine ganz lange Historie.

00:17:08: Verrückt und Platz eins in den USA ist?

00:17:10: Ach so, Entschuldigung!

00:17:11: Das ist Scott nach wie vor.

00:17:14: Das wurde dann zwischendurch mal an drei M verkauft.

00:17:17: Jetzt ist es glaube ich wieder weiterverkauft worden an Bain Capital oder Teile von Bain capital wenn ich das richtig in Erinnerung habe.

00:17:25: Und ja...so bewegt man sich da.

00:17:28: In Asien gibt's natürlich ganz viele asiatische kleinere, da gibt's nicht so den Dominanten.

00:17:36: Wenn man die ganz großen professionellen Feuerwehren nimmt jetzt wie Singapur zum Beispiel ja die Nutzen-Dräger aber dann gibt es immer eine interessante Battle mit den Multinationals also die ich eben genannt habe weil natürlich bei den ganz großen und professionellen Feuerwehnen da wollen wir halt alle immer sein

00:17:59: Christi strechtig danach.

00:18:01: Ja, und auch kommerziell natürlich attraktiv.

00:18:04: Wir haben ja immerhin aus siebzehntausend Mitarbeitern und denen und deren Familien wollen wir ja auch eine sichere wirtschaftliche Zukunft bieten also.

00:18:14: Stichwort wirtschaftlicher Zukunft ihr fertigt ja einen Großteil immer noch in Lübeck.

00:18:19: Eine Verlagerung im Tschechien kann es vielleicht gleich mal ein bisschen beschreiben wann gestartet und bis zu welchem Ausmaß ist das Die Wertschöpfung, also passiert die zu großen Teilen hier oder ist dir dann auch global verteilt in dem Ärzte so wie du es beschrieben hast.

00:18:33: Also kannst du einfach mal versuchen kurz zu erklären, wie ihr vielleicht eure Wertschäpfung aktuell strukturiert habt.

00:18:38: was passiert wo?

00:18:40: Ja das ist natürlich immer ne... Das ist ja auch eine Reise die einer gewissen Veränderungen unterliegt wenn man jetzt vor fünfzehn Jahren schaut wie man sich aufstellen konnte und wie sie eben heute ist und wie es zukünftig weitergehen wird.

00:18:53: Tangen wir mal mit der Medizintechnik beispielsweise an.

00:18:56: Wir haben in Lübeck nach wie vor große Fertigungsstandorte, die Medizinteknik produziert dort die Intensivbeatmungsgeräte.

00:19:05: Es werden dort die Anästhesiegeräten gefertigt und es wird dort das Ganze.

00:19:09: der Neonatal-Bereich wird dort produziert und dann gibt's für umliegende Bereiche wie zum Beispiel das Monitoring, Patientenmonitoring und entsprechendes Customizing um die finale applikation eben auch dorthin zu stellen.

00:19:26: In der sicherheitstechnik machen wir dort die ganze gasmes technik und da steckt das kernohou drin, also diese sehr spezielle gasmes-technik sind sehr filigrane anforderungen.

00:19:43: Die kann man auch nicht so einfach nachmachen, wenn man bestimmte Parameter erreichen möchte.

00:19:48: Das ist ein geschützter Technologiekern dort.

00:19:51: Da haben wir natürlich dann die entsprechenden Teile der Entwicklungen dran weil das Thema Entwicklung und Fertigung in diesen Sektoren sehr viel Sinn macht eng beieinander zu behalten.

00:20:02: Und da haben wir noch einen Werk in England.

00:20:04: Da werden zum Beispiel die Pressluftart mal gefertigt von denen ich eben sprach.

00:20:09: Genau, da ist der große Teil dieses Bereichs.

00:20:13: Für das Gruben-Rettungswesen sind wir wieder in Lübeck.

00:20:16: Da werden dort Teile gefertigt.

00:20:19: In so einem Werk in England ist die Wertschöpfungstiefe dann auch wieder relativ hoch weil wir bis hin in die Fertigung der Atemluftzylinder also

00:20:29: nichts zu machen.

00:20:30: würde ich sagen, Pressnufflaschen die da hinten drauf sind.

00:20:33: Die fertigen wir dort auch in großen Teilen selber.

00:20:36: dann gibt es natürlich noch Portfolioverrenten, die kaufen wir nur zu.

00:20:39: aber so ist das ein bunter Mix.

00:20:41: und wie verändert sich das?

00:20:45: Das verändert sich dahingehend dass wir in Bereichen eine Komoditisierung sehen also wo Produkte einfach Standards nachfolgen.

00:20:56: nehmen wir mal So ein Beispiel wie eine mobile Gasmes-Technik.

00:21:01: Eine Mobile Gasmes Technik, dieser Body Monitor von dem ich vorhin sprach... Wir nennen das manchmal Compliance Produkt!

00:21:09: Also es gibt viele Länder in der Welt, denen ist jetzt die Langlebigkeit nicht so wichtig, die interessiert vielleicht ne Querbegasung, dass sich keine Fehleralarme bekommen weil wenn ich einen Fehleralarm in einer Grube kriege dann müssen Ihre Leute oder auch auf eine Anlage müssen ihre Leute evakuieren.

00:21:26: Das sind alles Produktivitätsverluste, also das muss man ein Stück weit ausschließen.

00:21:31: aber die Technik geht auch bei den einfacheren Produkten stärker dahin dass man das irgendwie abdämpft es nicht so viel scheinbar Fehleralarme gibt beim Wettbewerb hat zur Folge dass durch diese Kommunizierung einen Kostendruck entsteht.

00:21:44: der Preisdruck entstehen zuerst mal und damit kommen wir weiter unter Kostedruck und damit werden natürlich solche Produkte an Hochlohnstandorten zu fertigen Verlehen die an Attraktivität, so möchte ich das sagen.

00:21:56: Wie viel ist das in eurem Portfolio?

00:21:58: Wie viel würdest du sagen sind Commodity oder Commodty gefährdete Produkte im Vergleich zu denen wo das nicht so ist?

00:22:07: Das ist also erstens habe ich da keine klare Analyse darüber.

00:22:12: Das findet sich in der Sicherheitstechnik stärker als in der Medizintechnik würde ich jetzt mal behaupten.

00:22:20: und wenn ich es dann in der Sicherheitstechnik betrachte Da sind es die klassischen Elemente, die man so landläufiger als den im Arbeitsschutz betrachtet.

00:22:29: Also PPE Personal Protection Equipment.

00:22:34: Das geht oft schon in Massenfertigung bei Wettbewerbern hinein wo wir aber immer wieder einen Differenzierungsmerkmal auf ein anderes Modell setzen.

00:22:43: also wir legen Wert auf höheren Schutz.

00:22:46: das ist wie wir unsere Filter setzten das ist so wie wir die entwickeln dass das ist die Fähigkeit ganz besondere Themen zu absorbieren.

00:22:56: Und da versuchen wir uns immer noch zu unterscheiden, aber in diesen Komplex-Produkten im asiatischen Markt sagen die ja Hauptsache ich hab's erfüllt!

00:23:04: Wie viele Patienten macht ihr heute?

00:23:05: In der Sicherheitstechnik, in Tschechien?

00:23:07: wie vielen in Dübek?

00:23:10: Boah weiß ich gar nicht umsatzseitig weil die Werke ja nicht am Umsatz gemessen werden.

00:23:15: das sind Stückzahlen.

00:23:16: und wenn ich zum Beispiel über über Masken sprechen, also diese Vollmasken die die Feuerwehrleute nutzen an den Pressluftatmern.

00:23:25: Die machen wir nur da aber ich weiß nicht und deswegen habe ich keine Verhältnisse.

00:23:29: zu

00:23:29: viel Mitarbeiter habt ihr in Tschechien?

00:23:31: Im Werk in Tchechien sind es um die Vierhundert Aber wird zunehmend wachsen Und das würde auch dahingehend wachsten dass wir eben nicht mehr darüber sprechen.

00:23:41: hab ich dort eine Produktion?

00:23:43: Also wir müssen uns ja auch viel stärker Gedanken machen, es kommt aber mehr aus dem demografischen Aspekt getrieben.

00:23:50: Wie schaffe ich bestimmte Qualifikationen wo ich eher Schwierigkeiten habe Stellen hier nachzubesetzen?

00:23:56: Bestimmte Bereiche im Engineering also das ganze Thema Lebenszyklusbetreuung im Engineering auf eine solche Produktbaureihe.

00:24:08: Das bauen wir mittlerweile so auf, dass wir die eben mit den Produktionslinien dorthin übernehmen.

00:24:15: Also nicht übernehmen, also Leute aus Lüberg gehen jetzt tendenziell nicht erstmal nach Tschechien sondern wir müssen da neu aufbauen und hier nehmen wir dann den Personalbestand.

00:24:26: durch Nicht-Nachbesetzen von Stellen haben wir so ein System gebaut mit dem wir die natürliche Fluktuation nutzen, hier nicht nachbesetzen und an den Stellen, an diesen Produktionslinien nachbesessen.

00:24:40: Und damit kriegen wir, bauen wir schrittweise auch Engineering House auf.

00:24:45: Solche Standorte sind dafür eigentlich auch prädestiniert weil wir schon seit Anfang der neunziger Jahre, ob das jetzt Polen ist, Tschechien ist, die Slowakei ist, starke Automobilzuliefererwelten haben Produktionssysteme, die damit verbundenen Engineering-Tätigkeiten ja weit verbreitet ist und findet in den Ausbildungen statt.

00:25:12: Also von daher bekommen wir dort eben auch die entsprechenden...

00:25:15: Das sieht man finde ich auch beachtlich in Proben.

00:25:18: was für ein Engineering Knowhow oder auch inzwischen vorhanden ist kommt dem finde ich Deutschen inzwischen ziemlich gleich.

00:25:27: Und ehrlich gesagt jetzt komme ich aus einer Generation die studiert haben sozusagen nach dem Wandel, nach der Öffnung der Grenzen.

00:25:41: Ein tschechischer Maschinenbauer hat schon immer auch vor den Wendezeiten eine hervorragende Reputation gehabt und so ist es in Polen auch.

00:25:52: die haben tolle Universitäten schon immer gehabt.

00:25:56: jetzt traue ich mir ein bisschen die Urteilsfähigkeit zu weil ich habe ja auch damals mal eine Diplomarbeit in Krakau geschrieben.

00:26:05: Ich bin da voll umfänglich überzeugt von diesen Universitäten und ich verfolge ja nach wie vor auch die Weiterentwicklung solcher Orte.

00:26:13: Es ist großartig, und ich meine über Polen braucht man nicht diskutieren was die für Wachstumsraten hinlegen mit welcher Strukturiertheit dieses Land sozusagen gemanagt ist.

00:26:23: also das habe ich Hochachtung davor.

00:26:27: Können

00:26:28: wir uns damals abgucken wenn du da so drauf schaust?

00:26:32: Die Frage ist immer, will man sich ja was abgucken?

00:26:35: Das sind glaube ich immer so die Wollensfrage.

00:26:38: Also natürlich kann man sich etwas abgücken.

00:26:41: Aber was stellt man eigentlich... also was stelle ich für mich fest in der oberflächlichen Betrachtung des ganzen Modells?

00:26:50: Sie haben eine hohe Systematik mit der sie vorgehen.

00:26:52: Sie verbinden Elemente und es gibt eben auch so einen Wollen.

00:27:00: junge Leute, die alle viele Dinge wollen.

00:27:05: Gutes Ausbildungssystem auch kulturell war abholen schon immer ganz vorne.

00:27:12: Aber von daher das sind so Dinge.

00:27:15: ich weiß gar nicht ob man das mit Abkungen vielleicht ist es manches ja auch nur... Vielleicht gibt's auch einen Rückgewinn.

00:27:21: da muss man sich auch mal überlegen dass jetzt nicht so Das ist ja diese Form von Aufbruch und Aufbau in Deutschland nicht gab.

00:27:29: Und ich rede jetzt hier nicht irgendwie nur über die Nachkriegszeit, sondern in der Generation, in der goldenen Generation, indem wir leben, zum Glück immer noch auch wenn es ein bisschen mühsamer geworden ist.

00:27:45: aber die letzten dreißig Jahre das war ja.

00:27:48: wie hätte es denn besser sein sollen?

00:27:50: Stimmt!

00:27:51: Gute Stichwort du bist ja.

00:27:57: Ich

00:27:58: habe das Vorstand für Supply Chain gestartet.

00:28:00: Für den gesamten Konzern nannte sich dann Chief Supply chain.

00:28:05: Und da hast du ja die Sicherheitstechnik als gesammelt?

00:28:08: Genau, wir haben die Struktur umgebaut und haben es gerade als Modell geändert.

00:28:12: Hatte

00:28:12: es was für dich ... Also du hattest ja dann, wenn ich es richtig sehe.

00:28:18: Erstmalig wirklich für so ein Gesamtmarktverantwortung bis als jemand der wahrscheinlich hohe Kompetenz, Produktion, Lean, Logistik, Supply Chain gab's für dich eine Learning Curve an Marketingvertrieb.

00:28:32: oder war das easy?

00:28:35: Oder wo hast Du da für Dich einen Sprung machen müssen, wo Du Dir auch dachtest... Verdammt normal, vielleicht wäre es gut gewesen das vorher gewusst zu haben.

00:28:44: Weißt du was ich meine?

00:28:44: Ja...

00:28:50: Also fangen wir mal zum ersten Teil der Frage.

00:28:53: Dieses Lernen hört ja bis heute nicht auf.

00:28:55: also dadurch dass wir so unfassbar vielfältig sind in den Kundengruppen, in den Technologien In den Anwendungen wo wir reingehen Haben wir auch die Herausforderung Wenn mir das über so Go-to-Market-Modelle betrachtet, dass es kein One Fits All gibt.

00:29:15: Also wir müssen ganz diversifiziert sein mit unterschiedlichsten Vertriebselementen auf die Art und Weise wie unsere Kunden beschaffen möchten oder uns.

00:29:28: als extremes Wert finden ein Trägerprodukt zu haben.

00:29:31: Kannst

00:29:31: du mal irgendwie so zwei, drei Extreme rauspicken?

00:29:34: also wie beschafft keine Ahnung die Feuerwehr?

00:29:37: Wie beschafft vielleicht der Gas-Sensorindustrie?

00:29:40: oder einfach nur ums greifbar zu machen worin sich das so unterscheidet?

00:29:45: Also bei den Feuerwehren ist es ja ganz typischerweise Ausschreibungsverfahren also in Europa Europäisches Ausschreibungsrecht.

00:29:54: Das setzt natürlich voraus, dass man sehr früh am Kunden ist.

00:30:00: Ganz früh am Kunden ist das ganze Thema Technologiefortschritt betreibt mit den Feuerwehren im Vorfeld von solchen Ausschreien weil es ja auch wichtig ist Wie schaffe ich Nutzen aus Technologie zu gewinnen?

00:30:18: Also es ist ja nicht immer nur die Anforderung des Kunden.

00:30:20: Ich habe das, möchte folgendes prüfen wenn ich jetzt ein Auto kaufe.

00:30:24: Hat irgendwie so und so viel Zylinder oder so eine Batterie.

00:30:28: Das ist bei uns so ein Basis Thema.

00:30:31: Das muss man auch haben.

00:30:33: aber ganz entscheidend ist doch wie vermittle ich heute einer Feuerwehr die Weiterentwicklung zum besseren Schutz der Feuerwehrleute im Einsatz?

00:30:43: Und das hat zur Folge, dass wir teilweise eine recht teuren Vertrieb natürlich aufsetzen dafür.

00:30:48: Weil der mit indirekten Partnern arbeitet also sogenannte Brandschutzfachhändler.

00:30:53: weil ne Feuerwehr kauft ja in ihren Beschaffungsprozessen nicht nur Pressluftartner die kauft Ja keine Ahnung Hydraulik-Spreitschere, Schläuche, Äxte, Kettensegen ganze Löschzüge Autos in unterschiedlichsten Facetten.

00:31:12: Und das heißt, da gibt es ein Handelsmodell.

00:31:13: Das ist auch ein ganz etabliertes Handels-Modell, das erstreckt sich eigentlich so über die ganze Welt.

00:31:18: und dann gibt's den direkten Vertriebsteil.

00:31:20: Den haben wir natürlich auch.

00:31:21: wo wir wie eine Art Kiel Count Betreuung aber gemeinsam mit den Händlern auf die Feuerwehren zum Beispiel zugehen hat man in Krankenhäusern auch aber weniger.

00:31:33: also von daher sind das andere Modelle.

00:31:36: In der Gasministerchnik in der Industrie hat man natürlich große Kielcounts ob das jetzt BSF oder Bayer, oder eine Exondau.

00:31:46: Wie auch immer.

00:31:48: Da gehen wir mit einem Direktvertriebs-Key Account Modell drauf und dann gibt es wiederum Teile die der Key Account sagt ja würde ich schon Dräger einspezifizieren?

00:31:58: Oder wen auch immer.

00:32:00: Aber ich kaufe das über einen indirekten Partner.

00:32:02: Ich hoffe dass nicht bei euch weil wir kaufen eben alles Handschuhe, Augenschutz Gehörschutz Wir kaufen alles immer bei diesen Ländern.

00:32:09: Und so ist es ein Ein relativ, ja ich sag mal unterschiedliches Modell als wird es eben versus nur direkt oder nur indirekt.

00:32:18: also und das unterscheidet sich.

00:32:22: Und

00:32:22: das ganze her global?

00:32:24: Das Ganze global!

00:32:26: Und jetzt bist du zwanzig-zwanzig in diese Verantwortung gekommen.

00:32:28: hast vorher zumindest nie aktiv Marketing für Triebsverantwortung gehabt?

00:32:33: hat sich das für dich relativ schnell erschlossen oder gab's so ein paar Learnings Wo du gesagt hast, da hab ich tatsächlich mir das ein oder andere vielleicht blaue Auge geholt.

00:32:43: Ich dachte so geht Marketing und Vertrieb.

00:32:45: Kannst mal erzählen.

00:32:48: Also fange ich nochmal ganz kurz in der Phase vor meiner Zeit bei Dregaren.

00:33:00: Als ich in der Schweiz gearbeitet habe mit einem Sensorekehrsteller hatte ich natürlich eine klassische COO-Rolle.

00:33:08: Jetzt ist aber der COO immer an der Schnittstelle zu den Vertrieben, also das ganze Thema Auftragsabwicklungsysteme Einlastungssysteme.

00:33:17: Immer diese Schnittstellen.

00:33:18: Damit schaut man relativ weit heraus was denn eigentlich die Anforderungen des Kunden?

00:33:24: Was passiert beim Kunden und welchen Effekt hat es nachher auf einer Supply Chain?

00:33:31: Ich glaube dass die meisten COOs die so eine Gesamtverantwortung wahrnehmen da an guten Blick schon mal aufbauen können, sozusagen aus diesem Fenster rauszuschauen.

00:33:43: Müssen Sie beim Kunden das immer ändern?

00:33:45: Tendenziell nicht!

00:33:47: In der Zeit bei Bauma haben wir dann für die mechanischen Messinstrumente, also Drucktemperatur solche Themen in Indien einen großen Hersteller lokaler Marktführer, den haben wir ja gekauft.

00:34:06: Ich habe damals diesen Kaufprozess vorrangig begleitet.

00:34:11: und wie das immer so ist, wenn man das macht dann muss man es auch integrieren.

00:34:14: Also hab ich natürlich aus dem ganzen Thema Post-Merger Integration gemacht.

00:34:18: und das entscheidende da war sofort Beruhigung in die Vertriebsorganisationen zu bekommen.

00:34:25: und Vertriebesorganisation heißt in so einem Subkontinent wie Indien über eine Distributionsstruktur Ruhe reinzukriegen Weil natürlich sofort um Gott, das hat jetzt wer gekauft.

00:34:36: Was ist mit uns?

00:34:37: Uns als Händler, die wir ja auch an der Lebensader dieses Herstellers hängen... Wie kriegen wir es zurück und damit bin ich sehr früh in diese Vertriebsintegration.

00:34:48: Wie integrieren wir das?

00:34:49: Welche Formen von Vertrieben?

00:34:51: sind's?

00:34:51: direkt oder so Ingenie-Vertriebe im IPC Bereich?

00:34:55: Ich hatte gar keine andere Wahl!

00:34:57: Hab ich da alles richtig gemacht wahrscheinlich jetzt auch nicht Den Vorteil, den man so in einer CEO-Welt hat.

00:35:05: Man befasst sich sehr viel auch natürlich mit strukturierten Zahlenwelten und das hilft im Vertrieb ehrlich gesagt auch also in der unterliegenden Systematik.

00:35:17: Simple Dinge von ABC-Analysen über einfachste ABC Strukturierung der Händler wie schaffe ich die Aufträge da rein zu kriegen?

00:35:25: Und was macht uns attraktiv bei einem Händlern?

00:35:29: schnell sein die richtigen produkte haben umschlagehäufigkeit erzeugen der will ja auch nicht ewige lagerbestände haben und solche dinge so.

00:35:36: also das waren das war mal so ein anfang.

00:35:38: jetzt habe ich ein bisschen weit ausgeholt aber das gehört eigentlich zu der geschichte komplett dazu.

00:35:46: später dann bei Giseke und Defrient, wo wir mit den großen Telekom-Providern, da war ich dann irgendwie CEO für den Smart-Kartei.

00:35:52: Da war ich natürlich als CEO auch schon immer stark und sehr früh in die vertrieblichen Strukturen einzubringen weil eine Vodafone oder eine Telekom das sind so große Stückzahlen oder bei Kreditkarten weiß nicht ne Kurmerzbank oder JP Morgan oder wer auch immer Das muss ich in die Fertigung reinkriegen.

00:36:11: also gab's wieder diese englischen Stelle in den Vertrieben.

00:36:14: Also damit hat es schon mal angefangen Und bei Trigger haben wir die Struktur dann, ja am ... ... im Jahr ... ... wie sagt klassisch SupplyChainer.

00:36:24: Haben wir aber ... ... die Strukturen schon so geändert dass wir im Vorstand eine Vertriebszuordnung schon geschaffen haben.

00:36:32: Jeder funktionale Vorstand ob das die Funktion A&D war in dem Fall hatten wir noch HR.

00:36:38: und eben bei mir in der Supply Chain Wir haben eine Region der Welt im Vertriebes Modell erhalten und verantwortet.

00:36:48: Das heißt, ich habe verantwortete alle Vertriebs- und Servicegesellschaften für Medizin und Sicherheitstechnik in den Americas also wirklich von Alaska bis Patagonien.

00:37:00: Und dann steigt man in die Analyse ein und dann überlegt man sich das und man hört halt viel zu.

00:37:07: Zuallererst gehört mal ganz viel zuzuhören was findet denn eigentlich Staat wie dieser Vielfältigkeit?

00:37:13: Wie agieren Kunden wie notwendig ist, bestimmte Änderungen vorzunehmen.

00:37:20: Und die Frage zu ergänzen haben wir alles richtig gemacht?

00:37:24: Nee ganz sicher nicht.

00:37:25: und es gibt Punkte.

00:37:27: wenn ich heute mal zurückdenke in den USA.

00:37:29: Wir haben dann eine Go-to-market Strategie aufgebaut auch für die Sicherheitstechnik.

00:37:36: Da wollten wir von so ganz großen Großdistributoren eben weggehen weil wir deren Geschäftsmodeller sehr opportunistisch empfunden haben.

00:37:47: und tritt jetzt ein solcher Distributor für ein kleineres Unternehmen, wenn ich das mal mit drei M vergleiche in einen aktiven Vertrieb für uns ein?

00:37:59: eher nicht.

00:37:59: Da gibt es dann doch eher so ein Katalog und da seid ihr auf der Seite siebensechzig mit euren Themen und da gibt's Produkte die wollen die unbedingt haben schreiben die dann in den Kattel.

00:38:13: Und diesen aktiven Vertriebsansatz, denen haben wir nicht wertgeschätzt weil wir uns da nicht ausreichend gut behandelt gesehen haben und brauchen es insbesondere ich.

00:38:26: Wir setzen uns stärker für mittlere Distributionspartner ein und gehen von den großen weg.

00:38:38: Also das hat jetzt nicht wirklich funktioniert, ne?

00:38:41: Das muss man auch einfach anerkennen.

00:38:42: Das sind so typische Lernphasen wo die Markt macht dieser großen... Da kommst du nicht raus!

00:38:48: Und dann habt ihr ja das Modell zwanzig-zwanzig gedreht.

00:38:51: also aus dieser Doppelverantwortung, die du skizziert hast, habt ihr zurückgedreht.

00:38:55: Würdest du grundsätzlich sagen es gibt Phasen da ist eine Doppelferantwortung im Vorstand für eine Funktion und eine Region vertrieblich eine kluge Sache oder is ein Learning auch daraus?

00:39:06: Das ist zwar eine gute Idee gewesen, aber sollte man grundsätzlich vielleicht nicht tun.

00:39:10: Also kannst du da den Hörern irgendwas teilen?

00:39:12: Was da strukturell Vorteil nachteil ist?

00:39:16: Ist natürlich eine individuelle Fragestellung auf das jeweilige Unternehmen und ich halte mich immer ein bisschen zurück mit so Pauschalitäten zu sagen... Wie

00:39:25: war es bei Dregerwerke?

00:39:26: Würdest du sagen was war der Grund warum ihr's wieder anders gemacht habt?

00:39:30: Also ich sag mal ... war es dann einfach auch so, dass wir über die Wachstumsambitionen, also die Annahme getroffen haben.

00:39:39: Dass ein anderes Modell dort Ziel finden wird.

00:39:41: Dahinter steckt ja... dahinter stecken ja die Tatsache das wir eine divisionale Verantwortung haben.

00:39:49: Die Konzernsteuerung basiert heute auf einem relativ simplen Prinzip.

00:39:53: Das heißt es gibt eine Division Medizintechnik Eine Divisionsicherheitstechnik Beide haben einen PNL Und das Ergebnis dieser jeweiligen PNL, das sind Summe des Ergebnisses der Konzern-PNL.

00:40:05: Das kann sich jeder in unserem Geschäftsbericht so anschauen.

00:40:07: da ist das eindeutig beschrieben und das ist relativ simpel.

00:40:16: Ich fand die Organisationsform wie sie existierte mit dieser Trennung.

00:40:23: jetzt war ich natürlich aber auch das CEO.

00:40:26: Es hatte den Vorteil dass ich in der Region die ich verantwortete einen sehr schönen Zugriff auf das Aussteuern der gesamten Logistikkette, Auftragsabwicklung und Auftragseinlastung bis eben in die Vertreterkeit.

00:40:40: Das hat natürlich ein gewissen Charme.

00:40:43: Ich habe da drin Vorteile gesehen.

00:40:46: gilt es immer für alle anderen Bereiche oder auch für alle andere Regionen also in Europa sag ich mal wo wir einfach stärker sind auch größer sind ist die Notwendigkeit vielleicht gar nicht so groß das eben zu machen.

00:40:59: von daher hat das zu einer bestimmten Phase in der Unternehmensentwicklung auf dieser langen Reise eine gute Berechtigung gehabt und auch gute Erfolge für die Zeit erzielt.

00:41:11: Den Wechsel in die divisionale Struktur hat auch Vorteile, aber hat manchmal eben auch ein paar Nachteile.

00:41:20: also gibt ja immer keine Vorteile ohne Nachteilen glaube ich.

00:41:26: Wir sind natürlich eindeutig in dem, was wir da machen.

00:41:29: Vor allen Dingen auch wenn man mal so an den Kapitalmarkt denkt.

00:41:36: Ich glaube so eine Art der Organisation ist auch eingänglicher auf der Kapitalmarkseite bei Analysten weil es in vielen Facetten gibt's einen

00:41:48: Geschäftsbereich

00:41:49: und er hat eine klare PNL-Verantwortung.

00:41:52: Es gibt zwei Leute, die diese PNL-Verantwortung haben.

00:41:55: Das ist mein Kollege in der Medizintechnik.

00:41:57: Da bin ich in der Sicherheitstechnik und da gibts zwei Gesichter mit denen kann man reden und dann kann man die Hinweise auch platzieren.

00:42:07: Jetzt hast du jetzt zwanzigzwanzig übernommen in der Funktion.

00:42:10: Bumms zwar drei Monate später Corona.

00:42:13: Der Umsatz ist gezwungenermaßen explodiert.

00:42:19: Teils teils.

00:42:20: Man würde mich gleich interessieren.

00:42:22: Ich bette das gleich mal so ein bisschen in den größeren Filmen, der zumindest auf der ... Wenn man sich eure P&L über die Zeit anguckt.

00:42:28: Sieht es ja spannend aus?

00:42:30: Weil dann gibt's sozusagen nach Corona ... Auf einmal ziehts nach oben und dann gibt es ... ... zwanzig-zwanzig so'n ganz komisches Jahr.

00:42:39: Ganz ehrlich, ich mag gleich mal ausführen!

00:42:43: Und obwohl ihr ne Wachstums oder du hast auch eine Wachsubstrategie verfolgt oder verfolgst dir immer noch, komm wir vielleicht auch nochmal drauf war das Wachstum, ich glaube ein Keger von drei Prozent in der Zeit.

00:42:54: Aber vielleicht habe ich es falsch im Kopf?

00:42:56: Aber der EBIT ist irgendwie brachial gestiegen von irgendwie vier Prozent auf jetzt knapp zwölf Prozent.

00:43:04: Ja, nur mal auf die Sicherheitstechnik gucken.

00:43:06: Also wenn du mal die Sicherheitstechnik Geschichte vielleicht an diesen Zahlen oder das Corona-Passierte was ist da dann auf einmal zweiundzwanzig passiert?

00:43:13: Dass da kein Wachstum und auch der EBID zurück und auf einmal dreieinzwanzivvierundseunvielfünfundzwanzzig wächst zwar nicht brutal ein bisschen aber der EBit geht in die Höhe.

00:43:23: war das Strategie, war es Glück?

00:43:25: Dein, also woran liegt's?

00:43:29: Ja,

00:43:30: wo man liegt.

00:43:31: Also fangen wir mal an in der Corona-Zeit was da tatsächlich passiert.

00:43:36: Wenn man jetzt mal so auf die Ebene des Konzerns schaut ist das natürlich spannend und gestanden auch unter öffentlicher Beobachtung jeder hat geschaut dann gibt es diese Profiteure und alles ganz schlimm.

00:43:48: wenn man von irgendetwas profitiert finde ich jetzt weniger schlimm ehrlich gesagt weil es hatte ja eine Eine ganz besondere Notwendigkeit.

00:43:57: Menschen sind gestorben, jeder kann sich an die Bilder in Bergamo erinnern.

00:44:01: wir wissen das zum Beispiel In den Krankenhäusern in Italien.

00:44:07: da haben die drei vier Leute einen Beatmungsmaschine angeklemmt hat einer den anderen angeschleckt.

00:44:11: Ich

00:44:11: glaube wir alle diese furchtbar.

00:44:14: Das ist dramatisch und jeder der irgendwie nur ein Beatmung Gerät erhalten konnte in der Zeit wo auch immer das herkam konnte sich zu den Glücklichen schätzen und es sind ganz viele Menschen oder ganz viele haben überlebt aufgrund von Träger-Beatmungstechnik.

00:44:32: Und der Möglichkeit innerhalb kürzester Zeit diese Produktionen zu verdreifachen, also...

00:44:40: Was heißt das eigentlich in Stückzahlen?

00:44:41: Verdreifachern was war vorher und was ist dann verdreivacht?

00:44:45: Die Stückzahl nennen wir nicht.

00:44:47: Schade!

00:44:53: Und diese Situation hat natürlich auch zu hören umsetzen.

00:44:59: Aber was am Ende, was definitiv endlich waren, waren Beatmungsgeräte.

00:45:05: Was definitiv nicht endlich war, waren finanzielle Mittel.

00:45:08: Finanzielle Mitteln nämlich derjenigen die das einkaufen mussten, Krankenhäusern.

00:45:13: Diese finanziellen Mittel wurden ja umgeschichtet.

00:45:17: also Wer jetzt sein ganzes Budget in Beatmung gepackt hat, der hat halt nicht mehr eine Anästhesie gekauft und er hat auch nicht mehr in der Neonatologie gekauft.

00:45:26: Und wenn man auf die einzelnen Geschäftsjahre schaut, in denen du angesprochen hast, hat sich das genau in einer einzelnen Periode gezeigt.

00:45:34: umsetze hoch, Ergebnisse hoch... Die Spätwirkung, dass als Corona glücklicherweise zu Ende ging dass eine völlige Übersättigung im Markt an Intensivbeatmungsgeräten existierte.

00:45:50: Also in den nächsten Jahren kocht man nicht mehr so viel Beatmungskette, man hat ja noch den ganzen Geller voll.

00:45:57: Anesthesie hatte dann überhaupt erst mal wieder einen Nachholbedarf.

00:46:01: also von daher diese Delle die kam er dann eigentlich erst später.

00:46:07: Und das ist so ein bisschen, wenn man das in Perspektive rückt und eben so auf Eingeschäftsjahr guckt.

00:46:11: Dann kann man in so einem langfristigen Modell wie Krankenhäuser arbeiten oder wie der gesamte Markt funktioniert eigentlich gar nicht die Perspektiven so abbilden.

00:46:21: Ja jetzt mal zur Sicherheitstechnik gewechselt.

00:46:24: Boah ja, Sicherheitstechnik.

00:46:26: Ich habe ja früher schon einen Eingangs gesagt wir arbeiten im Arbeitsschutz Menschen sind zu Hause geblieben.

00:46:35: Viele Produktionen sind runtergegangen.

00:46:39: So ging auch der Arbeitsschutz runter mit einer Ausnahme, das war der leichte Artenschutz mit den FFP-Masken weil die hier einmal im privaten Sektor natürlich notwendig wurden und in allen anderen.

00:46:50: Das ist nicht richtig, es ist nicht nur der private Sektore gewesen aber eben auch viel mehr als in der Vergangenheit Im Arbeitsschutze, ich sage mal an einer Bandanlage bei einem Automobilhersteller Über die Abstände musste ich am Masken tragen.

00:47:05: Also der Bedarf ging natürlich deutlich hoch, die ganzen Geschichten kennen wir was da alles stattgefunden hat.

00:47:12: also weil die Frage die ich mir gestellt habe wie kriegen wir das kompensiert?

00:47:16: Ja wir haben FFP-Masken aber das sind kleine Fertigungen eine in Südafrika einen in Schweden.

00:47:22: die waren dafür ausgerichtet Minenarbeiter zu schützen also Tasse Goldminen.

00:47:27: in Südafrika werden halt die Dregal FFP Masken benutzt und da kommt es her Nicht skalierbar in irgendeine Größenordnung, die nützlich gewesen wäre.

00:47:42: Hauk dich da an der Größe, was mach ich jetzt?

00:47:44: Auf der einen Seite geht da Umsatz runter und dann hab' ich mich erinnert... Zeitlich

00:47:47: jetzt, dann zwanzig?

00:47:49: Das war relativ früh, zwanzich-zwanzig das muss so März-, April schon gewesen sein, ne?

00:47:58: Dann habe ich mich an meine Zeit bei Giesige und Deverein zurückerinnert.

00:48:01: Alles hat ja in so einer Ich sag mal, in so einer Lebensarbeitszeit immer wieder eine Verbindung.

00:48:10: Damals als CEO für den Smartcard-Bereich hatte ich früher immer so... Als ich noch aus dem Studium noch habe, habe ich immer so überlegt, diese High-Leiterindustrie wenn du mal so Produktioner bist oder sowas das ist schon Anspruch.

00:48:24: Da hab' ich immer großen Respekt vorgegeben.

00:48:26: Diese Frühzyklen, diese hohen Investitionen Wenn die Auslastung nicht stimmt, hatte ich immer einen ganz großen Respekter vor.

00:48:32: Dann habe ich damals bei Giese Gwanderian angefangen.

00:48:36: Für diesen Smartcard war es SIM-Karten, Kreditkarten im wesentlichen Klarausweispapier und so auch noch.

00:48:44: Aber da wo Volumesthemen laufen, war das eben dieser andere Bereich.

00:48:50: Wenn wir groß waren, das waren so neunzehn Fabriken ungefähr in vierzehn Ländern, die ich da verantwortete, da wäre ich das noch richtig zusammen Kriege.

00:48:59: Die hatten Ähnlichkeiten in ihrer Ausstattung, die waren aber niemals genau gleich.

00:49:04: Und wenn wir jetzt große Aufträge, große Tender mit kurzen Lieferzeiten zu erfüllen haben, die plötzlich reingammern und so was gibt es ja... Dann war eine lokale Fabrik teilweise nicht in der Lage das mal ebenso schnell hochzufahren.

00:49:18: Das bedeutete Wir haben an anderen Stellen Maschinen abgebaut und haben die Flugzeug gehabt.

00:49:24: Wenn's ein Chip implante oder irgendwas war mehrere Maschinen nenne ich immer und haben die manchmal in der Welt umhergeflogen, um engpässe in anderen Fabriken zurzeit.

00:49:34: Also erinnerte mich an die Geschwindigkeit mit der wir reagiert haben durch unkonventionelle Maßnahmen.

00:49:42: also hier abbauen da aufbauen für einen Auftrag.

00:49:46: Das macht man schon mal wenn meine Fabrik verlagert oder sowas aber für einzelne Aufträge ist das in der Industrie eher ungewöhnlich.

00:49:54: Und ich habe mich nur an das Flexibilitätsmodell erinnern.

00:49:59: Ich habe gesagt, machen wir das jetzt anders?

00:50:01: Wir versuchen große Tende bei den Regionen zu platzieren mit der Zusage einer lokalen Fertigung im Land.

00:50:09: und dann hab' ich ein Konzeptpapier runtergeschrieben.

00:50:12: und bei Dreger ist es eher so wie in vielen anderen Unternehmen natürlich auch.

00:50:17: Wir verkaufen was wir entwickelt haben – das ist ein feststehendes System!

00:50:21: Wir trauen uns das zu, haben genug Ingenieure.

00:50:26: Wir werden das schaffen und wir verkaufen jetzt was wir noch gar nicht

00:50:29: haben.".

00:50:30: Und dann sind wir damit zuerst auf die amerikanische Regierung zugegangen und haben dort dieses Konzept für eine lokale Produktion mit einer bestimmten Menge von FFP-Masken platziert, mit einer entsprechenden Hochlaufkurve, wann diese Fabrik ins Laufen geht... ...und wenn wir das gemacht und den Auftrag bekommen.

00:50:57: Ja, und dann wurde es noch ein bisschen hektisch an natürlich.

00:51:01: Ich hatte keine Maschinen, ich hatte auch noch keinen Zugriff auf das Material.

00:51:06: Da konnte mir aber die amerikanische Regierung gut weiterhelfen weil wir uns dann aus einem Gesetz... Nationale Industrievorrang zum Bezug von Material bekommen.

00:51:23: Da existierte noch aus dem Korea-Krieg, sind heute noch gültige Gesetze in den USA und somit konnten wir das Material platzieren.

00:51:29: Wir haben uns eine Fertigungs-, wir haben uns entsprechende Hallen in der Nähe von Pennsylvania besorgt, haben die umgebaut und wir haben dann den Schwäbisch Hall für viel Geld komplette Produktionsanlagen bauen lassen, haben die darüber gebracht und haben dann auch zeitkonform angefangen zu fertigen.

00:51:49: Das haben wir dann dreimal gemacht.

00:51:51: ich hatte mir zum Ziel gesetzt vielleicht kriege ich das bei fünf Ländern hin.

00:51:54: nun ja sagen wir mal so ich war eigentlich am Ende es war intensiv.

00:51:58: ich war im ende ganz froh dass es bei drei ländern erst einmal geblieben ist innerlich weil das war schon ein ruck.

00:52:03: anlagen die wir nicht hatten material wie wenn.

00:52:05: ich hatten Mitarbeiter die wir Ähm, das ist alles nach oben zu fahren.

00:52:10: Orientiert es noch mal zeitlich reiner von der Entscheidung oder deinen Gedanken?

00:52:13: März April zwanzigzwanzig bis in Pennsylvania werden diese Masken produzieren?

00:52:18: Ich hätte jetzt gesagt ich war dann immer so im Hohen aus, da habe ich dann noch mit den Titeln gezogen.

00:52:24: Wenn nicht das richtig in Erinnerung, die müssten die Produktionsanlagen anfangen zwanzigeinzwanziger.

00:52:29: Ja, waren sie neun Monate.

00:52:31: Also sechs Monate war der Plan.

00:52:32: ja ähm Ich glaube, sie müssten so.

00:52:36: Vielleicht war es auch schon irgendwie im September aber das weiß ich nicht mehr genau aus dem Kopf.

00:52:39: Aber die Größenordnung also komplette komplette Fabrik und das sind keine kleinen Fabriken.

00:52:45: Also dass ist nicht so.

00:52:50: Ja Nicht klein Das haben wir.

00:52:52: in so einer Lage haben um die hunderthundertzwanzig Mitarbeiter gearbeitet alles hoch automatisiert Und ja

00:53:02: Blick dann auf die Sicherheitstechnik hatte die Konsequenz das ein und zwanzig.

00:53:05: Dann auch also der Die Wette in Gänse Füßchen ist sozusagen aufgegangen war sehr erfolgreich Sowohl wachstum als auch ebeseitig

00:53:15: In England und in Frankreich.

00:53:16: wiederholtes haben wir da genauso gemacht.

00:53:18: Deutschland hat er weniger Interesse aus den ja heute im nachgang Bekannten gründen warum man nicht so in Eigenfertigung investieren wollte Ja.

00:53:29: Was ist zwanzigzwanzig dann passiert?

00:53:32: Da habt ihr ja, ich glaube... Also sehst du mir nach, wenn ich es ein bisschen überpontiert sage aber eigentlich habt ihr da eine Null-Ebit Kurve hingelegt bei immerhin eins Komma vier Milliarden Umsatz.

00:53:44: so was ist da passiert?

00:53:45: Boah!

00:53:46: Da war sozusagen Nod und Elin am Board.

00:53:49: Haus gemacht, Markt gemacht oder also wo kam's her?

00:53:52: Was ist passiert?

00:53:54: Nee Markt gemacht war das gar nicht so direkt.

00:54:00: Der Markt war eigentlich okay, wir hatten ja volle Bücher.

00:54:02: Das war jetzt nichts, sodass wir keine Aufträge hatten.

00:54:04: Es war jetzt nicht golden aber es war völlig ok.

00:54:10: Da schlug dann die Lieferkettenkrise zu.

00:54:13: Das hat uns richtig richtig weh getan.

00:54:18: Nicht nur uns sondern den Wettbewerbern genauso.

00:54:20: also da war das auch nicht viel besser.

00:54:23: Wenn wir mal so bestimmte Produktbereiche nehmen, wie eine stationäre Gasmästechnik.

00:54:28: Immer mal ein Beispiel.

00:54:32: Ein hochmarschiger Teil für Trägergebiet wo wir ja absolute Reputationen haben, wo man eigentlich auch immer mit zu drehen war.

00:54:41: Wo Trägers immer bei den Anfragen dabei ist, ob wir immer die Aufträge halten oder was anderes und dort hat Die waren wir nicht in der Lage zu liefern.

00:54:54: Also, wir waren nicht in erlage auszuliefern.

00:54:56: und

00:54:58: wäre das vermeidbar gewesen?

00:55:00: also sagst du dir heute selbst mensch ich hätte jenes oder solches tun können damit es nicht passiert.

00:55:07: Ich glaube In einer langfristigen Vorbereitung mit dem Lernkurve aus der zeit ist man heute besser aufgestellt wäre es zum gleichen Kenntnisstand vermeid bar gewesen.

00:55:20: Aber ich

00:55:22: glaube nicht, weil es hat alles ein Erkenntnisstand immer und auf der Basis.

00:55:26: Die Erkenntnissen haben wir aber genutzt um das anders daraus zu machen so dass das heute in der Dimensionen nicht mehr eintreten würde.

00:55:33: Was habt ihr geändert?

00:55:34: Also was konkret ist da heute

00:55:37: anders?

00:55:38: Ich gehe nochmal ganz kurz zurück und er leitet über warum das heute anders wäre.

00:55:44: Diese Produkte die wir produzieren in der Sicherheitstechnik sind sehr lange im Markt.

00:55:48: Das heißt solche Anlagen stehen sind installiert Und das hat zur Folge, dass der Innovationszügel es auch länger ist als das jetzt vielleicht bei einem Auto der Falle so ich dann irgendwie alle fünf Jahre ein neues Modell habe.

00:55:58: Das ist bei uns eher so nicht.

00:56:01: Das hat zur folge, dass die Designprinzipien, die einmal reinentwickelt wurden zulassungsrelevant sind.

00:56:08: also solche Produkte müssen folgen.

00:56:10: Zulassungskriterien.

00:56:12: dieser Zulassungsprozess dauert sehr lang wenn man den durchläuft.

00:56:15: also ich sage mal zwölf Monate sind da schnell weg und ein elektronisches Bauteil, das im Engpass steht.

00:56:24: Mal eben auf der Leiterplatte zu verändern weil ich sage, ich habe einen Substitut und kann jetzt den anderen Bauteilen nehmen.

00:56:30: Er fordert in großen Teilen eine Neuzulassung.

00:56:35: Und diese Neuzullassung in einer solchen Lieferengpassung macht keinen Sinn.

00:56:41: Das kriegt man nicht hin.

00:56:46: Warum ist die... Welche Erkenntnis damit gekommen?

00:56:50: Entwicklungsprinzip, wie wir die Zulangskriterien auf Freiheitsgrade im Austauschmodell ändern.

00:56:59: Das haben wir gemacht und das heißt die neuen Generationen der Projekte oder auch Redesign folgen einem anderen Kriterium.

00:57:06: Wir sind flexibler bei der Substitution von ein... Das ist nicht unendlich oder geht nicht zu hundert Prozent so muss ich sagen aber es macht es einfacher.

00:57:15: dann kommen klassische Themen also andere Lagerbestandssituationen.

00:57:20: Wir haben eine viel bessere Transparenz auf Engpassbauteilen, auch auf das Thema Second und Third Source Möglichkeiten.

00:57:30: Das ist strukturell dann entsprechend gehandhabt worden so dass wir sicherlich deutlich besser dastehen wenn sowas wieder auftritt

00:57:40: nach dieser Flatline-Erfahrung, Zweiundzwanzig.

00:57:44: Hast du ja erst mit der Sicherheitstechnik geschafft den EBIT wirklich dramatisch zu steigern.

00:57:50: wenn man von draußen drauf guckt?

00:57:52: Was sagst Du waren da die zentralen Hebelinitiativen.

00:57:56: also wie ist das gelungen?

00:57:57: vorher immer so irgendwie vier fünf dann zwanzig furchtbar und jetzt eben knapp zwölf.

00:58:03: Das ist natürlich auch ein Blumenstrauß von Massnahmen.

00:58:05: Also ich glaube das erste und das wichtigste ja immer Erkenne ich dieses Problem an.

00:58:13: In dem Kontext, dann haben wir gesagt naja das war jetzt ein schlechtes Jahr und danach wird es schon wieder gut.

00:58:19: Nee.

00:58:23: Wir haben begeben viele... Darf ich

00:58:25: da nochmal nachfragen Reiner?

00:58:26: Ist das eine Haltungssache wo du sagst hey Leute wenn ihr erfolgreich sein wollt ist das alle wichtigste wirklich diese Total Accountability bei sich zu sehen wirst du ja.

00:58:36: also ich würde klar sagen Ja Seh aber ich so, muss nicht jeder so sehen.

00:58:43: Weil wenn ich Dinge nicht als Problem anerkenne, dann gehen die ja also komplett vom Radar runter.

00:58:49: Ja weil wir alle haben ja menschlich ein bisschen die Neigung der Idealisierung und das Gründe Schulzuchens im Umfeld usw.

00:58:56: Ist es bei dir schon... Hast du dir das antrainiert?

00:58:58: Anerzogen oder hast du das schon immer gehabt?

00:59:00: Hast du gesagt dass ne ich bin's?

00:59:07: Nee antrainieren habe ich mir jetzt nicht!

00:59:08: Also wenn dann unbewusst.

00:59:12: Ist vielleicht irgendwie so bei mir angelegt, weiß ich nicht.

00:59:17: Das ist wie eingeschraubt vom Auto fahren, wenn wir da mal an Rennen fahren und ich komme rechts nicht durch, da muss irgendwie links rum, Hauptsache ich komm vorbei.

00:59:25: Irgendwas muss ich machen.

00:59:26: also irgendwo da Status quo behalten ist jetzt irgendwie nicht so meine...

00:59:30: Also das heißt Problem anerkennen ohne Chip?

00:59:32: Genau!

00:59:33: Und damit fängt es zuallererst ja mal an.

00:59:40: Wir haben zu dem Zeitpunkt rund neunundhundertfünfzig Millionen Umsatz gemacht, sind bis jetzt organisch in den Jahren aufs Eins, sechs Milliarden gewachsen.

00:59:48: Das ist richtig analysiert.

00:59:50: Vierneinhalb Prozent ebett!

00:59:53: Wir geben Geld für Entwicklung aus und nicht wenig.

00:59:55: Wir stehen hier an einem Hochlohnstandort mit großen Teilen unserer Organisation.

01:00:01: Das kann nicht ausreichend sein, auf Dauer in einer Langfristigkeit und dieses Unternehmen ist natürlich grundsätzlich auf Langfristigkeiten angelegt sein eine stabile Basis zu schaffen die in so einem Industriesegment mit Vierneinhalb Prozent Ebene durchgehen geht.

01:00:16: Das ist immer das Grundproblem gewesen für mich.

01:00:18: Dann gab es noch den Einschlag dann in zwanzig zweiundzwanzig Und diese Einschläge sind so brutal, wenn man ja im Vorfeld schon kein robustes System hat.

01:00:29: Ich spreche da immer intern von Robustheit.

01:00:32: Da krieg ich mit vierneinhalb Prozent Ebelkrieg irgendeinen Seitenwind weil mir irgendwas quer kommt.

01:00:37: dann liege ich bei Null und das ist nicht die Welt in der ich mich wohlfühle.

01:00:43: Dann haben wir das strukturiert angefangen zu verändern.

01:00:45: Das war der erste Gedanke.

01:00:48: Boah!

01:00:50: Heute mit so einem Schmunzeln schaue ich immer drauf, das war mein erstes Rekord.

01:00:53: Ja weiß ich mal, schlecht ist das Ergebnis ever!

01:00:56: Absoluter Rekorder, schlecht aber es noch nie.

01:01:02: Super Einstand.

01:01:03: Bäh!

01:01:04: Also, Zweiundzwanzig war das, ne?

01:01:08: Und aus diesem schlechtest Ever... gibt es eine so typische zwei Möglichkeiten.

01:01:13: Jetzt kam ich ja auch aus einer Welt, wo man auch im McKinsey Cinema restrukturiert ist und dann müssen wir jetzt mal hundert Millionen daraus nehmen und es geht schon irgendwie und dann quetscht das und da wird was verbogen und dann ja man steht in der Zeitung aber man muss auch bedauerlicherweise eine ganze Menge Leute abbauen.

01:01:32: Da haben wir uns ganz bewusst dagegen entschieden weil wir daran geglaubt haben Wohlwissen.

01:01:40: Da muss ich auch sagen, kommen die Männern Stefan Träger mit dem Wissen dieser inneren Stärke dieses Unternehmens und der Resilienz, die durch diese Überzeugung der Mitarbeiter mit Technik für das Leben einen hohen Wertbeitrag zu leisten nutzbar ist.

01:01:56: Das haben wir genutzt und das haben wir aufgebaut.

01:01:58: Wir haben die Leute motiviert.

01:01:59: Das fing schon mal damit an dass wir zuallererst einmal in der Allokationsphase Der Dreiundzwanziger, das Thema Pricing hochgesetzt haben.

01:02:09: Das heißt wir haben einen signifikanten Anteil auch durch bessere Preise in dieser Engpassstruktur gemacht.

01:02:16: Die müssen immer noch wettbewerbsfähig sein weil am Ende ist doch der Markt ein Marktpreis der entscheidet.

01:02:23: Das hat uns erst mal ein Stück weit Luft verschafft.

01:02:25: Diese Luft haben wir dazu genutzt interne Strukturen zu verändern zu verbessern.

01:02:31: Diese Lieferketten eng.

01:02:32: Hast du

01:02:32: auch Angst gehabt, dass diese Preisstrategie dazu führt?

01:02:35: Dass ihr Kunden verliert und das genau ins Gegenteil sich kehrt oder wartet?

01:02:39: Nee, Angst hatte ich da nicht!

01:02:40: Also Angst ist da kein Begleiter gewesen.

01:02:42: ganz im Gegenteils war ein bewusstes und gewünschtes Kalkül.

01:02:45: weil wer fliegt ihn zuerst raus, da rückt schon immer schlechte Preiseide.

01:02:50: Und nennen wir es mal klingt jetzt ein bisschen harsch.

01:02:54: aber ist auch eine Bereinigung im Vertrieb Wenn der Marktpreis ist, wenn der Markt preis ist.

01:03:00: Warum haben wir dann eigentlich an einer Stelle in diesem Markt schlechte Preise?

01:03:03: Vielleicht habe ich ja auch ein Problem bei bestimmten Vertriebsindividuen die sich vielleicht komfortabel aufgestellt haben.

01:03:12: also von daher das hat auch ein bisschen was durchgerüttelt und da stehen wir heute nachhaltig viel besser dar.

01:03:19: Wir haben strukturierte Prozesse wie wir das Thema Preiserhöhungen führen und das ist aus nach wie vor erfolgreich.

01:03:27: Natürlich kam das dann, es läuft sowieso asymptotisch zu irgendwann bin ich dran am Marktpreis wieder.

01:03:36: Das waren solche Dinge ganz im Gegenteil.

01:03:38: Ich fand's gut die Kunden wollen ja auch Geld verdienen.

01:03:45: Dann haben wir natürlich internen Strukturen aufgebaut und aus dem Moment da kam der Zusammenarbeit.

01:03:53: zusammen haben wir dann unser Modell auch in einer strategischen Vorgehensweise positioniert, weil das Team hat ja auch die ganzen Mitarbeiter haben den Erfolg gesehen.

01:04:04: Das funktioniert und zwar ohne... Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, wir haben das Ergebnis von null auf irgendwie knapp hundert Millionen ebels gedreht.

01:04:14: also das ist ein echter Turnaround gewesen.

01:04:17: Wir sind von null Prozent ebelt Ich glaube auf neun, neun halben, neune acht irgendwie sowas damals gegangen.

01:04:22: Das kann man als einen guten und vorher eben nur vierenhalb über ganz viele Jahre, das kann man schon als Turnaround bezeichnen.

01:04:30: Und was mich für so etwas gefreut hat in einem sozialverträglichen Umfeld?

01:04:33: Wir mussten nicht hunderte Leute abbauen.

01:04:35: Das heißt

01:04:36: ein Hebel war Preis unter anderem Strukturen, Kostenstrukturen

01:04:40: Geschwindigkeit Lieferfähigkeit.

01:04:42: Jetzt muss ich dazu noch ganz kurz erläutern Es war eine Phase in dieser Engpasszeit in den Lieferkettenengpässen des.

01:04:51: Unsere Kunden haben eigentlich bei drei Herstellern bestellt.

01:04:55: Bei uns und bei zwei Wettbewerbern, das hat mich zermürbt in der Phase.

01:05:02: Meine Hypothese war, wusste ich es nicht aber es war meine feste Überzeugung dass das so kommen wird.

01:05:10: wenn sich die Lieferketten beruhigen und das Material wieder kommt wird der den Auftrag behalten der zuerst liefern kann.

01:05:19: Also ein opportunistisches Verhalten.

01:05:21: Wir müssen die ersten sein, wir müssen als Erste durchs Ziel gehen und dann haben so haben wir das ganze Allokationsprinzip zusammen mit der ganzen Supply Chain aufgesetzt.

01:05:30: In dem Ganzen Task Force Modus hat in einem Ganzen taskforce Modus untereinander auch keiner mal akzeptiert.

01:05:38: Das war ganz spannend auch am Anfang.

01:05:40: So anfangen Task force Modus.

01:05:42: ja da kommen wir mal zusammen Ja, dann müsste man da zu dem Leiter-Plattenhersteller oder zu den Bestückern.

01:05:49: Dann machen wir ihn vier Wochen und das machen wir ganz sicher nicht in vier Wochen.

01:05:53: Wir rufen ihn jetzt an und dann fahren wir morgen los.

01:05:56: So kenne ich dich ja?

01:05:57: Ja!

01:05:58: Und so haben wir es auch gemacht und das Schöne war... Das war denn irgendwann nicht mehr so von mir durch.

01:06:03: Ich bin immer ein bisschen auch der Außenstehende, wobei jede Woche dieser Tag vor selber drin Aber dadurch ist es immer so ein bisschen außeninduziert natürlich.

01:06:16: Und das hat sich nach drei, zwei, drei Monaten diese Verhaltensweise bei unseren Mitarbeitern und Führerschriften geändert.

01:06:22: Die haben selber so einen Kendo-Approach gebildet... ...und hat dann ja auch allen nicht immer aber schon auch häufiger mal Spaß gemacht.

01:06:34: Und damit sind wir als Erster durchs Ziel gegangen, wir haben unsere Aufträge behalten.

01:06:39: Sehr cool!

01:06:42: Also die Antworten sind manchmal ein bisschen länglich, aber es ist eben auch so vielfältig.

01:06:47: Wie gehst du mit Verhaltensweisen um?

01:06:49: Die Technik ist oft schon erfunden und das gibt's dann schon.

01:06:52: Ja okay ich habe gerade ja so einen Bauteil nicht, aber wie gehe ich damit um?

01:06:56: Kriege ich ein neues Bauteiler rein?

01:06:57: Wie muss ich es erproben?

01:06:58: Wie schnell erprobere ichs?

01:07:00: Ist sozusagen eine Vorschrift aus einer Regulatorie, so wie ich sie bisher ohne Druck immer ausgelegt hab weil ich nie weiter darüber nachgedacht habe ob man sich auch anders auslegen kann Anders auslegbar.

01:07:12: Wir sind wahnsinnig tief runtergegangen und haben Dinge in der Franklin geändert, wir machen das heute anders.

01:07:18: Und das ist entstanden daraus?

01:07:20: Ich höre da zwei Schlüsselerfolgsfaktoren sind oder nicht seit er hingestellt.

01:07:24: aber zwei Dinge raus dass du im Grunde sagst Leute Geschwindigkeit ist einfach ein Wettbewerbs-Frontal an sich.

01:07:32: Absolut!

01:07:33: Und ich sage auch immer gerne Arbeit dauert im Zweifel so lange wie man ihr Zeit gibt.

01:07:39: Zweitens hast du hinterfragt alles, es gibt immer kürzere oder einfache Wege und wenn man sich die Mühe nicht macht dann geht's nicht.

01:07:48: Gleichzeitig, wenn ihr jetzt auf diese Phase guckt von zwanzig-zwanzig bis fünfundzwanziger seid ihr im Umsatz nicht so gewachsen wie du dir das vielleicht vorgenommen hast.

01:07:58: also ebett ja umsatz.

01:08:00: nein warum nicht?

01:08:03: Würde ich jetzt so oder nicht ganz bestätigen?

01:08:08: Was ist das, was ist unser Grundprinzip in der Sicherheitstechnik?

01:08:11: Wir sagen wir wollen doppelt so stark wie der Markt wachsen.

01:08:15: Unser Markt wächst immerso circa um die vier Prozent.

01:08:20: Das war bis, was haben wir jetzt, sechsundzwanzig bis bis Ende vierundzwandig auch ungefähr gültig?

01:08:32: Wenn ich's channeln darf dann haltet ihr so drei prozent doppelt zu viel wäre ja

01:08:39: Genau, jetzt komme ich dazu.

01:08:40: Das ist unser strategisches Ambitionsniveau von was wir uns gesetzt haben.

01:08:45: Jetzt mussten wir in den Vierundzwanzig feststellen, dass der Markt gar nicht mehr so wächst.

01:08:50: bedauerlich.

01:08:51: Ich glaube, wir sind vier Prozent gewachsen und wir sehen das durch die Niedergang zum Beispiel in den Märkten wo wir ganz besonders stark sind Deutschland oder einige andere europäische Länder zum Beispiel die Chemieindustrie oder die Petrochemie, brutal in die Knie geht.

01:09:11: Alle schauen in die Zeitung sagen was bauten der Bosch für Leute ab?

01:09:14: Oder VW?

01:09:16: Was im Niedergang der deutschen Chemie-Industrie stattfindet nämlich im Leisen auf so einer Anlage in Ludwigshafen wird das eine Werkzug gemacht geht nicht mehr dran dauernd Böhlen schließt das war noch laut Die Anlagen gehen runter die werden auch nicht mehr angefahren Und das ist aber eine unserer Hauptkundengruppen.

01:09:36: Das sehen wir in dem Arbeitsschutz, dass wir damit auf einem Wachstumsniveau gelandet sind von ungefähr zwei Prozent und das Ratio passt an der Stelle noch so ungefähr, solange wir in den Kosten nicht auch noch darüber wachsen womöglich.

01:09:50: Wir schauen immer, dass werden den Kosten natürlich signifikant darunter bleiben im Wachstrom.

01:09:55: Da kommt dann trotzdem die Ebelstärke nochmal wieder her.

01:10:03: Scheint sich ein bisschen zu erholen momentan, weil wir andere Felder aufgemacht haben.

01:10:07: Zum Beispiel?

01:10:09: Nehmen wir mal den Maritimesektor.

01:10:12: Das kann ich gleich nochmal ein bisschen auswirken und einen Punkt ganz gerne noch kurz zur Ende führen.

01:10:17: Und dieses Modell das scheint noch zu funktionieren ja auch dieses doppelt so stark wie der Markt.

01:10:25: Von daher sind wir da eigentlich ganz happy.

01:10:26: und wenn ich es in den direkt vergleichen sehe zu unseren Wettbewerbern, ob das ein drei M ist.

01:10:31: Die haben jetzt auch lange, die hatten glaube ich auch interne Umstrukturierungen, die sind wenig gewachsen.

01:10:40: Hannibal ist wenig gewachsene MSA, also wenig organisch.

01:10:43: Guck mal was Organische wachsen, nicht über die Agilition.

01:10:48: Da wachsen wir im Moment, wenn man das erste halb Jahr oder dieses Jahr nehmen Und das hat sich nicht abgeschwächt, auch im dritten Quartal nicht, glaube ich, wachsiner etwa doppelt so stark wie die Wettbewerber.

01:10:59: Wir zusammen in der Größenordnung machen einen signifikanten Anteil des Marktes aus.

01:11:02: von daher kann man ein bisschen diese Kopplung verwenden.

01:11:07: und wie in den anderen Sachen auch wenn er eine Weg zu ist was ist denn der nächste Weg?

01:11:12: Wo gibt es denn Möglichkeiten wo unser Marktanteil geringe oder wo und von dem?

01:11:17: wir glauben dass Da haben wir uns Themenfelder rausgesucht und die haben wir strategisch positioniert.

01:11:28: Also, wir sprachen kurz so am Rande eben noch davon Gibt es aus dieser ganzen Lernkurve einen Aufbauplan?

01:11:35: Natürlich haben wir Uns intern eine Strategie gebaut.

01:11:39: Dann eben schon sind jetzt so auf der Halbzeit.

01:11:42: Um dreiundzwanzig und dann gesagt bis achtundzwzig wollen Wir folgendes erreicht haben Da haben wir so eine interne Mittelfrist-Planung und die wollen wir unbedingt erreichen.

01:11:51: Und da haben wir anzeigen gewisse Ziele, die noch etwas darüber liegen gesetzt um das auch nach unten dann in Sprechen abzusichern.

01:11:58: Da brauchst aber Building Blocks dazu.

01:12:01: Diese Building Blocs kommen ja nicht von alleine.

01:12:02: also sie muss ich definieren, sie muss sich bewerten, die muss ich kommerziell bewerten und ich muss das organisatorisch in die Voraussetzungen schaffen.

01:12:10: was haben wir im Moment für Building Blox darin?

01:12:13: Nehmen wir mal das Wachstum in den USA, besprachene Eingangs von den Feuerwehren.

01:12:20: Wir haben ein Produkt entwickelt, Pressoftatme der speziell für den amerikanischen Feuerwehrmarkt ausgerichtet ist.

01:12:28: Den zu positionieren anders über den Vertrieb zu arbeiten.

01:12:32: also da sehen wir gute Fortschritte.

01:12:34: Da gibt es aber auch ein dediziertes verzieltes Modell dahinter für den americanischen Markt.

01:12:40: Das halt einen deutschen Beitrag ist aber wiederum eingebunden in so ein Groß-US Teil, auch weil es unterschiedliche Teams sind.

01:12:48: Dann haben wir das Thema Defense.

01:12:52: Das wollte er verdreifachen von hundert

01:12:55: und dreihunderten?

01:12:56: Genau!

01:12:57: Diese Verdreiferung ist wiederum eine weitere Säule im Wachstums.

01:13:03: Defense mal konkret was heißt das?

01:13:04: Kundenprodukte aus Drehgerperspektive?

01:13:07: Naja, dass folgt genau den Prinzipien die man bei Dreher schon immer hat.

01:13:11: Wir schützen Leben ja und wir schützen eben auch diejenigen, die unsere freiheit verteidigen.

01:13:17: das heißt was jeder der vielleicht auch mal werdienst gemacht hat der wird so eine atemmaske so ne gasmaske dies von träger.

01:13:26: zum beispiel die ganze filtertechnik die da drin ist Der der Schutzraum eines eines schützten panzers puma.

01:13:35: Der isst im abc des abc geschützt also Giftgas oder biologische Angriffe.

01:13:43: Diese gesamte Lüftungstechnik, die da drin steckt, sowas kommen dann auch von Träger.

01:13:47: Die ganze Filtersystematik-Filtertechnik.

01:13:50: Das sind so typische Produkte der machen und in der Strategie ist... Oder ein weiteres nehmen das ganze Thema der Kampftaucher.

01:13:59: Die Kamphtaucher verwenden die Kreislaufarten Geräte für den Trägern Nicht nur unsere deutschen Kampftaucher, das machen ja die amerikanischen Navy Seals.

01:14:12: Verwenden sie ebenso und das sind so typische Defense Produkte, die wir machen.

01:14:20: Und dann geht es weiter jetzt?

01:14:23: Ganz am Anfang sprachen wir von den Kerntechnologien.

01:14:25: also welche Kerntechnologie beherrschen wir eigentlich?

01:14:29: und daraus leiten Gewissen Problemstellungen, die kann ich jetzt hier nicht alle so vertiefen, die da im Moment bei uns anlanden.

01:14:39: Daraus bauen wir, entwickeln wir Lösungen in zukünftigen Modellen oder Verfahrensweisen mit den entsprechenden Verteidigungskräften Einzug halten und das ist bei uns strategisch positioniert im Umfeld der NATO.

01:14:58: Das ist also ein Sektor Weiter wächst.

01:15:03: Ist das eine Wette, die ihr eigentlich eingeht?

01:15:05: Oder seid ihr dann mit, sei es NATO oder NATO-Staaten am Tisch und das wird über die Produkte gesprochen und dann gibt's einen Auftrag und dann entwickelt und baut ihr oder müsst ihr entwickeln, bauen und hofft dann dass jemand nimmt.

01:15:18: Das kann beides haben.

01:15:19: also den zweiten Teil mache ich davon abhängig ob ich was entwickle und baue wenn sie jemand bezahlt.

01:15:25: Also wenn die Entwicklung bezahlt ist, dann entwickeln wir natürlich in diesen

01:15:28: Weg.

01:15:29: Aber wir entwickeln jetzt keine Sonderlösungen und sagen, wann haben wir die mal entwickelt?

01:15:32: Da legen wir den Regal und vielleicht kommt einer vorbei.

01:15:35: Ihr sitzt am Tisch gemeinsam.

01:15:36: Genau also das ist eine ganz enge Abstimmung weil... Wir müssen uns ja bei den großen Primes, ob es jetzt ein Konksberg ist oder ein Reinmetall oder ein KDES, wir müssen uns hier in deren Programme integrieren!

01:15:51: Komponenten, Strich-Teilsystemlieferwand.

01:15:55: Das ist ein ganz enger Engineering Austausch was das geht nicht anders.

01:16:04: Klar so eine Gasmaske mal irgendwann entwickelt ist oder der entsprechende ABC Filter da dran, dass wird über Abrufe gesteuert.

01:16:10: Das is natürlich bisschen wie ein Commodity.

01:16:13: dann.

01:16:15: Sag mal gerade gibt es eigentlich einen Spannungsfeld weil wenn ich und ihr seid ja TechDuck geselistet aber Fast drei Viertel ist ja noch in Familienhand.

01:16:24: Ist das richtig?

01:16:25: Ja, kommt auf die Aktiengattung an, wie man schaut.

01:16:28: Also bei mir habe ich irgendwie gemerkt, dass ein Großteil, ob jetzt seventy-fünf Prozent oder so dessen was an Aktien bzw.

01:16:37: Eigentümerschaft da als noch eine Familie ist und wenn ich den Stefan Dreger über die Jahre beobachtet habe dann ist ihm, glaube ich, Rentabilität, Stabilität wichtiger als Wachstum.

01:16:50: Ist es so oder ist das auch in dem Widerspruch zu sehen, wenn du sagst ne Wachstum ist mir aber auch wichtig?

01:16:56: Ich glaube nicht dass er das so hart abgrenzt.

01:16:59: Weil der weiß ja sehr genau, dass das Wachstem eine Bedingung ist dafür, dass wir eben auch eine Rentabilität oder Profitabilität nach vorne gucken.

01:17:10: und ich sage mal mit dem Ja ganz ehrlich mit dem Dämpfer den wir Zweiundzwanzig hatten das schlechteste Unternehmensergebnis aller Zeiten Mal abgeliefert zu haben haben wir da natürlich auch andere Positionierungen und auch ganz klar gesteuert von ihm selber hinsichtlich bestimmter Corporate Objectives, die auf eine Profitabilität einzahlen oder die Profitibilität nach vorne setzen bis zu einem guten Maß.

01:17:39: Das rückt ja schon wirklich ganz zentral in den Vordergrund und dafür ist das Wachstum notwendig.

01:17:45: Das heißt Strategie nach vorne ist im Grunde profitables Wachstum in den Feldern, die da sind.

01:17:50: Die Effizienz weiter nach vorne auch mit der Verlagerung von Commodities an Standorte, die das auch können Kernkompetenz in Lübeck Deutschland halten und dann schauen dass es Felder gibt wie jetzt gerade auch den den Rüstungs- oder Defensebereich dort entsprechend mitzuspielen durch enge Partnerschaften mit den ja Plattformgebern oder Lieferanten.

01:18:13: Das haben wir so auf die Kulturbeiträger geguckt.

01:18:16: Warum arbeiten Leute gerne Beiträge?

01:18:20: Denn das tun sie ja augenscheinlich, ich glaube, euer Durchschnittszugehörigkeitsalter sind so zwanzig plus Jahre und ist es eher ein Esset oder ein Klotz am Bein?

01:18:32: Also zwei Fragen auf einmal aber du weißt das abzuarbeiten.

01:18:37: Die Frage geht ja in Zugereisten.

01:18:42: Ja, also warum arbeiten Leute gerne bei uns?

01:18:47: Die Firma hat einen... Wir haben so ein Claim.

01:18:51: Dräger Technik für das Leben!

01:18:54: Wir machen aus Technik Technik fürs Leben und Das gibt unseren Mitarbeitern wirklich in ganz tiefem Sinn alle unsere Produkte die wir machen.

01:19:04: ich wüsste es kein einziges machten.

01:19:08: Tiefensinn.

01:19:08: Also zurück zu den Alkotest dann keine Verkehrstoten oder schwer verletzten durchsichere Straßen.

01:19:16: Es hat doch einen total tiefen Sinn, das gleiche gilt für Drogen auf so einer Intensivstation.

01:19:26: Wenn man heute so ein Frühchen sieht dass mit bis zu zweihundert dreizig zum Früher waren zweieinhalbfünfzig Gramm die können überleben in uns an gereden Das ist Ingenieurskunst aber mit einem ganz tiefen sinn.

01:19:45: Wer einmal bei Träger ist, den fasziniert das offensichtlich.

01:19:48: Wir machen ja alle zwei Jahre so eine Global Employee Survey und da ist auch das immer ganz weit nach vorne geringt.

01:19:54: also wir wissen schon was die Leute bewegt weil wir das wirklich kontinuierlich alle zwei jahre machen über die gesamte Mitarbeiter schafft in jedem land Und das sind so typische Themen.

01:20:07: ich glaube dann darf man auch eins nicht vergessen warum bleiben leute auch lange?

01:20:12: Wir sind ein sehr guter Arbeitgeber mit allen Facetten, die man sich vorstellen kann.

01:20:18: Sportgruppen... Also wir haben wirklich eine Kinderbetreuung.

01:20:26: Wir haben spezielle Einheiten dafür wenn es auch familiäre Schwierigkeiten gibt gerade auch im Alter, die Eltern.

01:20:35: Da haben wir Angebote.

01:20:37: also es gibt alles drum herum was auch das Leben lebenswert macht in einem intensiven beruflichen Arbeitskontext.

01:20:45: Das ist wirklich ausgesprochen gut bei Träger, meine Perspektive.

01:20:52: So und das ist der eine Teil dann gibt es noch einen weiteren Teil.

01:20:56: wir sind natürlich... Wir sind ein Industrieunternehmen, wir sind der größte industrielle Arbeitgeber im Schleswig-Holstein.

01:21:07: Das folgt natürlich gewissen Strukturen, also in dem Fall wir sind klar, ich sage mal, gewerkschaftlich durch organisiertes Unternehmen mit den entsprechenden Gehaltsstrukturen und mit allen sozialen Goodies die da noch drum herum sind.

01:21:24: In einer Region, die wunderschön ist mit der Ostsee einen hohen Freizeitwert hat vielleicht auch noch Wünsig ist jetzt nicht, aber bezahlbaren Wohnraum bietet vielleicht auch noch ein bisschen anders als in Hamburg

01:21:37: oder München.

01:21:38: Und das sind alle so Elemente die da zusammenkommen und deswegen sind wir unsere Einschätzung nach wie vor einen beliebten Arbeitgeber.

01:21:50: ja und wie gesagt keine Vorteile ohne Nachteile.

01:21:54: ich würde mir manchmal ein bisschen mehr Durchmischung von außen schon wünschen und ein bisschen an paar Stellen eine höhere Fluktuation weil Das befruchtet nicht immer, das sieht man ja bei sich selber.

01:22:05: Da muss man gar nicht auf andere schauen.

01:22:07: Wenn man zu lange an einer Sache oder einer Arzt zu arbeiten ist, dann ist es auch nicht immer kreativ.

01:22:14: Weißt du dass bei dir selbst?

01:22:15: Weil du es gerade festgestellt hast.

01:22:18: Kannst dich etwas erinnern?

01:22:20: Ja, du hast schon solche Betriebe.

01:22:22: Fällt mir jetzt nichts ganz Konkretes sofort ein aber das fällt mir gelegentlich immer auch, wo ich mich dann schötte, ja warum bin ich denn jetzt wieder so?

01:22:31: Das hat man schon natürlich klar.

01:22:35: Sind Leute schon mal wegen dir gegangen?

01:22:39: Kannst dich aber an nichts erinnern.

01:22:40: Das sagen

01:22:41: die dir ja so nicht.

01:22:43: Kannst du dir vorstellen... also worauf ihr jetzt hinaus wollen würde auf Drehgarkontext in Summe Rheiner, warum arbeite ich gerne für und mit Rheine?

01:22:52: Und was nervt mich im Zweifel auch an ihm.

01:22:54: Ja!

01:22:55: Oh ja da hilft so ein Employeespray natürlich auch weil mein direktes Team das sind so acht Leute die bewerten mich daher auch direkt.

01:23:03: und jetzt den Fragestellung kann man das schon ganz gut ableiten Ich glaube was die sehr schätzen ist, sag' ich mal... Ich sage das jetzt nicht von mir selber, ich sage jetzt mal was in der Ergebnis dieser Employee ist dass sich ein sehr unternehmerischer Verhaltensweise haben zu agieren.

01:23:23: Und ich fordere natürlich gewissen Anspruch und damit forde ich auch was für meinen Team ein, jetzt ist mein Team auch so aufgestellt, dass das selber auch ein anspruchsvolles Team ist glücklicherweise Und die Schätzung ist sehr, dass ich dafür sorge, ihnen die Voraussetzung zu schaffen.

01:23:39: Weil eigentlich ist auch meine Aufgabe anderen Menschen um mich herum die Varaussetzungen zu schaffen das sie sich entfalten können weil die haben die Ideen die können multiplizieren des Unternehmertum Das geht ja immer um multipliziert und das wird mir rückgemeldet was Sie sehr schätzen und den damit verbundenen Freiheitsgrad.

01:24:02: also Auf denen eben nicht mehr ist es irgendwie so ein Kontrollfrieg.

01:24:07: Ich freu mich, wenn ich... Nein, das ist mehr als Freude.

01:24:11: Ja, warte schon zur Rückmeldung, wenn Dinge nicht funktionieren weil wir dann besser gucken können und sagen, an was fehlt's denn jetzt eigentlich?

01:24:19: Wo hat sich die Kiste festgefahren?

01:24:23: Also da sind so Dinge, die werden da als erstes genannt.

01:24:26: Und was gefällt wahrscheinlich nicht so gut, das steht da jetzt allerdings auch nicht drin, weil das in dem Tiefe gerade nicht geht.

01:24:34: Ich bin manchmal ein bisschen absolut.

01:24:36: Bei mir kann das auch schon mal passieren, da geht so eine Schublade auf und dann kommt jemand rein und dann geht die Schublad wieder zu.

01:24:45: Das ist ja auch eine gewisse Absolutheit.

01:24:48: Die spiegelt mir meine Frau ja auch ganz gerne mal wieder und das ist glaube ich jetzt

01:24:52: noch mal ein Beispiel

01:24:53: der Teil.

01:24:53: Ja, man kann dann schon wie so ein Rumpelstielchen manchmal sehr absolut sein wenn ich irgendwas mache.

01:25:00: Dann will ich es aber gar nicht.

01:25:03: Prinzipding ist denn da schon, dass natürlich totaler Blödsinn ist.

01:25:09: Siehst du das in dem Moment oder merkst du es halt erst dann wenn's vorbei ist?

01:25:14: Sozusagen mit ausreichender Feststellung meines Gegenüber sehe ichs dann zunehmend früher.

01:25:22: Das weiß ich schon!

01:25:23: Da hab' ich...das is so ein Feld wo ich sagen würde, boah der Könste auch mal bisschen ins Wander sein.

01:25:30: Gib mir doch nochmal die letzten paar Minuten, aber noch einen Blick kurz nach vorne.

01:25:35: Strategie haben wir ein bisschen gesprochen.

01:25:36: natürlich, was ihr vorab, wo ihr euch die Schwerpunkte jetzt hinsetzt... Was siehst du so an Entwicklung in den nächsten Jahren?

01:25:44: Steckst gerne selber ab ob du jetzt auf fünf oder zehn guckst, aber sag doch mal wie glaubst Du welche Entwicklungen sind für ein Unternehmen wie die Trägerwerke in den kommenden Jahren echt relevant und wo seid ihr auch hinterher Und was heißt das vielleicht auch für eine Standortdeutschland in Summe?

01:26:00: Gibt da doch mal deine Perspektive.

01:26:04: Da muss ich jetzt mal gerade nachdenken, weil es ist schon ... Das ist ja eine Frage, die kann man zwar kurz formulieren, aber die hat natürlich eine gewisse Wucht aufsonnen.

01:26:17: Ich glaube ganz entscheidend ist, sich selber im eigenen Unternehmen festzustellen wo haben wir Chancen vorne zu spielen?

01:26:29: Und vorne heißt irgendwie in so einer Position eins, zwei und drei machen wir vielleicht auch noch akzeptieren.

01:26:35: Aber danach wird's den Müsern glaube ich.

01:26:38: Ich glaub es wird schon bei der Drei-Müser.

01:26:42: Weil das sind einfach zu viele an die wo ich einfach zu viel Abwehrschlachten führen muss.

01:26:45: Wo ich nicht mehr so stringend nach vorne ohne weiteres gehen kann.

01:26:51: Da werden... Themen eine Rolle spielen von der Marktseite, wie sich Vernetzung bewegt.

01:26:57: Also was passiert in traditionellen Märkten auf uns bezogen?

01:27:04: In Krankenhäusern ist das natürlich ein Thema.

01:27:06: Krankenhäuser sind wenn es um das Thema Vernetzung und Digitalisierung geht.

01:27:09: zum Intensivbereich nennen wir es mal da gibt's noch einen gewissen Aufholbedarf aber die Industriestandards sind halt auch darauf ausgeprägte.

01:27:16: Industriestandards wechseln.

01:27:18: ich glaube diesen Mehrwert den können dann schaffen.

01:27:22: müssen wir jetzt immer das digitale System erfinden oder auf was anderes zurückgreifen.

01:27:26: Da glaube ich sind Deutsche besser bedient, wenn sie dieses System verstehen und das Ganze eben aus bestimmten Elementen die an digital affineren Stellen schon zusammensetzen können.

01:27:40: Und dass zu einem Markt modern war.

01:27:42: Das glaube ich kann uns gut und auch wachsend nach vorne tragen.

01:27:50: Das ist in der Sicherheitsdechnik also genau das gleiche, das ganze Vernetzungsthema.

01:27:55: es gibt ganz spezielle ungelöste Themen.

01:27:59: egal wo auf der Welt ist da doch kein Wettbewerber gelöst.

01:28:01: Also wie schaffe ich es Feuerwehrleute in einer Heat Stress Situation?

01:28:06: Die Körperüberhitzung und die durchaus nach dem Einsatz bis zum Tod führt so messbar zu machen und das in digitale Modelle eben entsprechend abzubilden, dass diese Menschen geschützt sind.

01:28:19: Also für uns sind das zum Beispiel ganz typische Themen also Vernetzung.

01:28:26: Vernetzung in der Kombination mit weiteren Technologien die einen höheren Nutzen schaffen nach voraus da glaube ich fest dran.

01:28:38: Individuell muss man schauen, gibt es irgendwelche transaktionsbasierten Geschäftsmodelle.

01:28:43: Also in dem Fall Geschäfts-Modell ändern.

01:28:47: Industrieunternehmen wollen die immer im CapEx-Sinne investieren oder wollen die eher so in OPEX Bereiche gehen?

01:28:55: Welche Managed Services können wir da reinmachen?

01:28:59: Das ist etwas was uns bewegt wo wir auch schon gute Lösungen haben das machen wir auch.

01:29:07: Umsatzbeiträge in der Sicherheitstechnik, die das liefen.

01:29:11: Das ist ein klassischer Managed Services.

01:29:15: und dann gibt es, sag ich einfach mal Handwerk also Dinge wo wir einmal sagen boah da haben wir aber Opportunitäten liegen lassen und da ist immer noch wirklich genug da und aggressiv genug auch sage ich mal in der Wettbewerbslandschaft zu regieren.

01:29:35: Also das sind so, ich glaube waren jetzt vier Das sind so vier Modelle, die von denen ich glaube dass sie einen hohen Wertbeitrag liefern können.

01:29:45: Da drin habe ich jetzt eben nicht die Mitarbeiter nochmal nach vorne gestellt.

01:29:49: Die würde ich aber auch noch mal ganz klar positionieren weil das sind ja diejenigen wenn wir in der Lage sind diese Richtung zu geben was wollen wir eigentlich erreichen und warum wollen?

01:30:02: mit einem gewissen sportlichen Ehrgeiz Ah, dann machen die auch alle mit.

01:30:07: Dann macht ja keiner irgendwie so Dienst nach Forscherist und diese Aktivierung, ich sag's immer, der Kraft des Schwarmes.

01:30:14: Das das hinzukriegen mit den Zielrichtungen ist mir an dieser Stelle nicht banger.

01:30:22: Jetzt kann ich natürlich schlau daher reden wir sind kein energieintensives Unternehmen.

01:30:27: Wenn ich jetzt eine Glasschmelzer hätte würde ich wahrscheinlich anders argumentieren.

01:30:34: Wenn du in den Kontext jetzt einsortierst, dein Vertrag geht noch bis Ende achtundzwanzig.

01:30:40: Keine Ahnung musst du auch nicht beantworten ob du dem nochmal verringern willst oder nicht.

01:30:45: Ist dir irgendwas in dieser Zeit in diesem Kontext besonders wichtig?

01:30:48: Irgendwann, ob jetzt achtund zwanzig oder später ist Rainer nicht mehr da was dir noch wichtig ist bis dahin zu schaffen weit zutragen?

01:30:57: Bis dahin ja das lässt sich jetzt so konkret nicht unbedingt sagen.

01:31:04: Oder was ist dir wichtig, dass meinetwegen wenn du nicht mehr da bist?

01:31:07: Dass eine Trägerwerke sagt.

01:31:10: Rainer hat jenes und solches hier vielleicht auch kulturell strukturell hinterlassen wo du vielleicht jetzt noch mehr weiß ich nicht ob du das tust wenn man so ein Ende zumindest mal im Blick hat ob du da auch anders drauf guckst als vielleicht noch vor zehn Jahren.

01:31:23: naja wie schaue ich also wie tickig Dräger ist.

01:31:28: ja mein viertes Familienunternehmen, in dem ich arbeite.

01:31:30: Zuerst war es die KSB in Frankental, dann war es der Firma Bauma da in der Schweiz, dann Giesig und Deverein und jetzt bin ich seit dann elf Jahren hier über elf Jahre.

01:31:40: Und warum?

01:31:42: Das ist so mein Markenkern!

01:31:43: Ich mag diese Form größerer Familienunternehmung.

01:31:46: Das ist für mich ein deutsches... Man kann das ein bisschen komisch, aber deutsches Kulturgut.

01:31:50: Es ist der Zurückgrat der deutschen Wirtschaft.

01:31:53: Und das was ich mache soll dann Beitrag leisten, dass es auch morgen noch so ist.

01:31:56: Wir geben vielen Leuten Arbeit.

01:31:58: da steht ganz viel Technologiewissen drin.

01:32:01: Das bin ja ein Ingenieur.

01:32:03: Ja das ist das was mir was mir wichtig ist und wenn nicht mal diese Firma verlassen ob das jetzt in zwei Jahre oder fünf Jahren oder wann auch immer.

01:32:13: denn möchte ich dass das was Ich gemacht habe über diesen Zeitraum sprach auch schon von robust Robuster steht, dass das nicht einfach bloß weil irgendwie eine Person auf einmal weggeht und da glaube ich sowieso nicht dran.

01:32:28: Denn irgendwie so oft die Seite kippt.

01:32:30: Wir haben den Vorteil wir arbeiten in guten gesunden Märkten.

01:32:34: Das haben andere Firmen eben leider nicht so sehr.

01:32:37: Und wenn wir unser Modell sowie wird es jetzt Aufgebaut haben weiter fortführen mit dem Anspruch der auch drin steckt.

01:32:46: dann ist mir über die Zukunft Von Drega, auch viele Jahre nachdem ich da nicht mehr potenziell nicht mehr wäre.

01:32:54: Nicht bange weil das Ding ist aufgeräumt und steht stabil.

01:32:59: Da sind keine brutalen Risiken drin die irgendwo in so einer Bilanz oder sowas schlummern.

01:33:07: Für die Sicherheitstechnik steht das dann stabil.

01:33:10: Das ist der Wunsch den ich habe das irgendwann mal zu hinterlassen.

01:33:15: Das klingt schon wie mein eigener Opa, aber... Das sind so die Dinge, die mich auch antreiben.

01:33:21: Das ist ein Familienunternehmen der Mehrwert von Familien in deutscher Industrie kehren und da die Langfristigkeit nach wundert sieben drei Jahren schon dräger sozubauen, dass das noch ganz viele Jahre guter Prospirieren läuft.

01:33:34: Das doch eine schöne Perspektive zum Abschluss!

01:33:37: Super, super.

01:33:38: vielen Dank, dass du da warst.

01:33:39: Tolles Gespräch.

01:33:40: Wusste ich vorher, auch wenn du selber kein Podcast-Hörer bist?

01:33:44: Dann geh' ich dir dafür, dass du den hier mit aufgenommen hast!

01:33:48: An die Hörer von Diba gerne wie immer kommentieren, wen ihr gerne hier sonst noch sehen wollen würdet.

01:33:54: Gab's jetzt schon schöne Hinweise, die wir aufgegriffen haben.

01:33:56: Ansonsten unbedingt Liken abonnieren.

01:33:59: Den Spruch soll ich am Ende immer wieder bringen.

01:34:01: Danke euch dafür und reinert dir ganz lieben Dank, dass Du da warst.

01:34:04: Tolles Gespräch demnächst.

01:34:09: Dieser Podcast wird produziert von Portstars.

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